Michael Stuart Brown

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Michael Stuart Brown, 2003

Michael Stuart Brown (* 13. April 1941 in Brooklyn, New York, USA) ist ein US-amerikanischer Genetiker.

1985 erhielt er zusammen mit Joseph L. Goldstein den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin „für ihre Entdeckungen betreffend der Regulierung des Cholesterin-Stoffwechsels“,[1] sowie den William Allan Award und den Albert Lasker Award for Basic Medical Research. 1981 war er mit einem Gairdner Foundation International Award ausgezeichnet worden.

Brown studierte an der University of Pennsylvania Medizin (M. D. Abschluss 1966). Danach war er am University of Texas Southwestern Medical Center (damals UT Health Center, Dallas), wo er mit Goldstein den Cholesterin Stoffwechsel erforschte. Insbesondere entdeckten sie die wichtige Rolle der LDL Rezeptoren. Ihre Entdeckungen führten zur Entwicklung von Statinen (Lipidsenker).

Brown ist Professor am Southwestern Medical Center der University of Texas (W. A. (Monty) Moncrief Distinguished Chair in Cholesterol and Arteriosclerosis Research).

1976 wurde er mit dem Pfizer Award in Enzyme Chemistry ausgezeichnet, 1979 mit dem Richard Lounsbery Award. 1984 erhielt er mit Goldstein den Louisa-Gross-Horwitz-Preis der Columbia University. 1987 hielt er die Keith R. Porter Lecture. 1988 erhielt er die National Medal of Science.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Michael S. Brown – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. for their discoveries concerning the regulation of cholesterol metabolism, Nobelpreis Laudatio