Mile Budak

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mile Budak

Mile Budak (* 30. August 1889 in Sveti Rok; † 7. Juni 1945 in Zagreb) war ein kroatischer Schriftsteller, Publizist und faschistischer Politiker. Als führende politische Persönlichkeit der Ustascha-Bewegung war er u.a. Chefpropagandist als Minister für Religion und Unterricht sowie Gesandter in Deutschland und Außenminister des Unabhängigen Staates Kroatien. Budak galt als Ideologe der Ustascha-Bewegung und als Spiritus rector der systematischen Ermordung von Serben und Juden.[1][2]

Daneben gehörte Mile Budak in den 1930er-Jahren als namhafter[3] und prominenter[4] Autor mit seinen Erzählungen aus dem Bauernleben der Lika, darunter auch sein damals in Deutschland bekanntes Hauptwerk „Herdfeuer“, zu den erfolgreichsten kroatischen Schriftstellern.[5]

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

Mile Budak wurde als jüngstes von neun Kindern einer bäuerlichen Familie in der kleinen Ortschaft Sveti Rok in der heute zu Kroatien gehörenden Lika geboren. Sein Vater starb eine Woche vor seiner Geburt durch eine Krankheit, die er sich bei der Waldarbeit zugezogen hatte. Um seine Erziehung kümmerten sich daher vor allem seine Mutter und seine Schwester Kata.[6]

Er besuchte die Volksschule seines Geburtsortes, bis ihn sein ältester Bruder, der als Finanzbeamter in Bosnien tätig war, zur weiteren Ausbildung zu sich nahm und er dadurch im Jahr 1902 nach Sarajevo ans Gymnasium kam.[6] Auf dem Gymnasium schrieb er sein erstes Gedicht und wurde Vorsitzender der geheimen kroatisch-nationalen Schülerorganisation Mlada Hrvatska (Junges Kroatien).[7] Seinen Unterhalt bestritt er durch die Fürsorge zweier Brüder, ein Stipendium des kroatischen Kulturvereins Napredak (Fortschritt) und eigenes Stundengeben.[6]

Im Herbst 1910 schrieb er sich an der Philosophischen Fakultät Zagreb ein und studierte zunächst Geographie und Geschichte.[6] Neben dem Studium arbeitete er als Angestellter des Statistischen Amtes Zagreb.[7] Später wechselte er zu den Rechtswissenschaften. Durch Tätigkeit als Sekretär in einer Anwaltskanzlei, konnte er zu seinem Unterhalt beitragen.[6] Durch seine Tätigkeit in der – an der Universität nun legalen – Organisation Mlada Hrvatska lernte er Ante Pavelić kennen, mit dem er im Jahr 1912 wegen separatistischer Agitation verhaftet wurde.[7]

Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde Budak, der seinen Heeresdienst gerade beendet und geheiratet hatte, von der österreichisch-ungarischen Armee eingezogen und als Offizier der kroatischen Landwehr[7] an die serbische Front versetzt. Er wurde leicht verletzt, erkrankte und geriet 1915 im Feldlazarett von Valjevo[8] in serbische Gefangenschaft. In der Kriegsgefangenschaft überstand er Flecktyphus und den zweimonatigen Fußmarsch mit der zurückweichenden serbischen Armee durch Mazedonien und Albanien.[6] Er wurde schließlich im italienischen Muro Lucano interniert[7], und kehrte erst im Jahr 1919 nach Kroatien zurück[6], dass inzwischen Bestandteil des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen geworden war.

Nach seiner Rückkehr promovierte er 1920 an der juristischen Fakultät in Zagreb zum Doktor der Rechtswissenschaften (Dr. jur.) und war ab 1923 als Anwalt in eigener Kanzlei tätig.[6]

Politische Tätigkeit[Bearbeiten]

Budak war politisch in der kroatisch-nationalistischen Hrvatska Stranka Prava (Kroatische Partei des Rechts) aktiv, die sich vor allem für einen unabhängigen kroatischen Staat aussprach. Diesen Standpunkt vertrat Budak als Autor und Herausgeber verschiedener Zeitschriften sowie bis 1928 auch als Stadtverordneter von Zagreb.[6]

Im Jahr 1929 errichtete der serbische König eine „Königsdiktatur“, das Land wurde in Königreich Jugoslawien umbenannt. Die kroatisch-nationalistische Hrvatska Stranka Prava wurde verboten, die Pressefreiheit aufgehoben, die Gewerkschaften aufgelöst. Die kroatischen Symbole (Fahne, Wappen, Hymne) wurden verboten.[9] Daraufhin emigrierte Ante Pavelić ins Ausland und gründete die Ustascha-Bewegung, die mit Waffengewalt für ein unabhängiges Kroatien kämpfte. Budaks politische Aktivitäten brachten ihm in dieser Zeit sieben Monate Haft ohne Untersuchung ein.[6]

Im Krankenhaus nach dem auf ihn verübten Anschlag (1932)

Am 7. Juni 1932 verübte die jugoslawisch-königstreue Vereinigung Mlada Jugoslavija (Junges Jugoslawien) mit Unterstützung der jugoslawischen Polizei[10] ein Attentat auf Budak. Er wurde mittags in einem Hauseingang der belebten Ilica-Straße[7] von Zagreb durch drei Personen angegriffen. Budak erlitt dabei durch einen Kopfschuss und Schläge mit Eisenstöcken Verletzungen an Kopf und Körper. Die gewählte Anschlagsmethode war die gleiche wie bei dem tödlichen Attentat auf den kroatischen Patrioten Milan Šufflay ein Jahr zuvor.[11]

Nach seiner Gesundung ging Budak mit seiner Frau Ivka (geb. Toma)[12] ins ausländische Exil, wo er die Ustascha-Bewegung weiter unterstützte. Er hielt sich dabei in Deutschland (Berlin) und Italien (bei Neapel) auf. Während seines Aufenthaltes in Deutschland unterhielt Budak Kontakte zum deutschen militärischen Nachrichtendienst und dem Außenpolitischen Amt der NSDAP.

Budak setzte sich in dieser Zeit aktiv für die Unabhängigkeit Kroatiens ein, missbilligte aber die terroristische Aktivität der Ustascha-Bewegung unter Ante Pavelić und war auch in den größten Coup der Ustascha-Bewegung - das Attentat auf Alexander I. im Jahr 1934 - nicht eingeweiht.[13]

Am 23. Juni 1938 ersuchte Budak die Botschaft des Königreichs Jugoslawien schriftlich um Rückkehr mit seiner Frau und Tochter aus dem italienischen Exil (Salerno).[12] Der damalige jugoslawische Ministerpräsident Milan Stojadinović war an einer Repatriierung des prominenten Ustascha interessiert, in der Absicht die Annäherung zwischen Kroaten und der Belgrader Regierung zu erleichtern. Budaks Beziehungen zu Pavelić waren zu dieser Zeit aus vielen Gründen getrübt. Er missbilligte die terroristischen Aktivitäten und war erzürnt, dass er nicht in die Attentatspläne gegen Alexander I. eingeweiht worden war. Dies setzte ihn auch in Italien der Gefahr der Verhaftung aus. Weiterhin missbilligte er scharf, dass Pavelić für den Fall der Machtübernahme in Kroatien Mussolini bereits die Abtretung von großen Teilen Dalmatiens versprochen hatte. Budak erklärte sich bereit, Stojadinović bei der Herstellung normaler Beziehungen zwischen Belgrad und Zagreb zu unterstützen. Mit Budak wurden 220 von insgesamt 508 Ustaschen in Italien, die bis dahin in keine strafbaren Handlungen verwickelt waren, aus Italien repariert.[14]

Am 6. Juli 1938 kehrte er in seine Heimat zurück. Budaks Verhandlungen mit dem Führer der Kroatischen Bauernpartei, Vladko Maček verliefen erfolglos und Stojadinović war nicht bereit, mit Budak allein weiter zusammenzuarbeiten. Danach leitete und organisierte er zusammen mit Mladen Lorković u.a., unterstützt von einem Teil der aus dem Exil zurückgekehrten Ustaschen, die weitere Arbeit der Inlands-Ustascha, in der als Spar- und Hilfsgemeinschaft getarnten neuen Gesellschaft Uzdanica (Hoffnung) und der Sonderformation für die akademische Jugend Ustaški sveučilišni stožer (Ustascha Universitäts-Hauptquartier).[15] Vom 15. Februar bis zum 12. April 1940 wurde Budak im Zusammenhang mit einem Bombenattentat erneut ohne Prozess inhaftiert. Während seiner Haftzeit kam seine Ehefrau unter ungeklärten Umständen ums Leben.[16]

Über diese Zeit nach dem Ersten Weltkrieg schrieb Budak später:

Die 22 Jahre, in denen wir gezwungen waren, in ununterbrochenem Kampf mit Serbien zu leben, haben auf dem Volkskörper in jeder Hinsicht schwere Spuren hinterlassen, besonders auf wirtschaftlichem Gebiet. Zweifellos haben wir, da wir von Belgrad systematisch geplündert wurden, im Verhältnis größere Reparationen als irgendein anderes Volk in Europa gezahlt. Die systematische Plünderung ging so weit, dass sogar Möbeleinrichtungen aus Ämtern von Zagreb nach Belgrad überführt wurden. Das Schlimmste aber war, dass unser Volk all diese Zeit hindurch der korrumpiertesten Verwaltung unterstellt war. Wir haben in diesem Kampfe auf Leben und Tod natürlich auch selbst unsere Leute dazu erzogen, dieses Staatsgebilde auf Schritt und Tritt zu sabotieren.[17]

Budak (Mitte) in der Uniform eines Doglavniks, zwischen kroatischen Militärs (Winter 1944/45)

Nach dem Überfall Deutschlands auf Jugoslawien und der anschließenden Zerschlagung des jugoslawischen Staates durch Deutschland und seine Verbündeten im Jahr 1941 wurde von der Ustascha der Unabhängige Staat Kroatien unter deutscher und italienischer Protektion errichtet. Budak zählte zu den führenden Männern der nationalistischen Ustascha-Regierung. Er gehörte als so genannter Doglavnik dem Führungsrat des Ustascha-Hauptquartiers an, der aus höchstens 12 Doglavniks (u. a. Mladen Lorković, Andrija Artuković und Slavko Kvaternik) bestand[18] und dem er vom 12. bis zum 16. April 1941 vorstand[19]. Budak wurde als Chefpropagandist[20], in der ersten Ustascha-Regierung zum Minister für Religion und Bildung[21] ernannt (16. April – 2. Juli 1941)[19], war danach kroatischer Gesandter in Berlin (2. November 1941 – 23. April 1943)[22] und zuletzt Außenminister (23. April – 5. November 1943)[19]. In seiner Funktion als Außenminister begleitete er am 26. April 1943 mit anderen kroatischen Staatsvertretern Ante Pavelić bei einem offiziellen Staatsbesuch. Auf Schloss Kleßheim bei Salzburg, dem „Gästehaus des Führers“, traf er dabei mit Adolf Hitler zusammen und saß beim Mittagessen an seiner Seite[23].

Budak vertrat in seinen Ämtern eine kroatisch-nationalistische und antiserbische Position und äußerte beispielsweise am 6. Juni 1941 in Križevci:

Die Serben sind in unsere Gebiete gekommen, weil sie den türkischen Banden folgten, als Plünderer und Abschaum aus dem Balkan. Wir können nicht zulassen, dass in unserem Nationalstaat zwei Völker regieren. Es gibt nur einen Gott, und es gibt nur ein Volk, das regiert: und das ist das kroatische Volk. Diejenigen, die vor zwei, dreihundert Jahren in unser Vaterland gekommen sind, mögen dorthin zurückgehen, woher sie gekommen sind […] Man muss wissen, dass wir ein Staat mit zweierlei Glauben sind: dem katholischen und dem mohammedanischen.[24]

Budak galt auch als Ideologe der Ustascha-Bewegung, deren Ziel es war „mit allen Mitteln, ja sogar im bewaffneten Aufstand, Kroatien vom fremden Joche zu befreien, damit es ein selbstständiger und unabhängiger Staat auf seinem ganzen völkischen und geschichtlichen Gebiet wird“[25] und deren Regierungszeit von zahlreichen Gräueltaten überschattet war.

In dieser Funktion vertrat er vor allem zwei Thesen:

1. Die Kroaten stellen eine ganz bestimmte ursprüngliche ethnische Einheit dar, sie sind kein Teil eines anderen Volkes, und aus ihnen und anderen Stämmen zusammen lässt sich kein drittes Volk machen. Besonders muss betont werden, dass es niemals in der Vergangenheit ein serbo-kroatisches, kroatisch-serbisches oder jugoslawisches Volk gegeben hat und dass es ein solches natürlich auch heute nicht gibt.[26]

2. Die Kroaten gehören zur slawischen Sprachgruppe, aber ihrer Abstammung nach sind sie offensichtlich eine Kreuzung slawischen und gotischen Blutes, und wir Kroaten glauben, dass wir eine sehr gelungene Kreuzung dieser Art sind.[26]

Am 22. Juni 1941 soll Mile Budak als Erziehungsminister[27] angekündigt haben:

Die Ustascha-Bewegung basiert auf der Religion. Für Minderheiten – Serben, Juden, Zigeuner – haben wir drei Millionen Patronen. Ein Drittel der Serben werden wir töten, ein anderes Drittel deportieren und das letzte Drittel werden wir in die Arme der römisch-katholischen Religion zwingen und sie so zu Kroaten machen. So wird unser neues Kroatien alle Serben bei uns ausmerzen und binnen zehn Jahren hundertprozentig katholisch sein.[28]

Zu diesem ihm zugeschriebenen Zitat und der Parole „Srbe na vrbe“ (Hängt die Serben an die Weidenbäume!) sagte Budak selbst:

Es wird gesagt, ich hätte das erfunden und propagiert. Das ist jedoch eine alte österreichische Parole aus dem Ersten Weltkrieg, und nicht meine! Genauso ist es die Unwahrheit, das ich der Autor bin der Parole: Ein Drittel abschlachten, ein Drittel vertreiben![29]

Im Jahr 1941 intervenierte Budak zugunsten des pro-kommunistischen Schriftstellers Miroslav Krleža, der durch die Gestapo verhaftet worden war. Auf seine Intervention hin wurde Krleža nach wenigen Tagen wieder freigelassen. Krleža hatte einst nach dem Attentat auf Budak im Jahr 1932, öffentlich für Budak protestiert.[30]

Schriftstellerische Tätigkeit[Bearbeiten]

Verlagsanzeige aus dem Jahr 1942

Mile Budak war in der Zeit zwischen den Weltkriegen ein bedeutender kroatischer Erzähler, der Novellen und Romane schrieb und auch publizistisch tätig war. Schauplatz seiner Erzählungen sind meist seine ländliche Heimat, die Lika, aber auch die Großstadt Zagreb.

Bereits Ausschussmitglied des wichtigsten kroatischen Kulturvereins Matica hrvatska wurde Budak 1932 auch Verwaltungsratsmitglied des in Zagreb neugegründeten „Vereins der Freunde der burgenländischen Kroaten“ (Društvo prijatelja gradišćanskih Hrvata).[31] Der Verein wurde bereits 1934 von der jugoslawischen Zentralregierung verboten, da die Einheit Jugoslawiens gefördert werden sollte und nicht einzelne Volksgruppen.[32] Auf Budaks Vorschlag hin wurde im August 1941 das Kroatische bibliographische Verlagsinstitut (Hrvatski izdavalački bibliografski zavod, kurz HIBZ), das staatliche Verlagsunternehmen des Unabhängigen Staates Kroatien gegründet. Seit dem Jahr 1943 gehörte er – u.a. zusammen mit den kroatischen Schriftstellern Mihovil Kombol, Milan Begović, Dobriša Cesarić, Slavko Kolar, Zvonko Milković und Ivan Goran Kovačić – der Europäischen Schriftsteller-Vereinigung an.[33]

Auf Grund seiner politischen Tätigkeit ist es bis heute schwierig, Budak als Schriftsteller unvoreingenommen zu würdigen. Zu Lebzeiten war er durchaus anerkannt. Unter dem Ustascha-Regime wurde er wegen seiner politischen Rolle unangemessen stark als bedeutendster kroatischer Autor der Gegenwart gelobt, nach 1945 ebenfalls unangemessen als bedeutungsloser Dorfschriftsteller verunglimpft oder überhaupt als Künstler verschwiegen.

Nach dem Zerfall des kommunistischen Jugoslawien und der Unabhängigkeit Kroatiens wurde Budak als Erzähler wiederentdeckt, ist allerdings heute noch ideologisch umstritten. Während in manchen Städten (Zagreb, Dubrovnik, Knin, Slavonski Brod, Sisak, Pag und Mostar) Straßen nach ihm benannt und in seinem Geburtsort ein Denkmal errichtet wurde, verweisen andere auf seine Rolle als Ideologe der Ustascha-Bewegung, den man aus diesen Gründen in keiner Weise ehren dürfe. Das Denkmal wurde auf Anordnung kroatischer Behörden abgerissen; einige seiner Bücher werden heute in Kroatien weiter verlegt.

Budak verfasste insgesamt 121 Werke die in 213 Publikationen veröffentlicht und in 9 Sprachen[34], u.a. ins Bulgarische, Französische, Deutsche, Slowakische, Spanische und Italienische übersetzt wurden.[35]

Sein bedeutendstes Werk ist der fast 1000-seitige Familien- und Bauernroman Herdfeuer (Originaltitel: Ognjište), in dem die Landschaft sowie das alte Volksleben und die Volkssitten der Lika geschildert werden. In diesem Roman „steigert er das Leben seiner Likabauern zum epischen Sinnbild des menschlichen Kämpfertums auf Erden“.[36]

Flucht und Tod[Bearbeiten]

Zum Kriegsende flüchtete Budak am 7. Mai 1945 mit seiner Tochter Grozda und einer Gruppe Ministerialbeamter nach Klagenfurt. Am 18. Mai 1945 wurde er von der Britischen Armee gefangengenommen und zusammen mit anderen kroatischen Flüchtlingen den kommunistischen Tito-Partisanen ausgeliefert. Budak wurde am 6. Juni 1945 in Zagreb von einem Militärgericht des II. Korps der Jugoslawischen Volksbefreiungsarmee, zusammen mit neun anderen hochrangigen Vertretern des Unabhängigen Staates Kroatien angeklagt und noch am gleichen Tag als Kriegsverbrecher zum Tode verurteilt. Während des Prozesses beteuerte Budak seine Unschuld.[37] In dem eintägigen Schnellverfahren wurden keine Beweise vorgebracht und keine Zeugen gehört.[38] Die jugoslawische Presse berichtete ausführlich über den Prozess. Im Morgengrauen des nächsten Tages, am 7. Juni 1945 – genau 13 Jahre nach dem missglückten Attentat auf Budak – wurde das Todesurteil durch Erhängen vollstreckt.[39] Seine Grabstätte ist unbekannt.

Familie[Bearbeiten]

Budak mit seiner Tochter Grozda
(Mai 1945)

Seine Tochter Grozda (Grozdana Agata, geb. 17. März 1924)[12] wurde am 25. Mai 1945, wenige Tage nach der Gefangennahme mit Ihrem Vater, ohne Gerichtsverfahren hingerichtet und in einem Massengrab verscharrt.[40]

Seine Tochter Neda (geb. 4. Februar 1921)[41] heiratete den Sohn von Mirko Puk, den Ustascha-Funktionär Krešimir Puk (alias Peter Poock)[42] und wanderte nach dem Zweiten Weltkrieg mit der gemeinsamen Tochter Marijana (geb. 1943) in die USA aus. Neda verstarb 74-jährig am 16. März 1995 im Bundesstaat Iowa bei einem Autounfall.[12]

Sein einziger Sohn Zvonko (Zvonimir, geb. 20. Juli 1914)[43] verließ Kroatien nach seinem Abitur im Jahr 1933 um an der Youngstown State University in Ohio Buchhaltung zu studieren. Er wurde US-amerikanischer Staatsbürger und änderte seinen Namen in Frank M. Berger. Auf seinem Grabstein ist auch sein Geburtsname vermerkt, so dass man davon ausgehen kann, dass er die Namensänderung nicht durchführte um sich von seinem Vater zu distanzieren. Als US-Soldat nahm er am Zweiten Weltkrieg und Koreakrieg teil. Er verstarb 80-jährig am 13. November 1994 in Memphis (Tennessee). Bei seinem Tod hinterließ er seine Ehefrau Carolin E. Berger († 2000), seine beiden Söhne Michael A. Berger und Stephen E. Berger sowie sieben Enkel und einen Urenkel.[44]

Werke[Bearbeiten]

Romane und Erzählungen (Erstveröffentlichungen)[Bearbeiten]

  • Pod gorom : Ličke priče [Unter dem Berg : Geschichten aus der Lika]. Enthält: Pod gorom, Zmijar, Pravi čovjek, Privor, U snijegu i ledu, Zemljice majko und Grgičine gusle. Matica hrvatska, Zagreb 1930.
  • Raspeće : Zapisci jednog malog intelektualca [Die Kreuzigung : Schriften eines kleinen Intellektuellen]. Matica hrvatska, Zagreb 1931.
  • Na ponorima [Über Abgründen]. Matica hrvatska, Zagreb 1932.
  • Opanci dida Vidurine : Ličke novele [Die Opanken Großvater Vidurinas : Novellen aus der Lika]. Enthält: Naš Gospodin nad Likom, Čiji je Velebit, Bilovića prijatelji, Suvez, Vinota dušča, Jožića tejaci, Dakanov Garov, Jolino oranje, ʼE lʼ vira?!, Vuk šeponja und Opanci dida Vidurine. Matica hrvatska, Zagreb 1933.
  • Direktor Križanić : Rodoljub i dobrotvor [Direktor Križanić : Patriot und Wohltäter]. Matica hrvatska, Zagreb 1938.
  • Ognjište : Roman iz ličkog seljačkog života [Der Herd : Roman aus dem bäuerlichen Leben der Lika]. Bd. 1-4. Matica hrvatska, Zagreb 1938.
  • Na Veliki petak : Pripovijetke [Am Karfreitag : Erzählungen]. Enthält: Gospodin Mirko, Finale, Pravo na život, Adamović d.d. und Na Veliki petak. Matica hrvatska, Zagreb 1939.
  • Rascvjetana trešnja : Roman iz suvremenog života [Kirschbaum in Blüte : Roman des modernen Lebens]. Bd. 1-4. Matica hrvatska, Zagreb 1939.
  • Dolarov unuk [Der Enkel des Dollar]. In: Hrvatsko kolo : Književno-naučni zbornik. Bd. XXI. Redovno izdanje Matica hrvatska, Zagreb 1940, S. 50 ff.
  • San o sreći : Stara priča na nova pokoljenja [Der Traum vom Glück : Alte Geschichten um neue Generationen]. Bd. 1-2. Matica hrvatska, Zagreb 1940.
  • Musinka : Posebno poglavlje romana »Ognjište« [Musinka : Separates Kapitel des Romans »Der Herd«]. Matica hrvatska, Zagreb 1941.
  • Ratno roblje : Albanski križni put austrougarskih zaroblenih časnika [Kriegsgefangene : Der albanische Kreuzweg gefangener österreichisch-ungarischer Offiziere]. Matica hrvatska, Zagreb 1941.
  • Na vulkanima [Auf dem Vulkan]. Bd. 1-2. Matica hrvatska, Zagreb 1941/42.
  • Vučja smrt, i druge pripovijesti [Tod eines Wolfs, und andere Erzählungen]. Enthält: Vučja smrt, Do ʼednom, Kukavica vazda strada, U snjegu i ledu, Moja kokica, Opanci dida Vidurine und Naš Gospodin nad Likom. Jeronimska knjiga, Zagreb 1941.
  • Privor. Vučja smrt [Privor. Tod eines Wolfs]. Matica hrvatska, Zagreb 1941.
  • Izabrane pripoviesti [Ausgewählte Erzählungen]. Enthält: Opanci dida Vidurine, Čiji je Velebit, Jolino oranje, Na Veliki petak, ʼE lʼ vira?!, Vučja smrt, Pod gorom, Adamović d.d., Zmijar, Privor, Zemljice, majko! und Grgičine gusle. Matica hrvatska, Zagreb 1943.
  • Kresojića soj : Roman grozd iz ličkog seljačkog života [Der Menschenschlag der Kresojić : Romansammlung aus dem bäuerlichen Leben der Lika]. Bd. 1: Kresina, Bd. 2: Gospodin Tome [Herr Tome], Bd. 3: Hajduk [Der Räuber]. Matica hrvatska, Zagreb 1944/45.

Romane und Erzählungen in deutscher Übersetzung (Erstveröffentlichungen)[Bearbeiten]

  • Wem gehört der Velebit. Original als: Čiji je Velebit. In: Europäische Revue. Jg. XII, Nr. 2. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart-Berlin 1936, S. 122-28.
  • Der dreibeinige Wolf. Original als: Vuk šeponja. In: Dr. Franz Hille (Hg.): Kroatische und bosnische Novellen. Adolf Luser Verlag, Wien/Leipzig 1940, S. 101-120.
  • Fran Galović. In: Deutsche Zeitung in Kroatien. Jg. I, Nr. 17. 1941, S. 9 f.
  • Ratno Roblje. Original als: Ratno roblje : Albanski križni put austrougarskih zaroblenih časnika (Fragment). In: Neue Ordnung. Jg. I, Nr. 1. 1941, S. 11 f.
  • Hajdukenrache. Original als: ʼE lʼ vira?!. In: Mile Budak: Novellen. Hrvatski izdavalački bibliografski zavod, Zagreb 1942, S. 5-26.
  • Der Schlangenfänger. Original als: Zmijar. In: Mile Budak: Novellen. Hrvatski izdavalački bibliografski zavod, Zagreb 1942, S. 63-92.
  • Grgicas Gusle. Original als: Grgićine gusle. In: Mile Budak: Novellen. Hrvatski izdavalački bibliografski zavod, Zagreb 1942, S. 27-61.
  • Großvater Dujmina. Original als: Pod gorom. In: Mile Budak: Novellen. Hrvatski izdavalački bibliografski zavod, Zagreb 1942, S. 93-160.
  • Im Bunde. Original als: Suvez. In: Josef Bobek (Hg.): Die braunen Schuhe und andere kroatische Novellen. Felix Meiner Verlag, Leipzig 1942, S. 90-97.
  • Wenn das Maß voll ist!. Original als: Do ʼednom. In: Stimmen aus dem Südosten : Zeitschrift des Südost-Ausschusses der Deutschen Akademie. Heft 9/10. Deutsche Kunst- und Verlags-Anstalt, München 1942, S. 141-143.
  • Herdfeuer (Gedicht). Original als: Didovo ognjište. In: Kroatien baut auf : Zweite Jahreslese in Wort und Bild aus der Wochenschrift »Neue Ordnung«. Europa Verlag, Zagreb 1943, S. 42.
  • Herdfeuer (Roman). Original als: Ognjište : Roman iz ličkog seljačkog života. Karl H. Bischoff Verlag, Berlin/Wien/Leipzig 1943.
  • Mein Hühnchen. Original als: Moja kokica. In: Stimmen aus dem Südosten : Zeitschrift des Südost-Ausschusses der Deutschen Akademie. Heft 1/2. Deutsche Kunst- und Verlags-Anstalt, München 1943, S. 3-8.
  • Unsere liebe Opsenica. In: Kroatien baut auf : Zweite Jahreslese in Wort und Bild aus der Wochenschrift »Neue Ordnung«. Europa Verlag, Zagreb 1943, S. 43-47.
  • Am Ende eines treuen Gefährten. Original als: Lesina (Fragment). In: Neue Ordnung. Jg. IV, Nr. 186. Europa Verlag, Zagreb 1945, S. 9.
  • Der Besuch des Obristen. Original als: Lesina (Fragment). In: Neue Ordnung. Jg. V, Nr. 75. Europa Verlag, Zagreb 1945, S. 5.

Politische Schriften[Bearbeiten]

  • Hrvatski narod u borbi za samostalnu i nezavisnu Hrvatsku državu [Das kroatische Volk im Kampf für einen selbstständigen und unabhängigen Staat Kroatien]. Izdanje Hrvatskoga kola u Sjedinjenim Državama i Kanadi, o. O. (Youngstown) 1934.
  • El pueblo croata en la lucha por su independencia [Das kroatische Volk im Kampf für seine Unabhängigkeit]. o. V., Buenos Aires 1936.
  • Der unabhängige Staat Kroatien. In: Europäische Revue. Jg. XVIII, Nr. 6. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/Berlin 1942, S. 291-97.

Bühnenwerke[Bearbeiten]

  • Grgićine gusle (Grgicas Gusle). Theaterstück in zwei Akten. Dramatisierung: Zlatko Milković, 1938.[45]
  • Ognjište (Der Herd). Mysterium in zwei Akten. Dramatisierung: Tito Strozzi u. Vojmil Rabadan, 1938. Vertonung: Antun Dobronić, 1942.[46]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Mile Budak: Sam o sebi [Über sich selbst]. In: Ognjište. Bd. 4, Matica hrvatska, Zagreb 1939, S. 139–151.
  •  Hermann Proebst: Doglavnik Dr. Mile Budak : Dichter und Kämpfer. In: Kroatien marschiert : Erste Jahreslese in Wort und Bild aus der Wochenschrift »Neue Ordnung«. Europa Verlag, Zagreb 1942, S. 53 f.
  •  Heinrich Schaudinn: Mile Budak. In: Stimmen aus dem Südosten : Zeitschrift des Südost-Ausschusses der Deutschen Akademie. Nr. 1/2, Deutsche Kunst- und Verlags-Anstalt, München 1943, S. 1–3.
  •  F. Sulke: Der kroatische Dichter Mile Budak. In: Neues Wiener Tagblatt. 6. März 1943.
  •  Budak Mile. In: Lexikon der Weltliteratur im 20. Jahrhundert. Bd. 1, Herder, Freiburg i. Br. 1960, S. 280 f.
  •  Ladislaus Hory/Martin Broszat: Der kroatische Ustascha-Staat 1941–1945. 2. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1965.
  •  Ivo Omrčanin: Dramatis Personae and Finis of the Independent State of Croatia in American and British Documents. Dorrance & Company, Bryn Mawr 1983.
  •  Mile Budak: pjesnik i mučenik hrvatske. Spomen-zbornik o stotoj godišnjici rođenja 1889–1989 [Mile Budak : kroatischer Dichter und Märtyrer. Gedenksammlung zum hundertsten Jahrestag der Geburt 1889–1989]. Bearb. Vinko Nikolić. Knjižnica hrvatske revije, 1990, ISBN 84-599-4619-3.
  •  Ivo Frangeš: Geschichte der kroatischen Literatur : Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar 1995, ISBN 978-3-412-08995-5, S. 349–357 u. 629 f.
  •  Nad Velebitom sviće : zbornik o Mili Budaku [Es dämmert über dem Velebit : Sammelband über Mile Budak]. Hrvatska stranka prava, Zagreb 1995.
  •  Zvonko Marić (Hrsg.): Zbornik radova o književniku Mili Budaku [Werksammlung zum Schriftsteller Mile Budak]. Brattia, Split 1998, ISBN 953-6735-00-8.
  •  Zvonko Marić (Hrsg.): Zbornik radova o književniku Mili Budaku II. [Werksammlung zum Schriftsteller Mile Budak II.]. Brattia, Split 2000, ISBN 953-6735-02-4.
  •  Franz W. Seidler: Die Kollaboration 1939–1945 : Zeitgeschichtliche Dokumentation in Biographien. 2. durchges. und erw. Auflage. Herbig Verlagsbuchhandlung, München/Berlin 1999, ISBN 978-3-7766-2139-6, S. 113 f.
  •  Emil Čić: Povijest hrvatskih neprijatelja [Geschichte der kroatischen Feinde]. Vlastita autorska naklada, Zagreb 2002, ISBN 953-98968-0-0.
  •  Ivo Petrinović: Mile Budak : portret jednog političara [Mile Budak : Portrait eines Politikers]. 2. erw. Auflage. Književni krug, Split 2003, ISBN 953-163-207-3.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mile Budak – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Marie-Janine Calic: Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert. C.H.Beck oHG, München 2010, ISBN 978-3-406-60646-5. S. 305.
  2.  Arno Weckbecker;Frank Hoffmeister: Die Entwicklung der politischen Parteien im ehemaligen Jugoslawien. Südost-Institut, München 1997, ISBN 3-486-56336-X. S. 178.
  3.  Aleksandar Flaker: Eine Begegnung an der Ostsee. In: Volker Bockholt, Matthias Freise, Werner Lehfeldt, Peter Meyer (Hrsg.): Finis coronat opus : Festschrift für Walter Kroll zum 65. Geburtstag. Universitätsverlag Göttingen, 2006, ISBN 9783938616482, S. 63 (http://webdoc.sub.gwdg.de/univerlag/2006/FINIS.pdf, abgerufen am 8. Juli 2013).
  4.  Robert William Seton-Watson, Hugh Seton-Watson (Hrsg.): R. W. Seton-Watson and the Yugoslavs : Correspondence 1906–1941. Bd. 2, British Academy, 1976 (http://books.google.de/books?id=UT4KAQAAIAAJ&q=mile+budak+schriftsteller&dq=mile+budak+schriftsteller&hl=de&sa=X&ei=_ajaUdj2OsT-4QSInYFg&ved=0CF4Q6AEwCTgy, abgerufen am 8. Juli 2013).
  5.  Hans Hinterhäuser, Jens Malte Fischer, Aleksandar Flaker, Klaus von See, Thomas Koeber (Hrsg.): Neues Handbuch der Literaturwissenschaft : Zwischen den Weltkriegen. Bd. 20, Akademische Verlagsgesellschaft Athenaion, Wiesbaden 1983, S. 533 (http://books.google.de/books?id=fcGTANEosMAC&q=mile+budak+Literaturwissenschaft&dq=mile+budak+Literaturwissenschaft&hl=de&sa=X&ei=baraUd2IHun64QSi3oHgCw&ved=0CDQQ6AEwAA, abgerufen am 8. Juli 2013).
  6. a b c d e f g h i j Heinrich Schaudinn: Mile Budak. In: Stimmen aus dem Südosten : Zeitschrift des Südost-Ausschusses der Deutschen Akademie, Heft 1/2, Deutsche Kunst- und Verlags-Anstalt München 1943, S. 2.
  7. a b c d e f Hermann Proebst: Doglavnik Dr. Mile Budak, Dichter und Kämpfer. In: Kroatien marschiert : Erste Jahreslese in Wort und Bild aus der Wochenschrift „Neue Ordnung“, Europa Verlag, Zagreb 1942, S. 54.
  8. Aleksandar Stipčević: Die Albanologie in Kroatien : Ein Beitrag zur historischen Entwicklung. In: DARDANIA - Zeitschrift für Geschichte, Kultur, Literatur und Politik, Dr. Skënder Gashi, Wien, Heft 9/2001, ISSN 1025-5338, S. 147.
  9. Gert Fricke: Kroatien 1941 - 1944, S. 11. Freiburg : Rombach + Co GmbH, 1972
  10. Ivo Omrčanin: Dramatis Personae and Finis of the Independent State of Croatia in American and British Documents, S. 18. Bryn Mawr : Dorrance & Company, 1983
  11. Florian Lichtträger (d. i. Ivo Pilar): Immer wieder Serbien : Jugoslawiens Schicksalsstunde. Verlag für Kulturpolitik, Berlin 1933, S. 55.
  12. a b c d Ivo Petrinović: Mile Budak : portret jednog političara. Književni krug, Split 2002. Anhang (ohne Seitenzahl)
  13. Vladeta Milićević: Der Königsmord von Marseille : Das Verbrechen und seine Hintergründe. Hohwacht-Verlag, Bad Godesberg 1959, S. 98-99
  14. Vladeta Milićević: Der Königsmord von Marseille : Das Verbrechen und seine Hintergründe. Hohwacht-Verlag, Bad Godesberg 1959, S. 94 u. 98f.
  15. Holm Sundhaussen: Wirtschaftsgeschichte Kroatiens im nationalsozialistischen Großraum 1941-1945 : Das Scheitern einer Ausbeutungsstrategie. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1983, S. 72.
  16. Emil Čić: Petition On Mile Budak, once again : Ten facts and ten questions with an appeal in conclusion. Zagreb, August 2004. URL: http://www.freewebs.com/hrvatiamac/budakmile.htm (Abruf am 17. Januar 2010)
  17. Der unabhängige Staat Kroatien. In: Europäische Revue, Jg. XVIII, Nr. 6, S. 295. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart-Berlin 1942
  18. Punkt 5 der Verfassung der kroatischen Ustaschen-Freiheitsbewegung. In: Za Dom : Kroatische Korrespondenz für Politik, Wirtschaft und Kultur, Nr. 6-7, S. 4f. Zagreb, 2. Juni 1941
  19. a b c Edmund Glaise von Horstenau: Ein General im Zwielicht. Die Erinnerungen Edmund Glaises von Horstenau. Peter Broucek (Hrsg.). 3. Bd. Böhlau, Wien 1988, S. 189.
  20. John R. Lampe: Yugoslavia as History : Twice there was a country, 2000, ISBN 0-521-77401-2, 9780521774017, S. 208.
  21. Ziffer I Nr. 8 des Dekrets über die Ernennung der ersten kroatischen nationalen Regierung, 16. April 1941. In: Zbornik zakona i naredaba Nezavisne Države Hrvatske, Nr. 1, S. 8, Text 12. Zagreb, 25. Juni 1941.
  22.  Tobias C. Bringmann: Handbuch der Diplomatie : 1815-1963: Auswärtige Missionschefs in Deutschland und deutsche Missionschefs im Ausland von Metternich bis Adenauer. Walter de Gruyter, 2001, ISBN 9783110956849, S. 243.
  23. Edmund Glaise von Horstenau: Ein General im Zwielicht. Die Erinnerungen Edmund Glaises von Horstenau. Peter Broucek (Hrsg.). 3. Bd. Böhlau, Wien 1988, S. 206, 208.
  24. Carlo Falconi: Das Schweigen des Papstes : Eine Dokumentation. Kindler Verlag, München 1966, S. 334 - 335.
  25. Punkt 2 der Verfassung der kroatischen Ustaschen-Freiheitsbewegung. In: Za Dom : Kroatische Korrespondenz für Politik, Wirtschaft und Kultur, Nr. 6-7, S. 4f. Zagreb, 2. Juni 1941.
  26. a b Der unabhängige Staat Kroatien. In: Europäische Revue, Jg. XVIII, Nr. 6. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart-Berlin 1942, S. 291.
  27. Klaus Buchenau: Orthodoxie und Katholizismus in Jugoslawien 1945-1991, Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2004
  28. Jasenovac – ein Verbrechen wird totgeschwiegen, 15. Feb 2010, http://www.atheisten.org/forum/viewtopic.php?f=5&t=4492&start=0
  29. Milan Ilinić: Istina u Mili Budaku (Die Wahrheit über Mile Budak). In: Zbornik radova o književniku Mili Budaku (Sammlung der Werke über den Schriftsteller Mile Budak). Bd. II. Split 2000, S. 297.
  30. Milovan Đilas: Jahre der Macht : Im jugoslawischen Kräftespiel : Memorien 1945-1966. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1983, S. 67.
  31.  Felix Tobler, Johann Seedoch, Norbert Frank (Hrsg.): Archivar und Bibliothekar : Bausteine zur Landeskunde des burgenländisch-westungarischen Raumes : Festschrift für Johann Seedoch zum 60. Geburtstag (= Band 22 von Burgenländische Forschungen: Sonderband). Amt der Burgenländischen Landesregierung, 1999, S. 520 (http://books.google.de/books?ei=r5nvUamAEYTnOZzRgOAC&hl=de&id=RawqAQAAMAAJ&dq=mile+budak+kroatische+akademie+der+Künste&q=mile+budak#search_anchor, abgerufen am 24. Juli 2013).
  32.  Sabine Palatin: Sámi in Schweden und Burgenlandkroaten in Österreich: Identität und nationbuilding in einem sich neu strukturierenden Europa am Beispiel zweier nationaler Minderheiten. GRIN Verlag, 2008, ISBN 3640179528, 9783640179527, S. 120 (http://books.google.de/books?id=-bqnEdclLzkC&pg=PA120&lpg=PA120&dq=%22verein+der+Freunde+der+burgenlandkroaten%22&source=bl&ots=mhmGs4lGYr&sig=0RPzMCv7nQAuF43Umile-Tha7zw&hl=de&sa=X&ei=RLXvUb_jEoLGPdrMgZAI&ved=0CC8Q6AEwAA#v=onepage&q=%22verein%20der%20Freunde%20der%20burgenlandkroaten%22&f=false, abgerufen am 24. Juli 2013).
  33. Frank-Rutger Hausmann: »Dichte, Dichter, tage nicht!« : Die europäische Schriftsteller-Vereinigung in Weimar 1941 - 1948. Vittorio Klostermann GmbH, Frankfurt am Main 2004, S. 311 f.
  34. WorldCat Identities: Budak, Mile 1889-. URL: http://www.worldcat.org/identities/lccn-nr90-20343 (Abruf am 7. Februar 2011)
  35. Hrvatsko-Bošnjački Savez: Životopis Mile Budak. URL: http://domovina.110mb.com/zivotopisi/budak-mile.htm (Abruf am 18. Januar 2010)
  36. Oskar Maurus Fontana: Das große Welttheater : Theatherkritiken 1909 - 1976. Amalthea Verlag, Wien 1976, S. 293.
  37. Bogdan Radica:Hrvatska 1945. Knjižnica Hrvatske revije, 1974, S. 185.
  38. Nada Kisić Kolanović: Politički procesi u Hrvatskoj neposredno nakon Drugoga svjetskoga rata (Politische Prozesse in Kroatien unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg). In: 1945. - Razdjelnica hrvatske povijesti. Hrvatski institut za povijest, Zagreb 2006, S. 85.
  39. Branko Petranović, Politička i ekonomska osnova narodne vlasti u Jugoslaviji za vreme obnove. Institut za savremenu istoriju, Beograd 1969, S. 201.
  40.  Martina Grahek Ravančić: Bleiburg i križni put 1945 [Bleiburg und der Kreuzweg]. Hrvatski institut za povijest, Zagreb 2009, S. 246.
  41. United States Social Security Death Index, auf der Website FamilySearch. Abgerufen am 6. Februar 2012.
  42. United States Social Security Death Index, auf der Website FamilySearch. Abgerufen am 6. Februar 2012.
  43. United States Social Security Death Index, auf der Website FamilySearch. Abgerufen am 6. Februar 2012.
  44. Frank M. Berger (d. i. Zvonimir Budak) in der Datenbank von Find a Grave. Abgerufen am 20. Januar 2012. (englisch)
  45. Ivo Frangeš: Geschichte der kroatischen Literatur : Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar 1995, ISBN 978-3-412-08995-5, S. 630.
  46. Operone : Bühnenwerke mit Musik: Werksverzeichnis von Dobronić, Antun. URL: http://operone.de/komponist/dobronic.html (Abruf am 17. Januar 2010)