Michaelskapelle (Untergrombach)

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49.0878268.561284Koordinaten: 49° 5′ 16″ N, 8° 33′ 41″ O

Die Michaelskapelle nach der Renovation Oktober 2007

Die Michaelskapelle ist eine barocke Wallfahrtskirche auf dem Michaelsberg bei Untergrombach am Westrand des Kraichgauer Hügellandes.

Von 1346 stammt die erste urkundliche Erwähnung einer Kapelle. Im späten 15. Jahrhundert wurde die hölzerne Kapelle von Baumeister Hensel Frosch zu einer gotischen Wallfahrtskirche erweitert.

Die jetzige Kapelle wurde 1742–1744 unter Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn erbaut. 1803 wurde die Kapelle infolge der Säkularisation geschlossen und verkauft; 1855–57 wurde unter Pfarrer Ignaz Kling die Kirche zurückgekauft und nach der Renovierung die Gottesdienste und Wallfahrten wiederaufgenommen. Drei Altäre, eine barocke Kanzel aus der ehemaligen Hambrücker Pfarrkirche, Deckengemälde sowie die Figuren der vierzehn Nothelfer sind bemerkenswert und schmücken das Innere des Gotteshauses. Im August 2007 wurde die Kapelle renoviert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Gaßner (Hrsg.): Bad Schönborner Geschichte. Die Chronik der wiedervereinigten Dörfer Mingolsheim und Langenbrücken. Band 1: Von den Anfängen bis zur Auflösung des Alten Reiches. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2006. ISBN 978-3-89735-437-1, S. 222.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Michaelskapelle (Untergrombach) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien