Michael Spies

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche



Michael Spies
Spielerinformationen
Geburtstag 9. Juli 1965
Geburtsort StuttgartDeutschland
Größe 182 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
0000–1983
1983–1984
Stuttgarter Kickers
VfB Stuttgart
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1983–1986
1985–1987
1986–1987
1987–1989
1989–1991
1991–1992
1992–1994
1994–1995
1995–1998
1998–1999
1999–2001
VfB Stuttgart II
VfB Stuttgart
SSV Ulm 1846
Karlsruher SC
Borussia Mönchengladbach
FC Hansa Rostock
Hamburger SV
1. FC Dynamo Dresden
VfL Wolfsburg
SpVgg Unterhaching
VfB Lübeck
71 0(22)
5 0(01)
16 0(05)
63 0(15)
38 0(06)
38 0(13)
23 0(03)
30 0(06)
75 0(09)
4 0(00)
24 0(05)
Stationen als Trainer
2008–2009
2011–
SSV Kästorf
SSV Vorsfelde
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Michael Spies (* 9. Juli 1965 in Stuttgart) ist ein ehemaliger Fußballspieler. Insgesamt trat er für sieben verschiedene Vereine in der Bundesliga an, was Rekord ist. Mit drei weiteren spielte er zweitklassig. Titel blieben ihm versagt, mit der SpVgg Unterhaching und dem VfL Wolfsburg gelang ihm aber in den 1990er-Jahren der Aufstieg in die Bundesliga.

Laufbahn[Bearbeiten]

Michael Spies kam im Jahre 1983 von den Stuttgarter Kickers zum VfB Stuttgart, wo er erst in der Amateuroberliga Baden-Württemberg spielte.[1] In der Saison 1985/86 bestritt er seine ersten Spiele in der Fußball-Bundesliga für den VfB Stuttgart. Beim Endspiel um den DFB-Pokal, das Stuttgart mit 2:5 gegen den FC Bayern München verlor, wurde er in der Halbzeit für Michael Nushöhr eingewechselt. Danach wechselte das junge Mittelfeldtalent in die 2. Fußball-Bundesliga zum SSV Ulm 1846. im folgenden Jahr kehrte er in die Bundesliga zurück, wo er 1987 einen Vertrag beim Karlsruher SC unterschrieb. Hier konnte er sich einen Stammplatz erkämpfen. In seiner zweiten und letzten Saison für die Badener erzielte er zehn Tore und war damit bester Torjäger seines Teams. Zur Saison 1989/90 wechselte er zu Borussia Mönchengladbach für die er zwei Saisonen spielte. Er verlor aber im zweiten Jahr seinen Stammplatz und wechselte daraufhin zu Hansa Rostock.

Bei Hansa Rostock, der gerade als einer der beiden ersten ostdeutschen Vereine nach der Wiedervereinigung in die Bundesliga gekommen war, entwickelte Spies sich rasch zum Stammspieler und war mit 13 Toren bester Torschütze. Doch konnte der Abstieg der Hanseaten nicht verhindert werden.

Beim Rückspiel im Europapokal der Landesmeister (Hinspiel 0:3) gegen den FC Barcelona erzielte er den 1:0-Siegtreffer. Spies wechselte 1992 mit weiteren Rostocker Spielern, darunter Florian Weichert, zum Hamburger SV. Doch hier konnte sich Spies nie durchsetzen, weshalb er nach zwei Saisonen zu Dynamo Dresden wechselte. Hier avancierte Spies wieder zum Stammspieler, doch stieg er mit Dynamo nach der Saison 1994/95 aus der Bundesliga ab. Die Dresdner mussten sogar aufgrund des Lizenzentzugs in die Regionalliga Nordost absteigen. Er wechselte daraufhin zum VfL Wolfsburg. Nach zwei Spielzeiten in der zweiten Liga gelang Spies 1995 mit den Wolfsburgern der Aufstieg in die Bundesliga in der er seine siebte und letzte Station bestritt. Nach der Saison folgte ein erneuter Wechsel, diesmal in die zweite Liga zur SpVgg Unterhaching, wo er jedoch nur vier Spiele bestritt. Er wechselte 1999 zum VfB Lübeck, wo er nach der Saison 2000/01 in der Regionalliga Nord seine Profilaufbahn beendete.[2]

Zurzeit wohnt Spies in Meine (Landkreis Gifhorn). Michael Spies war in der Saison 2008/2009 Trainer beim Bezirksoberligisten SSV Kästorf[3]. Im September 2011 folgte Spies Holger Ballwanz als Trainer des Landesligisten SSV Vorsfelde[4].

Statistik[Bearbeiten]

  • Bundesliga: 219 Spiele, 46 Tore
  • 2. Bundesliga: 73 Spiele, 13 Tore
  • Regionalliga: 2 Spiele, 0 Tore
  • DFB-Pokal : 1 Spiel, 0 Tore
    • 2/0 VfB Stuttgart
    • 4/2 Borussia Mönchengladbach
    • 1/0 Hansa Rostock
    • 3/1 Dynamo Dresden
    • 2/1 Hansa Rostock

Literatur[Bearbeiten]

  • Matthias Kropp: Deutschlands große Fußballmannschaften. Teil 5: Borussia Mönchengladbach, Kasseler Sportverlag, Kassel 1994 (Agon Sportverlag Statistics, Bd 11) ISBN 3-928562-39-8
  • Matthias Kropp: Ostdeutsche Traditionsvereine 1: Dynamo Dresden, Agon, Kassel 1997 (Agon Sportverlag Statistics, Bd 27) ISBN 3-89609-105-0
  • Uwe Krüger: Ostdeutsche Traditionsvereine 2: Hansa Rostock. Daten - Fakten - Bilder (Agon Statistics 33), Agon, Kassel 1998 ISBN 3-89609-127-1
  • Stefan Radomski: Deutschlands große Fußballmannschaften. Teil 2: VfB Stuttgart, Kasseler Sportverlag, Kassel 1993 (Agon Sportverlag Statistics, Bd 7) ISBN 3-928562-27-4

Belege[Bearbeiten]

  1. http://www.kickersarchiv.de/pmwiki.php/Main/SpiesMichael
  2. http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/1-bundesliga/2003-04/vfl-wolfsburg-24/1288/spieler_michael-spies.html
  3. http://www.bvgifhorn.de/seiten/downloads/presse/gr_wn_090623.pdf und SSV Aktuell, Sonderausgabe zum 1. Heimspiel Saison 2008/2009
  4. http://www.waz-online.de/Wolfsburg/WAZ-Sport/Sport-allgemein/SSV-verpatzt-die-Spies-Premiere

Weblinks[Bearbeiten]