Mijo Tunjic

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mijo Tunjic
Mijo Tunjic 2009 im Trikot der Stuttgarter Kickers

Tunjic 2009 im Trikot der Stuttgarter Kickers

Spielerinformationen
Geburtstag 24. Februar 1988
Geburtsort GradačacSFR Jugoslawien,
heute Bosnien-Herzegowina
Größe 186 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
AGOVV Apeldoorn
TSV Wäldenbronn
Stuttgarter Kickers
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2007–2009
2007–2010
2010–2011
2010–2012
2012–2014
Stuttgarter Kickers II
Stuttgarter Kickers
SpVgg Unterhaching II
SpVgg Unterhaching
Rot-Weiß Erfurt
50 (17)
38 (21)
1 0(0)
63 (17)
60 0(8)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 16. März 2014

Mijo Tunjic (* 24. Februar 1988 in Gradačac, SFR Jugoslawien, heute: Bosnien und Herzegowina) ist ein niederländischer Fußballspieler bosnischer Herkunft.

Karriere[Bearbeiten]

In seiner Jugend spielte Tunjic für den TSV Wäldenbronn und die Stuttgarter Kickers. Im Sommer 2007 wurde er in die in der Oberliga Baden-Württemberg spielende zweite Mannschaft des Vereins übernommen.

Ab 2009 stand er gelegentlich im Drittligakader der Kickers. Sein Profidebüt gab er im Februar 2009, als er bei der Stuttgarter 0:2-Auswärtsniederlage gegen Fortuna Düsseldorf in der 77. Minute eingewechselt wurde. Bereits bei seinem zweiten Ligaspiel erzielte er sein erstes Profi-Tor, das zum 2:1-Auswärtssieg der Kickers bei Dynamo Dresden führte. Insgesamt kam Tunjic in seiner ersten Profi-Saison auf sechs Einsätze mit zwei Toren, stieg jedoch mit den Degerlochern als Tabellenletzter in die Regionalliga Süd ab.

In der Saison 2009/10 wurde Tunjic im Trikot der Kickers mit 19 Toren Torschützenkönig der Regionalliga Süd und wurde daraufhin vom Drittligisten SpVgg Unterhaching verpflichtet.

Für die Münchner Vorstädter erzielte er in der Saison 2010/11 sechs Tore in der 3. Liga und war damit zweitbester Torschütze des Vereins hinter Abdenour Amachaibou. Dabei gelangen dem Stürmer alle Treffer in der Hinrunde, als er unter Trainer Klaus Augenthaler Stammspieler war. In der Rückrunde kam Tunjic oft nur als Einwechselspieler zum Zuge und bestritt zusätzlich ein Spiel für die zweite Mannschaft der SpVgg in der fünftklassigen Bayernliga. In der folgenden Spielzeit war Tunjic mit zwei verwandelten Strafstößen entscheidend am 3:2-Sieg der SpVgg gegen den Erstligisten SC Freiburg in der 1. Runde des DFB-Pokals beteiligt. Außerdem erzielte er in der Hinrunde bei 18 Einsätzen acht Tore, womit er der erfolgreichste Torjäger der SpVgg war. Nachdem er mit insgesamt elf Toren zum Klassenerhalt der Hachinger in der Saison 2011/12 beigetragen hatte, wechselte Tunjic im Sommer 2012 zum Ligarivalen Rot-Weiß Erfurt, wo er die Nachfolge des abgewanderten RWE-Stürmers Marcel Reichwein antreten sollte.[1] Im Mai 2014 trennte sich Erfurt von Tunjic.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tunjic soll die Lücke schließen. kicker.de (14. Mai 2012)