Middlebury College

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Vorlage:Infobox Hochschule/Logo fehltVorlage:Infobox Hochschule/Mitarbeiter fehlt

Middlebury College
Motto Scientia et Virtus (lateinisch)
Gründung 1800
Trägerschaft privat
Ort Middlebury, Vermont, USA
Präsident Ronald D. Liebowitz
Studenten 2.350
Professoren 311
Stiftungsvermögen 815 Mio. US-Dollar[1]
Hochschulsport NCAA-Division III, New England Small College Athletic Conference
Website www.middlebury.edu
Bicentennial Hall
Hillcrest Environmental Center
"Le Chateau"

Das Middlebury College ist ein renommiertes, privates Liberal-Arts-College im Addison County des US-Bundesstaates Vermont.

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprünglich 1797 als Addison County Grammar School gegründet, wurde es am 1. November 1800 zum College ernannt.

Am Middlebury College machte Alexander Twilight, als erster Amerikaner afrikanischer Abstammung überhaupt an einem US-amerikanischen College bzw. Universität, seinen Abschluss. 1883 wurden erstmals weibliche Studenten zugelassen, womit das Middlebury College eines der ersten Liberal-Arts-Colleges in Neuengland mit Koedukation war.

2005 ging Middlebury eine Verbindung mit dem Monterey Institute of International Studies in Kalifornien ein. Das Hochschulranking des U.S. News & World Report kürte Middlebury zum viertbesten Liberal-Arts-College der USA.[2] Im Januar 2007 machte das College Schlagzeilen, als die Geschichtsfakultät beschloss, das Online-Lexikon Wikipedia als Quellenangabe bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten zu verbieten, nachdem sich mehrere Studenten nach schlechter Bewertung ihrer Prüfungsarbeit auf die Herkunft einer falschen Aussage aus einem Wikipedia-Artikel berufen hatten.[3]

Organisation und Studium[Bearbeiten]

Das Middlebury College nimmt etwa 2300 Undergraduate-Studienanfänger aus den gesamten USA und zahlreichen anderen Staaten auf. Es ist bekannt für seine sehr anspruchsvollen Fremdsprachen-, Literatur-, Umwelt- und internationalen Studiengänge. Von mehreren Magazinen wird es heute unter die besten Liberal-Arts-Colleges der USA eingeordnet, oft zu den sogenannten "Kleinen Ivies" gerechnet (in Anlehnung an die "Ivy League", eine Bezeichnung für eine Gruppe von traditionsreichen Colleges im äußersten Nordosten der USA mit exzellentem Ruf, wie Harvard, Penn, Princeton, Yale, die Columbia University, die Cornell University oder das Dartmouth College).[4].

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Dozenten[Bearbeiten]

Absolventen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Middlebury College: President offers update on finances, and a look ahead vom 1. November 2010 (englisch). Eingesehen am 24. November 2010
  2. U.S. News & World Report: Best Colleges 2011 (englisch). Eingesehen am 24. November 2010
  3. Heise Online: US-College verbietet Wikipedia als wissenschaftliche Quelle vom 21. Februar 2007. Eingesehen am 24. November 2010
  4. z. B. bei Greene, Howard and Mathew Greene (2000): Greenes' Guides to Educational Planning: The Hidden Ivies: Thirty Colleges of Excellence, HarperCollins, ISBN 0-06-095362-4

Weblinks[Bearbeiten]

44.008854-73.175833Koordinaten: 44° 0′ 32″ N, 73° 10′ 33″ W