Milena Moser
Milena Moser (* 13. Juli 1963 in Zürich) ist eine Schweizer Schriftstellerin.
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Leben [Bearbeiten]
Milena Moser wurde als Tochter der Psychologin Marlis Pörtner und des Schriftstellers Paul Pörtner geboren. Ihr jüngerer Bruder Stephan Pörtner ist ebenfalls Schriftsteller. Nach der Diplommittelschule absolvierte sie eine Buchhändlerlehre und schrieb danach für Schweizer Rundfunkanstalten. Sie verfasste auch Bücher, für die sie aber keinen Verleger fand. So gründete sie den Krösus Verlag, wo das Buch Die Putzfraueninsel erschien. Dieses entwickelte sich zum Bestseller, und Peter Timm bearbeitete es fürs Kino.
1998 zog Milena Moser mit ihrer Familie für acht Jahre nach San Francisco. Zurück in der Schweiz gründete sie mit Sibylle Berg eine „Schreibschule“. In ihrem „Schreibatelier“ in Aarau gibt sie Schreibkurse für Laien; daneben begleitet sie als „Schreibcoach“ Schulklassen beim Verfassen eines gemeinsamen Werkes.
Auszeichnungen [Bearbeiten]
Milena Moser erhielt zwischen 1991 und 1993 Werkbeiträge der Stiftung Pro Helvetia, des Migros-Genossenschafts-Bundes und der Erziehungsdirektion des Kantons Zürich.
Werke [Bearbeiten]
- Gebrochene Herzen oder Mein erster bis elfter Mord. Erzählungen. Krösus, Zürich 1990; Blanvalet, München 2006, ISBN 3-442-36227-X
- Die Putzfraueninsel. Roman. Krösus, Zürich 1991; Blanvalet, München 2004, ISBN 3-442-36128-1
- Das Schlampenbuch. Erzählungen. Krösus, Zürich 1992; Blanvalet, München 2005, ISBN 3-442-36175-3
- Blondinenträume. Roman. Rowohlt, Reinbek 1994; als Taschenbuch ebd. 2004, ISBN 3-499-23608-7
- Mein Vater und andere Betrüger. Roman. Rowohlt, Reinbek 1996; als Taschenbuch ebd. 1998, ISBN 3-499-22233-7
- Das Faxenbuch. Ein Briefwechsel mit Angela Praesent. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek 1996, ISBN 3-499-13928-6
- Das Leben der Matrosen. Ein Zeitungsroman in Fortsetzungen (aus dem Tages-Anzeiger). Rowohlt Taschenbuch, Reinbek 1999, ISBN 3-499-22621-9
- Artischockenherz. Roman. Blessing, München 1999; Goldmann, München 2001, ISBN 3-442-35520-6
- Bananenfüße. Roman. Blessing, München 2001; Blanvalet, München 2003, ISBN 3-442-35901-5
- Sofa, Yoga, Mord. Roman. Blessing, München 2003; Blanvalet, München 2006, ISBN 3-442-36380-2
- Schlampen-Yoga oder Wo geht’s hier zur Erleuchtung? Blessing, München 2005, ISBN 3-89667-278-9; Heyne, München 2007, ISBN 978-3-453-60041-6
- Stutenbiss. Roman, Blessing, München 2007, ISBN 978-3-89667-217-9; Heyne, München 2010, ISBN 978-3-453-40740-4
- Flowers in your hair. Wie man in San Francisco glücklich wird. Blessing, München 2008, ISBN 978-3-89667-343-5; Heyne, München 2009, ISBN 978-3-453-40675-9
- Möchtegern. Roman. Nagel & Kimche, München 2010, ISBN 978-3-312-00452-2
- Montagsmenschen. Roman. Nagel & Kimche, München 2012, ISBN 978-3-312-00496-6[1]
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Milena Moser im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Website von Milena Moser
- Die Schreibschule
- Eintrag über Milena Moser im Lexikon des Vereins Autorinnen und Autoren der Schweiz
- Eintrag im Autoren-Verzeichnis der Stiftung Bibliomedia
- Artikel von Barbara Lukesch über Milena Moser
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Rezension von Pieke Biermann im Deutschlandradio Kultur vom 7. März 2012: Von Verbrechen und Yoga-Weisheiten - Milena Moser: "Montagsmenschen"
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Moser, Milena |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 13. Juli 1963 |
| GEBURTSORT | Zürich |