Milde-Biese-Aland

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Milde-Biese-Aland
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Naturnaher Abschnitt des Aland in seinem Unterlauf

Naturnaher Abschnitt des Aland in seinem Unterlauf

Daten
Gewässerkennzahl DE: 5916
Lage Altmark
Flusssystem Elbe
Abfluss über Elbe → NordseeVorlage:Infobox Fluss/QUELLE_fehlt
Mündung In Schnackenburg in die Elbe53.03861111111111.567777777778Koordinaten: 53° 2′ 19″ N, 11° 34′ 4″ O
53° 2′ 19″ N, 11° 34′ 4″ O53.03861111111111.567777777778
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Länge 97 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Abfluss am Pegel Dobbrun (Biese)[1][2]
AEo: 1597 km²
Lage: 36,7 km oberhalb der Mündung
NNQ
MNQ 1971/2005
MQ 1971/2005
Mq 1971/2005
MHQ 1971/2005
HHQ (29.01.1994)
80 l/s
1,01 m³/s
5,95 m³/s
3,7 l/s km²
23,3 m³/s
51,1 m³/s
Rechte Nebenflüsse Uchte
Kleinstädte Gardelegen, Kalbe, Osterburg, Seehausen
Gemeinden Letzlingen, Schnackenburg

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Milde, Biese und Aland sind die Namen von Ober-, Mittel- bzw. Unterlauf eines 97 Kilometer langen westlichen Nebenflusses der Elbe, der keinen Namen für den Gesamtlauf hat. Er liegt großteils in Sachsen-Anhalt, der unterste Lauf mit der Mündung jedoch in Niedersachsen, und entwässert mit seinen Zuflüssen große Teile der nördlichen Altmark.

Milde[Bearbeiten]

Der Fluss entspringt als Milde nahe dem Ortsteil Letzlingen in Gardelegen, und fließt nach Norden in Richtung Elbe.

Namhaftester Ort an der Milde ist außer Gardelegen nach ungefähr 16 Kilometern Kalbe (Milde). Diese Kleinstadt wird wegen ihrer vielen Brücken über die Milde auch Klein-Venedig genannt. Hier beginnt das Mildetal, das als eine der reizvollsten Landschaften in der zentralen Altmark gilt. Nach weiteren rund 15 Kilometern, ab dem Dorf Beese, wechselt der Fluss seinen Namen.

Der Flussabschnitt der Milde ist circa 39 Kilometer lang.

Biese[Bearbeiten]

Ab Beese führt der Fluss den Namen Biese. Bei Osterburg mündet die von Stendal kommende Uchte in die Biese. Südlich von Seehausen wechselt der Name mit der Einmündung des Tauben Alands in Aland.

Die Biese misst etwa 31 Kilometer.

Den Namen „Biese“ führten Niederländer ein, die Albrecht der Bär dort zur Trockenlegung der Biese-Niederung angesiedelt hatte. Er bedeutet im Deutschen Binse, die dort damals in großen Mengen wuchs.

Aland[Bearbeiten]

Alandbrücke bei Pollitz
See (Altwasser) in der Alandniederung nahe der Mündung

Ab der Einmündung des Tauben Alands südlich Seehausens heißt der Fluss (der) Aland.

Im Unterlauf wechselt der Aland aus der Altmark in den Landkreis Lüchow-Dannenberg, wo er nach rund zwei Kilometern bei Schnackenburg in die Elbe mündet. Der größte Teil der Fließstrecke befindet sich innerhalb des Elbe-Urstromtals.

Der als Aland bezeichnete Flussabschnitt ist ungefähr 27 Kilometer lang.

Zuflüsse[Bearbeiten]

Es gibt hauptsächlich Entwässerungsgräben als Zufluss, aber auch einige Bäche.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fachexkursion Aland (PDF; 4,7 MB); der NNQ für die Gesamtreihe ab 1936 war am 3. Juli 1948 20 l/s, der HHQ 62,4 m³/s (ohne Datumsangabe, wie auch der NNQ der Reihe 1971/2005).
  2. Die 36,7 km oberhalb der Mündung als der exaktere Wert stammen von IKSE Elbe und ihr Einzugsgebiet (PDF; 8,9 MB)