Michelle Williams (Sängerin)

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Michelle Williams

Tenitra Michelle Williams (* 23. Juli 1980 in Rockford, Illinois) ist eine US-amerikanische R&B- und Gospelsängerin. Bekanntheit erlangte sie als Mitglied des R&B-Trios Destiny’s Child, dem sie von 2000 bis zur Auflösung der Band im Jahre 2005 angehörte.

Biografie[Bearbeiten]

Jugend[Bearbeiten]

Michelle Williams kam 1980 als drittes Kind streng gläubiger Christen in Rockford, Illinois zur Welt. Im Alter von vier Jahren begann sie im Kirchenchor zu singen, später machte sie als Mitglied des Quartetts United Harmony (dem auch ihre Schwester Cameron angehörte) auf sich aufmerksam. Neben dem Studium des Strafrechts an der Illinois State University tourte Williams bis Ende 1999 als Backgroundsängerin mit R&B-Sängerin Monica durch die USA.

Destiny’s Child[Bearbeiten]

siehe auch: Destiny’s Child

Nach dem Ausscheiden der Gründungsmitglieder LeToya Luckett und LaTavia Roberson erhielt Williams schließlich das Angebot Teil der Neubesetzung des R&B-Quartetts Destiny’s Child zu werden. Sie verließ daraufhin Rockford und zog nach Houston, Texas um mit den anderen Mitgliedern arbeiten zu können. Sowohl Williams als auch der zweite Neuzugang Farrah Franklin tauchten erstmals im Musikvideo zur im Februar 2000 veröffentlichten Nr.1-Single Say My Name auf. Letztere verließ die Band auf Grund interner Probleme wiederum nach nur fünf Monaten; Destiny's Child blieben fortan als Trio bestehen.

Michelle Williams mit Destiny’s Child Beyoncé und Kelly Rowland

Im Spätherbst 2000 veröffentlichten Destiny’s Child die Single Independent Women Part I, den Filmsong zum Kinoerfolg 3 Engel für Charlie und Vorboten zu ihrem dritten Album Survivor, das Mai 2001 erschien und sowohl in den USA, Großbritannien als auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz Platz #1 der Albumcharts belegte. Die Platte verkaufte sich allein in den USA bis Ende 2001 über 4 Millionen Mal und brachte mit Survivor, Bootylicious und Emotion (einer Coverversion der Bee Gees) drei weitere Hitsingles hervor. Nach der anschließenden Welttournee trennten sich die Wege der Bandmitglieder zu Gunsten von Solokarrieren im Jahre 2002 vorerst.

Michelle Williams bei einer Gala

Zwei Jahre später, 2004, trafen Williams, Rowland und Knowles sich erneut um ihr viertes Studioalbum Destiny Fulfilled aufzunehmen. Das Album verkaufte sich weltweit mehr als sechs Millionen mal und produzierte mit den Singleauskopplungen Lose My Breath, Soldier, Girl und Cater 2 U weitere Top 10-Hits. Am 11. Juni 2005 verkündete die Band während ihrer Welttour in Barcelona, Spanien schließlich ihre endgültige Trennung. Im Jahr 2012 startete die Band ein Comeback.

Solo-Karriere[Bearbeiten]

Erste Erfolge als Solokünstlerin feierte Williams mit ihrem Gospelalbum Heart to Yours. Die im April 2002 veröffentlichte CD verkaufte allein in den USA mehr als 200.000 Kopien und kletterte damit bis auf Platz #1 der US-Gospelcharts. Mit Heard a Word brachte das Album jedoch nur eine einzige Auskopplung hervor. Anschließend übernahm die Sängerin für einige Monate die Hauptrolle im Broadwaymusical Aida.[1]

Anfang 2004 veröffentlichte Columbia Records schließlich Williams' zweites Soloalbum Do You Know. Die Platte erreichte Platz 3 der Billboard-Gospelcharts, konnte mit knapp 80.000 verkauften Einheiten jedoch nicht an den Erfolg des Solodebüts anschließen und wurde im Zuge des Releases des Destiny's Child-Albums Destiny Fulfilled inklusiver dreier neuer Songs ein zweites Mal veröffentlicht.[2]

Anfang 2008 ließ Williams sich in der Rolle der Blues-Sängerin Shug Avery in der Musicalfassung des Buches Die Farbe Lila verpflichten. Parallel dazu führte sie die Arbeit an ihrem dritten Studioalbum Unexpected fort, das im August 2008 in Nordamerika veröffentlicht und sich nach eigenen Aussagen vermehrt an R&B- und Dance-Musik orientieren wird. Die erste Singleauskopplung We Break the Dawn erreichte im Jahr 2008 die Spitze der „U.S. Billboard Dance Airplaycharts“.

2007 bekam Michelle Williams eine Rolle in Beyoncés Video zur Single Get Me Bodied, mit dabei waren außerdem auch noch Kelly Rowland und Solange Knowles. Der Dance-Track On the Run mit Electric Giant Beatz wurde 2011 veröffentlicht.[3] Im Februar 2013 trat Williams mit Destiny’s Child (Beyoncé und Kelly Rowland) beim Super Bowl auf und sang den Destiny’s-Child-Hit Bootylicious und Beyoncés Single Ladies (Put a Ring on It). Michelle Williams arbeitete ab Mitte 2012 an ihrem vierten Album.[4] Williams ist auf Kelly Rowlands Album Talk a Good Game gemeinsam mit Beyoncé Knowles zu hören.[5] Williams' Single If We Had Your Eyes wurde international am 24. Juni 2013 als digitaler Download veröffentlicht.[6] Das vierte Album trägt den Titel Journey to Freedom.[7] Die nächste Single aus dem Album heißt Fire.[8] Williams, Kelly Rowland und Pharrell Williams sind in Knowles' Musikvideo zum Song Superpower zu sehen.[9] Die erste internationale Veröffentlichung aus ihrem Album Journey to Freedom ist die gemeinsame Single mit Beyoncé & Kelly Rowland Say Yes.[10] Auf dem Album sind außerdem noch Künstler wie Fantasia, Lecrae und Tye Tribbett zu hören.[11]

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel
UK[12] US[13]
2002 Heart to Yours 57
(3 Wo.)
2004 Do You Know 120
(1 Wo.)
2008 Unexpected 42
(1 Wo.)
2014 Journey to Freedom 29
(… Wo.)

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel
UK[12] US[13]
2008 We Break the Dawn
Unexpected
47
(1 Wo.)

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 2002: Heart a Word
  • 2002: Do You Know
  • 2008: The Greatest
  • 2008: Hello Heartbreak
  • 2012: On the Run (mit Electric Giant Beatz)
  • 2013: If We Had Your Eyes[14]
  • 2013: Fire[15]
  • 2013: You Changed (mit Beyoncé & Kelly Rowland)[16]
  • 2014: Say Yes (feat. Beyoncé & Kelly Rowland)

Quellen[Bearbeiten]

  1. "Michelle Williams Back in the 'Know'" (Englisch) In: Billboard. Archiviert vom Original am 21. Januar 2012. Abgerufen am 28. April 2008.
  2. "Williams In A Dance Mood On Third Solo Disc" (Englisch) In: Billboard. Archiviert vom Original am 21. Januar 2012. Abgerufen am 28. April 2008.
  3. http://thelavalizard.com/2011/11/new-song-electric-giant-beatz-dont-you-care-ft-michelle-williams/
  4. https://de-de.facebook.com/michellewilliams
  5. http://www.klatsch-tratsch.de/2013/04/08/destinys-child-sind-auf-dem-neuen-album-von-kelly-rowland-vereint/157863
  6. http://m.facebook.com/michellewilliams
  7. http://www.google.de/#gs_rn=22&gs_ri=psy-ab&cp=22&gs_id=3x&xhr=t&q=michelle+williams+journey+to+freedom&es_nrs=true&pf=p&biw=1366&bih=673&sclient=psy-ab&oq=mic+helle+williams+jou&gs_l=&pbx=1&bav=on.2,or.r_qf.&bvm=bv.49784469,d.ZWU&fp=2db879094e2e1ee6
  8. https://itunes.apple.com/de/album/fire-single/id714071750
  9. http://www.idolator.com/7498128/beyonce-superpower-destinys-child
  10. http://www.tikonline.de/music-box/pop-rock/415034/michelle-williams-gemeinsame-sache-mit-beyonc-und-kelly-rowland.html
  11. https://www.facebook.com/michellewilliams
  12. a b UK-Charthistorie
  13. a b US-Charthistorie
  14. http://www.metrolyrics.com/if-we-had-your-eyes-michelle-williams-ml-video-pxv.html
  15. http://www.youtube.com/watch?v=D6WuhrEQLec
  16. http://www.youtube.com/watch?v=5Zw_q0qjrio

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Michelle Williams – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien