Miguel Alemán Valdés

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Miguel Alemán Valdés
Miguel Alemán Valdés vor dem mexikanischen Kongress.

Miguel Alemán Valdés (* 29. September 1900 (andere Angaben: 1902[1], 1903[2], 1905[3][4]) in Sayula, Veracruz; † 14. Mai 1983 in Mexiko-Stadt) war ein mexikanischer Politiker der Partei der institutionellen Revolution (PRI). Er war von 1946 bis 1952 Staatspräsident von Mexiko.

Präsidentschaft[Bearbeiten]

Alemán trieb die industrielle Entwicklung, den Ausbau der Bahnstrecken und Straßen sowie die Errichtung einer Reihe wichtiger Schulen voran. Um dies zu erreichen handelte er ein hohes Darlehen mit den USA aus. Er verbesserte auch Bewässerung und Landwirtschaft und steigerte so die Produktion von Reis, Zucker, Bananen, Hafer und Ananas. Er musste einem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche begegnen und ließ deswegen zur Eindämmung Tausende von Tieren keulen. Während seiner Amtszeit erhielten Frauen das Wahlrecht bei Gemeinderatswahlen und Baja California den Status eines Bundesstaates. Er unterschrieb Friedensverträge mit Deutschland, Japan und Italien und verhandelte mit den USA über die Tagelöhner-Frage. Um sich greifende Korruption und Vetternwirtschaft prägten seine Administration und bildeten das Verhältnis zwischen Wirtschaft und Politik in Mexiko bis auf den heutigen Tag. Außerdem war er einer der Hauptaktionäre der mexikanischen Rundfunkgesellschaft Televisa. Aleman war in zweiter Ehe mit der Österreicherin Karin Alemán (geb. Koidl) verheiratet, mit der er eine Tochter, Alejandra Alemán, hatte.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Miguel Aleman Valdes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Miguel Aléman, Encyclopedia Britannica (englisch)
  2. http://www.sarpanet.info/miguel_aleman_valdes/index.php
  3. Miguel Aléman Valdés, Centro de Investigación y Docencia en humanidades del Estado de Morelos (spanisch)
  4. http://web.archive.org/web/20061214040835/http://mx.geocities.com/yaimemx/maleman.html