Mikulov

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt Mikulov. Für die gleichnamige Gemeinde, siehe Mikulov v Krušných horách. Zum Adelsgeschlecht Dietrichstein zu Nikolsburg siehe Dietrichstein (Adelsgeschlecht).
Mikulov
Wappen von Mikulov
Mikulov (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Jihomoravský kraj
Bezirk: Břeclav
Fläche: 4534 ha
Geographische Lage: 48° 48′ N, 16° 38′ O48.80583333333316.635277777778242Koordinaten: 48° 48′ 21″ N, 16° 38′ 7″ O
Höhe: 242 m n.m.
Einwohner: 7.416 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 692 01
Kfz-Kennzeichen: B
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Eduard Kulhavý (Stand: 2006)
Adresse: Náměstí 1
692 01 Mikulov
Gemeindenummer: 584649
Website: www.mikulov.cz
Altstadt mit Schloss
Stadtplatz mit Sgraffitohaus
Stadtplatz mit Säule und den Zwillingstürmen der Dietrichstein-Gruftkirche
Schloss

Mikulov (deutsch: Nikolsburg) ist eine Stadt in der Region Südmähren in Tschechien. Sie liegt unmittelbar an der Grenze zu Niederösterreich. Zwischen Mikulov und dem sieben Kilometer südlich gelegenen Drasenhofen in Österreich besteht ein Grenzübergang.

Mikulov liegt zwischen dem Hügelland Pavlovské vrchy (Pollauer Berge) und der Milovická pahorkatina, auf seinem Gebiet gibt es einige Karstformationen mit der öffentlich zugänglichen Turold-Höhle.

Auf dem Svatý kopeček u Mikulova (Heiliger Berg bei Nikolsburg) beginnt der seit 2010 ausgeschilderte Jakobsweg Weinviertel, der als Teil der Via Francigena und der Via Slavica anzusehen ist und bis Krems an der Donau führt.

Geschichte[Bearbeiten]

Monarchie[Bearbeiten]

Nikolsburg wurde wahrscheinlich im 11. Jahrhundert zur Zeit der böhmischen Mark der Babenberger deutschsprachig besiedelt. Die bis 1945 dort gesprochene bairisch-österreichische Ui-Mundart mit ihren speziellen Kennwörtern, weist darauf hin, dass die Siedler aus dem österreichischen oder süddeutschen Raum stammten.[2] 1182 wurde Mähren Markgrafentum durch Friedrich Barbarossa. Nach der Schlacht bei Lodenitz 1185 kam der Ort in den Besitz des Grafen Wilhelm von Dürnholz. Die erste urkundliche Erwähnung als „Nikulsburch“ steht in der Schenkungsurkunde vom 14. Januar 1249 von Markgraf Ottokar II. Přemysl an Heinrich I. von Liechtenstein, welcher das Dorf samt Pardorf, Klentnitz, Muschau, Tannowitz, Bratelsbrunn zum Lehen erhielt. Diese Urkunde wurde von Ottokar II. im Jahre 1262 ausdrücklich bestätigt. 1276 ist eine Kirche erwähnt. Nach der Schlacht bei Dürnkrut verlieh Rudolf von Habsburg am 24. August 1279 an Heinrich II. von Liechtenstein das Recht auf einen Wochenmarkt „in villa Nicolspurch“.[3]

1526 kam Balthasar Hubmaier nach Nikolsburg und gründete eine Täufergemeinde. 1560 verkauften die Liechtensteiner für 60.000 böhmische Thaler dem reichen Ungarn Ladislaus von Kerecsenyi die Schlossherrschaft Nikolsburg als kaiserliches Lehen. Im Jahre 1572 wurde Adam Graf Dietrichstein von Kaiser Maximilian II. die Herrschaft Nikolsburg verliehen. 1575 erwarb er diese als erbeigenen Besitz, der bis ins 20. Jahrhundert im Eigentum der Fürsten von Dietrichstein zu Nikolsburg aus den Häusern Dietrichstein und Mensdorff-Pouilly blieb. Sie hatten am Stadtplatz von Nikolsburg ihre Gruftkirche, die heute öffentlich zugänglich ist.

1621 schloss Kardinal Dietrichstein im Namen des Kaisers einen Frieden mit Gábor Bethlen von Siebenbürgen. 1625 tagte der Hofrat unter Ferdinand II. in Nikolsburg und verlieh Albrecht Wallenstein das erste Generalat und den Titel eines Herzogs von Friedland. Gleichzeitig erfolgte die letzte Besserung des Stadtwappens von Nikolsburg. Vom Wirken derer von Dietrichstein zeugen auch das ehemalige fürstliche Schloss Nikolsburg und das Piaristen-Kollegium, das Kardinal Franz von Dietrichstein im Jahre 1631 als erstes Piaristenkolleg nördlich der Alpen gegründet hat.[4]

Am 26. Juli 1866 wurde Nikolsburg Schauplatz der Verhandlungen über den als Vorfrieden von Nikolsburg bezeichneten Waffenstillstand zwischen Österreich und Preußen während des Preußisch-Österreichischen Krieges.

Jüdische Gemeinde[Bearbeiten]

Die jüdische Gemeinde in Nikolsburg entstand 1421, als die Juden von Herzog Albrecht V. aus Wien und Niederösterreich vertrieben wurden. Die Flüchtlinge ließen sich in der nahe der österreichischen Grenze, etwa 80 km von Wien gelegenen Stadt unter dem Schutz der Fürsten von Liechtenstein nieder. Weitere Ansiedler gelangten nach der Vertreibung der Juden aus den mährischen Königsstädten durch König Ladislaus Postumus nach 1454 in die Stadt. Die Gemeinde erreichte erstmals 1575 Bedeutung, als der Kaiser Mikulov dem Grafen Adam von Dietrichstein verlieh. Dessen Sohn, Kardinal Franz Xaver von Dietrichstein, schützte die Juden, deren Steuern er für seinen Einsatz im Dreißigjährigen Krieg benötigte.

Die Bedeutung der Gemeinde wuchs und 1653 wurde sie Sitz der Landesrabbiner von Mähren, also kulturelles Zentrum der mährischen Juden. Rabbi Löw (1525–1609), der den Golem von Prag geschaffen haben soll, wirkte hier zwanzig Jahre lang als zweiter Landesrabbiner (1553–1573).

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zählte die Gemeinde von Mikulov mehr als 600 Familien und bildete hiermit die größte jüdische Niederlassung in Mähren. Die von Kaiserin Maria Theresia angeordnete Volkszählung von 1754 ergab 620 Familien, die jüdische Bevölkerung von etwa 3000 Seelen machte also die Hälfte der Einwohner von Mikulov aus. Nur der kleinere Teil der Juden von Mikulov konnte seinen Lebensunterhalt als Handwerker fristen, die übrigen befassten sich mit Handelstätigkeit. Die Gemeinde litt schwer in den Schlesischen Kriegen (1740–1742, 1744–1745, 1756–1763), als sie für ihren Anteil an den hohen Steuern aufkommen musste, die die Regierung Maria Theresias den mährischen Juden vorschrieb.

Viele Juden aus Mikulov suchten ihren Lebensunterhalt in Wien, wo sie sich eine Zeitlang mit besonderen Pässen aufhalten durften. Die Erlaubnis, sich frei anzusiedeln, die den Juden im Laufe der Märzrevolution 1848 bewilligt wurde, führte dazu, dass die Zahl der jüdischen Einwohner von Mikulov auf weniger als ein Drittel sank. 1904 waren nur noch 749 der insgesamt 8192 Einwohner der Stadt Juden.

Der Gemeinde entstammt Joseph von Sonnenfels (1732/1733–1817), der Berater Maria Theresias. Von 1846 bis 1851 lebte hier Samson Raphael Hirsch (1808–1888) als Landesrabbiner von Mähren, bevor er in Frankfurt am Main zum Rabbiner berufen wurde.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Einer der Nachfolgestaaten Österreich-Ungarns nach dem Ersten Weltkrieg (1914–1918) war die Tschechoslowakei, die jene deutschsprachigen Gebiete Böhmens, Mährens und Österreichisch-Schlesiens für sich beanspruchte, die seit Ende 1918 als Deutschösterreich (später Österreich) galten. Durch den Vertrag von St. Germain[5] wurde die Stadt, deren Bewohner 1910 zu 97 % Deutschsüdmährer waren, gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung, der Tschechoslowakei zugesprochen.

Die in der Zwischenkriegszeit durchgeführten Maßnahmen der tschechischen Regierung wie Bodenreform oder Sprachenverordnung führten zu einem vermehrten Zuzug von Personen tschechischer Nationalität. Auch die besonders hohe Arbeitslosigkeit unter den Deutschmährern verstärkte deren wachsende Autonomiebestrebungen und führte zu Spannungen innerhalb der Volksgruppen. Als auch die von den deutschsprachigen Einwohnern der Tschechoslowakischen Republik geforderte Autonomie nicht verhandelt wurde, verschärften sich noch diese Unstimmigkeiten. Da bewaffnete Konflikte drohten, veranlassten die Westmächte die tschechische Regierung zur Abtretung der von Sudetendeutschen (überbegriffliche Zuordnung nach Ausrufung der ČSR, 1919) bewohnten Randgebiete an Deutschland. Dies wurde im Münchner Abkommen geregelt.[6] Somit wurde Nikolsburg mit dem 1. Oktober 1938 ein Teil des deutschen Reichsgaus Sudetenland, ein halbes Jahr später jedoch wie dessen gesamter Südteil umgegliedert in den Reichsgau Niederdonau, wie Niederösterreich in der NS-Zeit[7] im Dritten Reich genannt wurde.

Im Jahre 1938 zählte Mikulov etwa 8000 Einwohner, davon 472 Juden. Von diesen konnten 110 vor ihren nazistischen Verfolgern ins Ausland fliehen, 327 überlebten den Holocaust nicht. Die jüdische Gemeinde in Nikolsburg hörte dadurch auf zu bestehen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges (8. Mai 1945), der 472 Opfer unter den Nikolsburgern forderte, kam die weitgehend von Deutschmährern bewohnte Stadt wieder zur Tschechoslowakei zurück. Vor den einsetzenden Exzessen flüchteten viele der Stadtbewohner oder wurden durch selbsternannte tschechische Revolutionsgardisten über die nahe Grenze nach Österreich getrieben[8]. Dabei kam es zu 51 Ziviltoten[9]. Zeitzeugen-Dokumentationen:[10][11] Eine juristische Aufarbeitung der Geschehen hat nicht stattgefunden. Das Beneš-Dekret 115/46 (Straffreiheitsgesetz) erklärt bis zum 28. Oktober 1945 begangene Handlungen im Kampfe zur Wiedergewinnung der Freiheit..., oder die eine gerechte Vergeltung für Taten der Okkupanten oder ihrer Helfershelfer zum Ziel hatte, ... für nicht widerrechtlich. Im August 1945 bestimmten die Hauptalliierten des Zweiten Weltkrieges in den Potsdamer Beschlüssen (Konferenz) [12] die Nachkriegsordnung. Versuchen der Sowjetunion, diese Beschlüsse als endgültige Entscheidung für die laufende Vertreibung zu werten, waren die Vereinigten Staaten entgegengetreten.[13]. Schlussendlich wurde die laufende Vertreibung in diesen Beschlüssen nicht erwähnt, jedoch explizit ein „geordneter und humaner Transfer“ der „deutschen Bevölkerungsteile“, die „in der Tschechoslowakei zurückgeblieben sind“, verlangt. Zwischen 15. März und 3. Oktober 1946 wurden 2140 Nikolsburger sowie weitere 20.000 Deutschsüdmährer aus dem Lager bei Nikolsburg (Muschelberg) nach Westdeutschland zwangsausgesiedelt.[14][15] Im Bericht von Francis E. Walter an das US-Repräsentantenhaus wurde vermerkt, dass die Transporte keineswegs dieser Bestimmung entsprachen.[16] Das Vermögen der deutschen Bewohner wurde durch das Beneš-Dekret 108 konfisziert, das Vermögen der evangelischen Kirche durch das Beneš-Dekret 131 liquidiert und die katholischen Stadtkirchen in der kommunistischen Ära enteignet. Eine Restitution ist seitens der Tschechischen Republik nicht erfolgt.

Matriken wurden seit 1625 geführt. Onlinesuche über das Landesarchiv Brünn.[17]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

[18]

Volkszählung Häuser Einwohner insgesamt Sprachzugehörigkeit der Einwohner
Jahr Deutsch Tschechisch andere
1793 760 7440
1836 806 8421
1869 909 7173
1880 918 7642 7447 144 61
1890 1220 8210 8057 79 74
1900 1141 8092 7843 170 79
1910 1209 8043 7787 189 67
1921 1254 7699 6359 626 485
1930 1426 7790 6409 898 483
1939 7886
Quelle: 1793, 1836, 1850 aus: Frodl, Blaschka: Südmähren von A-Z. 2006
Sonstige: Historický místopis Moravy a Slezska v letech 1848–1960, sv.9. 1984

Wirtschaft[Bearbeiten]

Wirtschaftlich ist die Maschinen- und Tonwarenindustrie zu erwähnen, sowie das Erdöl am Rande des Wiener Beckens. Von Bedeutung ist daneben der Weinbau.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das historische Stadtzentrum wurde 1982 zum städtischen Denkmalreservat erklärt.

[19]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Karte Mährens um 1900, Pfeil auf Nikolsburg; rechts Weiße Karpaten
  • Balthasar Hubmaier, wirkte um 1526 als Täufer
  • Judah Löw, (Rabbi Löw) war hier zwischen 1553 und 1573 Rabbiner und Oberrabiner
  • Johann Ferdinand Hertodt von Todtenfeld (1645–1724), Arzt, Alchemist und Autor
  • Jakob Fellner (1722–1780), Baumeister des Hauses Esterházy
  • Joseph von Sonnenfels, (1732/1733–1817), Berater von Kaiserin Maria Theresia
  • Floridus Leeb (1731–1799), Probst im Stift Klosterneuburg, Rektor der Universität Wien, Namensgeber von Floridsdorf
  • Anton Josef Leeb (1769–1837), Bürgermeister von Wien
  • Bonifác Buzek (1788–1839), Priester, Volksaufklärer, Philosoph und Pädagoge, lehrte am hiesigen Gymnasium
  • Moritz Deutsch (1818–1892), Musikologe, Komponist und Chasan
  • Hieronymus Lorm (1821–1902), (eigentlich Heinrich Landesmann), Schriftsteller und Erfinder des Tastalphabets für Taubblinde
  • Simon Deutsch (um 1822–1877) jüdischer Bibliograf, Kaufmann und Revolutionär 1848/49
  • Emil Schweinburg (1854–1919), Wäschefabrikant in New York, hinterließ sein Erbe zu gleichen Teilen jüdischen und christlichen Nikolsburger Stiftungen
  • Edmund Wengraf (1860-?), österreichischer Journalist
  • Karl Renner (1870–1950), österreichischer Staatskanzler und Bundespräsident, besuchte von 1881 bis 1889 das Nikolsburger Gymnasium
  • Siegfried Altmann (1887-?), Pädagoge
  • Erich Fritz Schweinburg (1890–1959), Schriftsteller und Rechtsanwalt
  • Adolf Schärf (1890–1965), Österreichischer sozialdemokratischer Politiker und Bundespräsident
  • Manfred Ackermann (1898–1991), österreichischer sozialdemokratischer Politiker und Gewerkschaftsfunktionär
  • Wolfgang Oberleitner (1918–2006), Leitender Redakteur „Die Presse“
  • Leopold Beierl (* 1915), Volkskundler, Südmährischer Kulturpreisträger 1986
  • Karel Krautgartner (1922–1982), tschechischer Jazzmusiker und Orchesterleiter
  • Kurt Nedoma (* 1929), Lyriker, Südmährischer Kulturpreisträger 1990
  • Reiner Elsinger (* 1932), Heimatforscher, Heimatschriftsteller, Kulturpreisträger, Ehrenmedaille des Bundeslandes Niederösterreich

Literatur[Bearbeiten]

  • Franz Josef Schwoy: Topographie vom Markgrafthum Mähren. 1793, Nikolsburg S. 260.
  • Moritz Spegele: Chronik der Stadt Nikolsburg. 1880.
  • Wilhelm Szegeda: Heimatkundliches Lesebuch des Schulbezirks Nikolsburg. approbierter Lehrbehelf, Lehrerverein Pohrlitz Verlag, 1935, Nikolsburg S. 27f.
  • Hugo Triesel: Nikolsburger Denkwürdigkeiten. 1935.
  • Theodor Seifert: Nikolsburg. Geschichte der Stadt in Wort und Bild. 1937.
  • Dehio/Ginhart: Handbuch der Kunstdenkmäler in der Ostmark. 1941, Nikolsburg S. 351f.
  • Richard A. Hofmann: Nikolsburger Hefte. 1972–1973.
  • Josef Haas: Nikolsburg. Geschichte und Sehenswürdigkeiten. 1975.
  • Wenzel Max: Thayaland, Volkslieder und Tänze aus Südmähren. Geislingen/Steige 1984.
  • Reiner Elsinger: Heimatbuch Nikolsburg. 1988.
  • Felix Bornemann: Kunst und Kunsthandwerk in Südmähren. 1990, Nikolsburg S. 25f.
  • Bruno Kaukal: Die Wappen und Siegel der südmährischen Gemeinden. Nikolsburg 1992, S. 162f.
  • Reiner Elsinger: Festschrift 750 Jahre Nikolsburg. 1999.
  •  Alfred Schickel, Gerald Frodl: Geschichte Südmährens. Band 3. Die Geschichte der deutschen Südmährer von 1945 bis zur Gegenwart. Südmährischer Landschaftsrat, Geislingen an der Steige 2001, ISBN 3-927498-27-0, S. 34, 181, 206-208, 210, 212, 217-218, 220-231, 233-237, 241, 243-247, 249-253, 255-258, 265, 406-409. 411, 414, 417, 421-423, 427, 431-432, 491, 508, 526, 532, 542, 550, 552, 573-575, 577 (Nikolsburg).
  • Soňa Nezhodová: Das jüdische Nikolsburg. (Židovský Mikulov) 2006.
  • Gerald Frodl, Walfried Blaschka: Der Kreis Nikolsburg von A-Z. Nikolsburg 2006, S. 141–151.
  • Fritz Lange: Südmähren - Bilder erzählen Geschichte. Sutton-Verlag, 2010, ISBN 978-3-86680-658-0.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mikulov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)
  2. Leopold Kleindienst: Die Siedlungsformen, bäuerliche Bau- und Sachkultur Südmährens. 1989, S. 9.
  3. Reiner Elsinger: 750 Jahre Nikolsburg.
  4. Reiner Elsinger: Heimatbuch Nikolsburg
  5. Felix Ermacora: Der unbewältigte Friede: St. Germain und die Folgen; 1919 -1989 , Amalthea Verlag, Wien, München, 1989, ISBN 3-85002-279-X.
  6. O. Kimminich: Die Beurteilung des Münchner Abkommens im Prager Vertrag und in der dazu veröffentlichten völkerrechtswissenschaftlichen Literatur. München 1988
  7. [1], "Gemeinden", "Nikolsburg"
  8. Alfred Schickel, Gerald Frodl: Geschichte Südmährens. Band III. Maurer, Geislingen/Steige 2001, ISBN 3-927498-27-0, Nikolsburg S. 34, 181, 206-208, 210, 212, 217-218, 220-231, 233-237, 241, 243-247, 249-253, 255-258, 265, 406-409, 411, 414, 417, 421-423, 427, 431-432, 491, 508, 526, 532, 542, 550, 552, 573-575, 577.
  9. Reiner Elsinger: Heimatbuch Nikolsburg
  10. Wilhelm Turnwald: Dokumente zur Austreibung der Sudetendeutschen. Sonderdruck: Europa-Buchhandlung, München, 1951, Nikolsburg S. 376.
  11. Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte (Hrsg.): Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei. Weltbild Verlag, 1994, ISBN 3-89350-560-1. Bd. 1: 6,10,13,25, Bd.2: 16,438,454,488,496f,788
  12. Charles L. Mee: Die Potsdamer Konferenz 1945. Die Teilung der Beute. Wilhelm Heyne Verlag, München 1979. ISBN 3-453-48060-0.
  13. Vgl. z. B. die Ausführungen des amerikanischen Außenministers George C. Marshall auf der Moskauer Außenministerkonferenz 1947: Documents on American Foreign Relations. Vol. IX, January 1–December 31, 1947 [1949], S. 49.
  14. Felix Ermacora: Die sudetendeutschen Fragen Rechtsgutachten. Langen Müller Verlag, 1992, ISBN 3-7844-2412-0.
  15. Ludislava Šuláková, übersetzt von Wilhelm Jun: Die Problematik des Abschubs der Deutschen in den Akten des Städtischen Volksausschusses (MNV) und des Bezirks-Volksausschusses (ONV) Nikolsburg: Südmährisches Jahrbuch 2001, ISSN 0562-5262, S. 45f.
  16. Walter, Francis E. (1950): Expellees and Refugees of German ethnic Origin. Report of a Special Subcommittee of the Committee on the Judiciary, House of Representatives, HR 2nd Session, Report No. 1841, Washington, March 24, 1950.
  17. Acta Publica Registrierungspflichtige Online-Recherche in den historischen Matriken des Mährischen Landesarchivs Brünn (cz,dt). Abgerufen am 2. April 2011.
  18. Richtigstellung und Ergänzung durch Reiner Elsinger am 6. Juli 2009
  19. Johann Zabel: Kirchlicher Handweiser für Südmähren. 1941, Generalvikariat Nikolsburg, Nikolsburg S. 33f.