Miklós Németh (Politiker)

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Miklós Németh

Miklós Németh [ˈmikloːʃ ˈneːmɛt] (* 14. Januar 1948 in Monok) ist ein ungarischer Politiker und war vom 23. November 1988 bis zum 23. Mai 1990 ungarischer Ministerpräsident.

[Bearbeiten] Allgemeines

In seiner Amtszeit trug er zum Fall des Eisernern Vorhangs bei, indem er ab Mai 1989 die ungarischen Grenzanlagen an der Grenze zu Österreich abbauen ließ. Dies ermöglichte unter anderem vielen DDR-Bürgern die Flucht in den Westen.

Nach dem Ausscheiden aus dem Amt des Ministerpräsidenten wurde Németh Vizepräsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Enfentwicklung. Dieses Amt hatte er bis 2000 inne. Anschließend scheiterte er bei dem Versuch, der Ministerpräsidentenkandidat für die Ungarische Sozialistische Partei bei den Wahlen 2002 zu werden, sein Kontrahent Péter Medgyessy konnte die Wahl schließlich für sich entscheiden.

Miklós Németh wurde vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) am 11. September 2007 zum Leiter des neuen Ausschusses ernannt, der die Aktivitäten der Nordkoreanischen Behörden beobachtet. Der Ausschuss wird die Arbeit des UN-Rates der Rechnungsprüfer, die ihre Arbeit im Januar 2007 auf Anfrage des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon aufgenommen haben, ergänzen.

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