Mick Franke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mick Franke (* 1955; † April 2001), eigentlich Michael Franke, war ein deutscher Musiker. Sein Vater war Egon Franke, Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen von 1969 bis 1982.

Werdegang[Bearbeiten]

In den 1980er Jahren war Franke Gitarrist, Produzent und Mitkomponist bei Heinz Rudolf Kunze. Franke begleitete Kunze auf dem Pop-Nachwuchs-Festival der Deutschen Phono-Akademie im Stadttheater Würzburg 1980 auf der Gitarre. An diesem Abend gelang es Kunze, die Gunst der Jury zu erlangen, und er erhielt von der WEA Records einen Fünfjahresvertrag. 1984 trennte sich Kunze nach drei Alben von seinem langjährigen Freund Mick Franke.

1991 gründete Franke seine eigene Plattenfirma Slow Motion Records; in seinem Studio Harderberg in Osnabrück verkehrten zahlreiche Künstler. Er war sowohl Musiker als auch technisch begabt und war einer der Pioniere der DVD-Technik in Europa.

1999 stieg er bei der 1973 gegründeten Folkband Fiedel Michel als Gitarrist ein. 1999 wurde eine CD produziert.

Er starb im April 2001 beim Fußballspielen.