Mike Wunderlich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche



Mike Wunderlich
Spielerinformationen
Geburtstag 25. März 1986
Geburtsort KölnDeutschland
Größe 184 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
0000–2005 SCB Viktoria Köln
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2005–2008
2008–2010
2010–2011
2011–
1. FC Köln II
Rot-Weiss Essen
FSV Frankfurt
FC Viktoria Köln
32 0(7)
46 (12)
28 0(5)
81 (57)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 21. Februar 2014

Mike Wunderlich (* 25. März 1986 in Köln) ist ein deutscher Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

In seiner Jugend spielte Wunderlich bei mehreren Kölner Vereinen. 2005 wechselte er dann in die zweite Mannschaft des 1. FC Köln. Nach drei Jahren in der zweiten Mannschaft des FC wechselte er 2008 zu Rot-Weiss Essen. Für die Essener absolvierte Wunderlich insgesamt 46 Ligaspiele in der Regionalliga West, in denen er 12 Tore erzielte. Im Sommer 2010 bekundete der Zweitligist FSV Frankfurt Interesse an dem offensiven Mittelfeldspieler und so folgte er zur Saison 2010/11 seinem ehemaligen RWE-Mitspieler Sascha Mölders zu den Hessen.

Wunderlich absolvierte am 20. August 2010 sein erstes Spiel in der 2. Bundesliga gegen Arminia Bielefeld, eine Woche zuvor hatte er im DFB-Pokal gegen den SC Paderborn sein erstes Pflichtspiel für den FSV bestritten. Er erspielte sich unter Trainer Hans-Jürgen Boysen auf Anhieb einen Stammplatz im zentralen Mittelfeld, wo er gemeinsam mit Jürgen Gjasula die Schaltzentrale der Bornheimer bildete. Beim Auswärtsspiel in Karlsruhe am 6. Spieltag erzielte Wunderlich seinen ersten Zweitligatreffer, im weiteren Verlauf der Spielzeit kam er auf fünf Tore. In der Schlussphase der Saison machte Mike Wunderlich eine Krankheit zu schaffen, so dass er in den letzten fünf Spielen der Runde ausfiel.

Zur Saison 2011/12 wurde er an seinen Jugendverein, den NRW-Ligisten FC Viktoria Köln, ausgeliehen, wo sein Vater Franz Wunderlich als Sportdirektor tätig ist. Als Grund für den Wechsel in eine unterklassige Liga nannte der FSV Frankfurt, dass Wunderlich am Burnout-Syndrom leide. Der Spieler wolle in Köln in vertrauter Umgebung „in Ruhe einen neuen Anfang suchen."[1] Zur Winterpause der Zweitligaspielzeit 2011/12 kehrte Mike Wunderlich auf eigenen Wunsch zunächst zum FSV zurück, erlitt jedoch einen Rückfall und wurde bis zum Saisonende erneut an Viktoria Köln ausgeliehen.[2] Wunderlich spielte eine überragende Oberligasaison 2011/12, in der er mit 32 Toren in 34 Spielen Torschützenkönig der NRW-Liga wurde und mit Viktoria Köln als Meister in die Regionalliga West aufstieg. Im Mai 2012 wechselte er endgültig zur Viktoria; Wunderlich unterschrieb bei den Kölnern zunächst für ein Jahr.[3] Das erste Regionalligajahr beendete die Viktoria nach einer überragenden Hinrunde, in der man an 17 von 19 Spieltagen Tabellenführer war, letztlich auf dem sechsten Tabellenrang. Mike Wunderlich war mit 16 Saisontreffern erneut bester Kölner Torschütze und verlängerte seinen Vertrag erneut um ein Jahr.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im Oktober 2012 wurde Wunderlich für sein vorbildliches Verhalten vom DFB mit der DFB-Medaille Fair ist mehr ausgezeichnet.[4] Er hatte beim Spiel seines Klubs Viktoria Köln gegen KFC Uerdingen 05 (25. April 2012) beim Spielstand von 2:3 seine Mannschaftskollegen aufgefordert, einen Freistoß ohne Gegenwehr ins Tor schießen zu lassen, nachdem ein Auswechselspieler seiner Mannschaft ein sicheres Gegentor verhindert hatte.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mike Wunderlich leidet an Burnout-Syndrom
  2. kicker.de: Wunderlich: "Ich fühle mich nicht stark genug" (kicker.de, 13. Januar 2012)
  3. Wunderlich bleibt bei Heimatverein Viktoria (kicker.de, 29. Mai 2012)
  4. kicker.de: DFB vergibt Fairplay-Preis, 16. Oktober 2012, abgerufen am 16. Oktober 2012
  5. fussball.de: Fair Play - davon profitiert nicht nur der Fußball, 16. Oktober 2012, abgerufen am 16. Oktober 2012