Mies (Fluss)

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Mies / Mže
Berounka mit ihren Quellflüssen Mies (im Norden) und Radbuza (im Süden)

Berounka mit ihren Quellflüssen Mies (im Norden) und Radbuza (im Süden)

Daten
Gewässerkennzahl DE: 528
Lage Oberpfalz (Bayern, Deutschland), Tschechien
Flusssystem Elbe
Abfluss über Berounka → Moldau → Elbe → Nordsee
Quelle in der Gemeinde Mähring beim Ortsteil Asch
49° 51′ 10″ N, 12° 28′ 1″ O49.85278712.467730
Quellhöhe 730 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Zusammenfluss in Pilsen mit der Radbuza (Radbusa) zur Berounka (Beraun)49.75351765064913.390102386475305Koordinaten: 49° 45′ 13″ N, 13° 23′ 24″ O
49° 45′ 13″ N, 13° 23′ 24″ O49.75351765064913.390102386475305
Mündungshöhe 305 m n.m.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 425 m
Länge 103 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Durchflossene Stauseen Stausee Lučina, Stausee Hracholusky
Großstädte Pilsen
Kleinstädte Tachov (Tachau), Stříbro (Mies)
Mies bei Pavlovice

Mies bei Pavlovice

Die Mies (tschechisch Mže) ist ein 103 km langer Quellfluss der Berounka in Deutschland und Tschechien.

Flusslauf[Bearbeiten]

Sie entspringt im äußersten Nordosten der bayerischen Oberpfalz im Griesbacher Wald, einem nördlichen Teil des Oberpfälzer Waldes. Ihre Quelle befindet sich in der Gemeinde Mähring beim Ortsteil Asch. Dort entfließt die Mies dem Weiler Asch, überschreitet nach nur etwa 2 km Fließstrecke die deutsch-tschechische Grenze und durchfließt in dieser Richtung die Städte Tachov und Stříbro. Oberhalb von Tachov wird sie durch eine Talsperre zum Stausee Lučina, an deren Stelle früher das Dorf Lučina stand, angestaut. Unterhalb von Mies (Stříbro) befindet sich eine weitere Talsperre, die den Stausee Hracholusky aufstaut. In Plzeň bildet die Mies zusammen mit der Radbusa (Radbbuza) die Berounka .

Die Berounka war ursprünglich der untere Flussteil der Mies, erst ab dem 17. Jahrhundert. setzte sich allmählich der von der Stadt Beroun abgeleitete Name Berounka/Beraun durch.

Nebenflüsse[Bearbeiten]

  • Hammerbach (Hamerský potok), (l) bei Ústí nad Mží (Truß), Gemeinde Kočov (Gottschau)
  • Amselbach (Kosový potok, auch Kosí potok), (l), bei Víska, Gemeinde Černošín (Tschernoschin)
  • Aulowa (Úhlavka), (r), oberhalb Mies (Stříbro)

Literatur[Bearbeiten]

  • Zdeněk Jiskra: Die Miesa. Hydronomische Wanderungen durch das Stromgebiet eines westböhmischen Flusses. Erster Teil. (Erste deutsche Ausgabe) Praha 1997