Michael Roll
Michael Roll (* 29. April 1961 in München) ist ein deutscher Synchronsprecher, Theater- und Fernsehschauspieler.
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Leben[Bearbeiten]
Michael Roll stammt aus einer Filmfamilie: Sein Vater ist der Kameramann und Grimme-Preisträger Gernot Roll.
Bereits während seiner Schulzeit synchronisierte Roll Filme. Später nahm Roll Gesangs- und Schauspielunterricht und bekam 1982 die erste Kinorolle in Kraftprobe mit Hannelore Hoger; seit 1983 ist er einer der meistbeschäftigten Schauspieler im deutschen Fernsehen.
In ganz Deutschland bekannt wurde Michael Roll als junger Kriminalassistent Axel Hübner an der Seite von Günter Strack in der 32-teiligen Fernsehserie Der König.
1987 begann seine Karriere am Theater. Er ging unter anderem mit den Stücken Tod eines Handlungsreisenden und Andorra auf Tournee, außerdem spielte er bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel.
Gastauftritte hatte er unter anderem in Café Meineid, Siska, Der Alte, Der Fahnder, Derrick, Tatort, Ein Fall für zwei, Polizeiruf 110, Der Bulle von Tölz, Die glückliche Familie und SOKO 5113.
Michael Roll hat drei Kinder; er lebt von seiner Ehefrau getrennt in Traubing. Er engagiert sich in der Tabaluga-Stiftung für traumatisierte Kinder unter der Schirmherrschaft von Peter Maffay.
Weitere Interessen[Bearbeiten]
Michael Roll besitzt einen Berufspilotenschein für Hubschrauber, spielt seit seinem 20. Lebensjahr Golf, ist geprüfter Skilehrer und spielt Gitarre.[1]
Filmografie (Auszug)[Bearbeiten]
- 1984: Ein Fall für zwei - Elf Jahre danach
- 1985: Ein Fall für zwei - Blutsbande
- 1985: Tatort – Irren ist tödlich
- 1988: Der Rosenhain
- 1989: Die schnelle Gerdi
- 1989: Tatort – Die Neue
- 1990: Derrick – Kein Ende in Wohlgefallen
- 1992 : Derrick – Die Reise nach München
- 1993: Einmal die Woche
- 1994: Rosamunde Pilcher – Wilder Thymian
- 1994–1996: Der König
- 1995: Über Kreuz
- 1995: Tatort – Eine mörderische Rolle
- 1999: Drei mit Herz (Serie)
- 1999: Stahlnetz – Die Zeugin
- 2000: Rosamunde Pilcher – Der lange Weg zum Glück
- 2001: Herz
- 2001: Sieben Tage im Paradies
- 2002: Aus lauter Liebe zu Dir
- 2002: Tatort – Der Passagier
- 2003: Zwei Männer und ein Baby
- seit 2003: Kommissarin Lucas
- 2004: Ein Gauner Gottes
- 2004: Der Bulle von Tölz - In guten Händen
- 2004: Unter weißen Segeln – Urlaubsfahrt ins Glück
- 2004: Tatort – Todesbande
- 2005: Hengstparade
- 2005: M.E.T.R.O. – Ein Team auf Leben und Tod (Serie)
- 2005: Andersrum
- 2005: La Dolce Rita
- 2005: Glück auf halber Treppe
- 2006–2010: Liebe, Babys und ein großes Herz
- 2010: Die Hütternwirtin
- 2010: Rosamunde Pilcher – Herzensfragen
- 2011: Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei – 72 Stunden Angst
- 2012: Die Verführerin Adele Spitzeder
- 2012: Mord in bester Gesellschaft – Der Tod der Sünde
- 2012: Die Tote ohne Alibi
- 2012: Das Traumschiff - Singapur/Bintan
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 1989 Deutscher Darstellerpreis Chaplin-Schuh des Bundesverbandes deutscher Film- und Fernsehregisseure e. V. als bester Nachwuchsschauspieler
Weblinks[Bearbeiten]
- Michael Roll in der Internet Movie Database (englisch)
- Michael Roll in der Deutschen Synchronkartei
- Michael Roll über sein Leben und Werk in der Mediathek Radio Bayern 3, Reihe: "Mensch-Otto!"
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Thorsten Otto: Interview mit Michael Roll. Bayern 3. 17. Juni 2011. Abgerufen am 17. Juni 2011.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Roll, Michael |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler und Synchronsprecher |
| GEBURTSDATUM | 29. April 1961 |
| GEBURTSORT | München, Bayern, Deutschland |