Mieko Kamimoto

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Mieko Kamimoto (jap. 神本 美恵子, Kamimoto Mieko; * 22. Januar 1948 im Landkreis Asakura, Präfektur Fukuoka, Japan) ist eine japanische Politikerin der Demokratischen Partei (Minshutō) und Abgeordnete im Sangiin, dem Oberhaus. Innerparteilich gehört sie zur Yokomichi-Gruppe.

Kamimoto arbeitete nach ihrem Studium an der Fukuoka Kyōiku Daigaku als Lehrerin an Grundschulen in Kanagawa und Fukuoka. In den 1990er Jahren gehörte sie in verschiedenen Funktionen dem Exekutivkomitee (shikkō-iinkai) der japanischen Lehrergewerkschaft (Nikkyōsō) an.

Bei der Sangiin-Wahl 2001 erhielt Kamimoto als Kandidatin der Demokratischen Partei in der nationalen Verhältniswahl mit 173.705 Personenstimmen den achthöchsten Stimmenanteil auf der Liste und war somit knapp gewählt. 2007 wurde sie mit 224.999,035 Stimmen, Platz sieben auf der demokratischen Liste, sicher wiedergewählt;[1] 2013 erhielt sie 176.248 Stimmen und erreichte den fünften Listenplatz, der trotz des mit sieben Sitzen historisch schwachen Abschneidens der Demokratischen Partei bei der Verhältniswahl für eine Wiederwahl ausreichte.[2]

Im Sangiin war Kamimoto von 2009 bis 2010 Vorsitzende des Rechnungsausschusses. Von 2011 bis 2012 (Kabinett Noda) war sie parlamentarische Staatssekretärin im MEXT.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Yomiuri Shimbun, Sangiin-Wahlergebnisse 2007: Verhältniswahl Demokratische Partei (abgerufen am 27. August 2013)
  2. Yomiuri Shimbun, Sangiin-Wahlergebnisse 2013: Verhältniswahl Demokratische Partei (abgerufen am 27. August 2013)