Miklós Szabó (Mittelstreckenläufer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Miklós Szabó [ˈmikloːʃ ˈsɒboː] (* 6. Dezember 1908 in Budapest; † 3. Dezember 2000 ebenda) war ein ungarischer Mittelstreckenläufer.

1934 fanden die ersten Leichtathletik-Europameisterschaften in Turin statt. Im 1500-Meter-Lauf gewann Luigi Beccali in 3:54,8 Minuten vor Míklós Szabó in 3:55,4 Minuten. Zwei Tage später kämpfte Szabó im Finale des 800-Meter-Laufs erneut mit einem Italiener um den Sieg. Szabó siegte durch Zielrichterentscheid, nachdem er und Mario Lanzi mit 1:52,0 Minuten gestoppt wurden.

Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin schied Szabo über 800 Meter im Halbfinale aus. Im 1500-Meter-Finale wurde er in 3:53,0 Minuten Siebter. 1936 stellte Szabo mit 5:20,4 Minuten einen Weltrekord über 2000 Meter auf, ein Jahr später folgte mit 8:56,0 Minuten ein Weltrekord über zwei Meilen. Seine Weltjahresbestleistung 1937 über 1500 Meter von 3:48,6 Minuten bedeuteten Europarekord. Insgesamt stellte er 23 ungarische Rekorde auf und gewann 16 Meistertitel.

Bei einer Körpergröße von 1,74 m betrug sein Wettkampfgewicht 66 kg. Von 1947 bis 1980 arbeitete Szabó als Trainer in Schweden, bevor er nach Ungarn zurückkehrte.

Bestzeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Matthews (Hrsg.): Athletics 2001. Worcester 2001, ISBN 1899807-11-X
  • Ekkehard zur Megede: The Modern Olympic Century 1896-1996 Track and Field Athletics. Berlin 1999 (publiziert über Deutsche Gesellschaft für Leichtathletik-Dokumentation e.V.)