Michel del Castillo

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Michel del Castillo (* 3. August 1933 in Madrid) ist ein französischer Schriftsteller spanischer Herkunft.

Biografie[Bearbeiten]

In Verbindung mit den Wirren des Spanischen Bürgerkriegs geriet Castillo aufgrund einer Denunziation mit seiner Mutter als Kind in das KZ Mauthausen.[1] Die dort wie auch die nach seiner Rückkehr nach Spanien in einem totalitär geführten Kinderheim erlebten körperlichen und psychischen Torturen bilden den autobiografischen Hintergrund seines ersten, weithin erfolgreichen Romans Tanguy (1957; dt. 1958 als Elegie der Nacht).

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Werke (deutschsprachige Auswahl)[Bearbeiten]

  • Elegie der Nacht. Dokumentarischer Roman. (auch m.d.UT: Eine Jugend in Straflagern), Hoffmann u. Campe, Hamburg 1958
    • NA u.d.T.: Tanguy, Elegie der Nacht. Roman, Arche, Zürich und Hamburg 1996
  • Die Gitarre. Erzählung, Hoffmann u. Campe, Hamburg 1960
  • Der Plakatkleber. Roman, Hoffmann u. Campe, Hamburg 1961
  • Manège Espagnol. Roman, Hoffmann u. Campe, Hamburg 1962
  • Tara. Roman, Hoffmann u. Campe, Hamburg 1964
  • Des Satans Engel. Roman, Hoffmann u. Campe, Hamburg 1967
  • Der Tod der Gabrielle Russier. Geschichte einer verfemten Liebe, Hoffmann u. Campe, Hamburg 1971
  • Die Nacht der Entscheidung. Roman, Heyne, München 1984
  • Strasse der Erinnerung. Roman, Arche, Zürich und Hamburg 1995

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1986: Douce France – Regie: François Chardeaux

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biografischer Hinweis auf Wissen.de