Mikromanager

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Dieser Artikel behandelt den Begriff im Kontext von Führungsstilen. Für die Bedeutung im Zusammenhang mit Computerspielen siehe Micromanagement.
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Ein Mikromanager ist eine Führungskraft, die sich sehr viel mit Einzelheiten eines von seinen Mitarbeitern oder Kollegen zu lösenden Problems beschäftigt.

Entwicklung zum Mikromanager[Bearbeiten]

Ein Manager wird zum Mikromanager (auch Micromanager), wenn er zu wenig Rückmeldungen über die Lösung des Problems erhält (oder nur das Gefühl hat). Das führt zu ständigen Rückfragen und zu immer detaillierteren Aufgabenstellungen der Arbeitspakete, aber auch der zu erstellenden Berichte über Arbeitsergebnisse.

Die Mitarbeiter werden andererseits von der eigentlichen Arbeit abgehalten, da sie ständig über den Arbeitsstand berichten müssen. Es gibt keinen Freiraum für Entscheidungen innerhalb ihres Aufgabenbereiches.

Der Dauerzustand eines solchen Führungsstils kann die Mitarbeiter demotivieren, die sich dann zu destruktiven Mitarbeitern entwickeln können.

Abhilfe[Bearbeiten]

Abhilfe schaffen offene Gespräche zur Verbesserung der Arbeitsaufteilung. Ein Leiter muss Aufgaben delegieren können. Der Mitarbeiter muss seinem Vorgesetzten ausreichend berichten. Beide müssen einander akzeptieren und vertrauen. Das muss erst erarbeitet werden.[1][2]

Quellenangaben[Bearbeiten]

  1. Julia Kleine: Führungsfehler. Zeitschrift FOCUS. Oktober 2006
  2. Portny, Stanley E.: Projektmanagement für Dummies, Mai 2007: ISBN 978-3-527-70345-6

siehe auch[Bearbeiten]