Mighty Ducks – Das Superteam

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Filmdaten
Deutscher Titel Mighty Ducks – Das Superteam
Originaltitel The Mighty Ducks
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1992
Länge 103 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Stephen Herek
Drehbuch Steven Brill
Produktion Jon Avnet
Jordan Kerner
Musik David Newman
Kamera Thomas Del Ruth
Schnitt John F. Link
Besetzung

Mighty Ducks – Das Superteam (engl. The Mighty Ducks) ist eine US-amerikanische Sportkomödie von 1992, die unter der Regie von Stephen Herek gedreht wurde. Der Film handelt von einem erfolgreichen Yuppie-Anwalt, der als Strafe seiner Trunkenheitsfahrt 500 Stunden gemeinnützige Arbeit als Jugend-Eishockeytrainer ableisten soll. Anfangs wenig begeistert beginnt er Spaß an der Sache zu finden und führt die Kids von Sieg zu Sieg, bis er auf seine ehemalige Mannschaft trifft, mit dessen Trainer ihn ein traumatisches Ereignis verbindet.

Handlung[Bearbeiten]

Der Junganwalt Gordon Bombay hat mit teils unfairen Tricks 30 Prozesse in Folge gewonnen. Durch seine Skrupellosigkeit schädigt er jedoch gleichzeitig den Ruf seiner Kanzlei. Als Gordon wieder einmal betrunken am Steuer erwischt wird, handelt sein Chef Gerald Ducksworth mit dem Richter einen Deal aus: Gordon soll 500 Stunden gemeinnützige Arbeit als Jugend-Eishockeytrainer ableisten, damit er dadurch eine Lektion in puncto Fairness und Teamgeist erfährt. Natürlich ist er nicht gerade sehr begeistert von dieser Aufgabe, doch da er als Jugendlicher selbst ein begeisterter Spieler war, sagt er schließlich zu.

Als er jedoch sieht, dass seine Schützlinge Spiel um Spiel verlieren und sich dabei fürchterlich blamieren, erweckt das seinen Sportgeist. Durch Geldmittel seiner Kanzlei finanziert er die komplette Ausrüstung seines Teams, und schon bald stellen sich unter seiner Führung die ersten Erfolge ein. Mit dem neuen Namen Ducks führt Gordon die ehemaligen Loser bis ins Endspiel der Juniorenmeisterschaft von Minnesota. Dort treffen die Ducks auf die Hawks, das ehemalige Team von Trainer Gordon und Ducks-Spieler Banks, mit dessen Trainer Jack Reilly Gordon noch eine Rechnung offen hat. Letztendlich gewinnen die Ducks das Endspiel durch einen Penalty von Charlie Conway.

Hintergründe[Bearbeiten]

Der Film wurde in verschiedenen Städten ausschließlich in Minnesota gedreht.

Die Mighty Ducks of Anaheim, jetzt Anaheim Ducks, verdanken ihren Namen dem Film. Die Disney-Tochterfirma Buena Vista produzierte Mighty Ducks, während Disney selbst das Team gründete. Disneys Bosse versprachen sich von der Benennung einen Synergie-Effekt, der jedoch nur mäßig eintrat.

Mike Modano und Basil McRae haben als damalige Spieler der Minnesota North Stars einen Cameo-Auftritt im Film.

Erfolg[Bearbeiten]

1993 wurde Mighty Ducks in den folgenden Bereichen für den Young Artist Award nominiert.

Beste Darstellung in einem Spielfilm – Nebendarsteller

Beste Gruppe in einem Spielfilm

Fortsetzungen[Bearbeiten]

Es folgten noch zwei Fortsetzungen, die jedoch beide in Deutschland nicht so erfolgreich waren, während sie in den USA an den Erfolg des ersten Teils anknüpfen konnten:

Kritiken[Bearbeiten]

„Harmloser Familienspass mit vorhersehbarem Ende. Eben ein nettes Unterhaltungsfilmchen, geeignet für Jung und Alt.“

Moviesection.de[1]

„Temporeiche Sportkomödie für große und kleine Fans der schnellen Kufen.“

Filmdb.de[2]

„Pädagogisch wertvoll und trotzdem unterhaltsam.“

Cinema[3]

„Sportlergeschichte für die Kleinen, die mit den typischen Motiven des Genres aufwartet: Läuterung, Teamgeist und Willen zum Erfolg. Mäßige Unterhaltung nach vertrauten Mustern.“

Filmlexion auf Lexikon des Internationalen Films[4]

Medien[Bearbeiten]

  • DVD: Buena Vista / Walt Disney Home Ent.
  • Video: Walt Disney Home Video

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritik auf moviesection.de
  2. Kritik auf kino-db.de
  3. Kritik auf cinema.de
  4. Mighty Ducks – Das Superteam im Lexikon des Internationalen Films, abgerufen am 14. April 2012