Mike Krzyzewski

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Basketballspieler
Mike Krzyzewski
Mike Krzyzewski
Spielerinformationen
Voller Name Michael William Krzyzewski
Spitzname Coach K
Geburtstag 13. Februar 1947
Geburtsort Chicago, Vereinigte Staaten
Position Point Guard /
Shooting Guard
College Army
Vereine als Aktiver
1966–1969 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Army
Vereine als Trainer
1974–1975 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Indiana University (AC)
1975–1980 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Army
Seit 0 1980 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Duke University
Nationalmannschaft als Trainer
Seit 0 2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten

Michael William Krzyzewski (* 13. Februar 1947 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Basketballtrainer. Seit 1981 trainiert er die Blue Devils der Duke University in Durham, North Carolina. Aufgrund seines komplizierten Nachnamens wird er oft einfach nur Coach K genannt. Krzyzewskis Vorfahren stammen ursprünglich aus Polen. Seit 2006 trainiert er zudem, parallel zu seiner Collegetätigkeit, die Basketballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten.

Karriere[Bearbeiten]

Krzyzewski wuchs in Chicago, als Sohn polnischer Einwanderer auf. Bis 1969 studierte er an der Militärakademie in West Point und spielte Basketball unter Trainer Bobby Knight. Nach seiner Spielerkarriere, diente er von 1969 bis 1974 in der amerikanischen Armee. Ab 1974 arbeitete er ein Jahr als Assistenztrainer an der Indiana University. Von 1976 bis 1980 kehrte er als Cheftrainer nach West Point zurück. 1981 bekam er das Trainer-Angebot von Duke und nahm an. 1986 kamen die Blue Devils bis ins NCAA-Finale, unterlagen aber gegen Louisville. Fünf Jahre später gewann man den Titel gegen Kansas. Im Jahr darauf, 1992, gelang die Titelverteidigung, etwas, das zuletzt der UCLA unter John Wooden 1973 gelang. Der Starspieler der Blue Devils, Christian Laettner, war bei den Olympischen Spielen in Barcelona der einzige College-Spieler im Team um Michael Jordan, Larry Bird und Magic Johnson.

2001 gewann Krzyzewski mit Duke seinen dritten Titel. Im selben Jahr wurde er in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame aufgenommen. Mit derzeit über 900 Siegen zählt er zu den erfolgreichsten College-Trainern aller Zeiten. Viele seiner Spieler waren auch in der NBA erfolgreich, unter anderem Grant Hill und Elton Brand. Mehrfach versuchten Profiteams Krzyzewski abzuwerben, zuletzt 2004 die Los Angeles Lakers, die ihn als Nachfolger von Phil Jackson wollten. Krzyzewski lehnte ab und blieb Duke treu. Dort hatte er einen Vertrag bis 2011.

Seit Sommer 2006 trainiert Krzyzewski auch das US-Nationalteam. Bei der Weltmeisterschaft 2006 erreichte das Nationalteam unter Krzyzewski den 3. Platz. Im FIBA Americas Tournament im Sommer 2007 gewann er mit seinem Team die Goldmedaille und blieb während des gesamten Turniers ohne Niederlage, womit sich die USA für die Teilnahme am Olympischen Turnier 2008 in Peking qualifizierten.

Die USA gewannen souverän alle Spiele des Turniers der Olympischen Sommerspiele 2008 und errangen damit erstmals seit Sydney 2000 wieder die olympische Basketball-Goldmedaille.

2010 führte Krzyzewski Duke zum Sieg in den Final Four, wo sich die Duke Blue Devils im Finale gegen die Butler University durchsetzen konnten und damit National College Basketball Champion 2010 wurden. Zudem holte er mit den USA bei der Basketball-Weltmeisterschaft in der Türkei den Titel.

2011 wurde Krzyzewski von der Zeitschrift Sports Illustrated zum Sportler des Jahres gewählt.

2012 gelang dem US-Nationalteam unter Krzyzewski erfolgreich die Titelverteidigung bei den Olympischen Sommerspielen 2012.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Mike Krzyzewski, Donald T. Phillips: Leading with the heart. Coach K’s Successful Strategies for Basketball, Business and Life. New York 2001, ISBN 0-446-67678-0.
  •  Mike Krzyzewski mit Jamie K. Spatola: Beyond Basketball. New York 2006, ISBN 0-446-58049-X.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mike Krzyzewski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien