Miles & More
| Miles & More International GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1993 |
| Sitz | Neu-Isenburg, Deutschland |
| Mitarbeiter | 33 (2006) |
| Umsatz | 8,758 Mio Euro (2006) |
| Produkte | Kundenmanagement, Werbung |
| Website | miles-and-more.com |
Miles & More ist das Vielfliegerprogramm der Lufthansa, das am 1. Januar 1993 gestartet wurde und dem seither weitere Fluggesellschaften beigetreten sind.
Inhaltsverzeichnis |
Teilnehmende Gesellschaften[Bearbeiten]
Neben der Lufthansa gehören neun weitere Luftfahrtunternehmen Miles & More an. Diese sind Austrian Airlines Group (seit 2000), Swiss (seit 2006), Air Dolomiti (seit 2008), und Germanwings (seit 2010), die mittlerweile durch Übernahmen zu Lufthansa-Tochtergesellschaften geworden sind, Brussels Airlines (seit 2009) und Luxair (seit 2009) an denen die Lufthansa Beteiligungen hält, sowie die von Lufthansa unabhängigen Star Alliance-Mitglieder LOT (seit 2003), Adria Airways (seit 2005) und Croatia Airlines (seit 2005). Je nach Wohnort des Mitglieds wird eine Miles & More-Karte mit entsprechendem Motiv ausgehändigt. Beispielsweise erhält ein in Deutschland wohnhaftes Mitglied eine Miles & More-Karte mit dem Motiv der Lufthansa.
Betreiber[Bearbeiten]
Das Programm wird von der Miles & More International GmbH mit Sitz in Neu-Isenburg betrieben. Diese GmbH ist eine 100%ige Tochter der Lufthansa AG.[1]
Nutzer[Bearbeiten]
Im Februar 2011 hatte das Miles-&-More-Programm 20 Millionen Teilnehmer, darunter 6 Millionen in Deutschland und 1 Million in der Schweiz, durchschnittlich würden jeden Tag 5.000 neue Mitglieder hinzukommen.[2][3] Nach eigenen Angaben des Betreibers beträgt das Durchschnittsalter der Teilnehmer 40 Jahre. 62% der Nutzer sind männlich, 38% weiblich.[4] Im Jahr 2010 sammelten die Teilnehmer insgesamt 198 Milliarden Meilen.[5]
Über die Zahl der Mitglieder des höchsten Status, HON Circle Member, schweigt sich Miles & More International aus. Im März 2007 sollen es knapp 3000 HON Circle Member gewesen sein.[6] Aktuelle Schätzungen gehen von einer Zahl von 2000 bis 4000 im Jahr 2011 aus.[3]
Meilen[Bearbeiten]
Die Rechnungseinheit des Programms sind „Meilen“. Diese teilen sich in Statusmeilen und Prämienmeilen. Meilen sind personengebunden. Sie sind nicht auf andere Teilnehmer übertragbar.
Statusmeilen[Bearbeiten]
Statusmeilen dienen der Festlegung des Vielfliegerstatus. Diese können nur mit gekauften und abgeflogenen Flugtickets bei Lufthansa, Swiss, Austrian, Germanwings und anderen Star-Alliance-Partnern erworben werden. Sie verfallen nach Ablauf eines Kalenderjahres.
„HON-Circle“-Meilen[Bearbeiten]
Die „HON-Circle“-Meilen sind eine besondere Art der Statusmeilen. Für diese sind die Sammelmöglichkeiten restriktiver als für normale Statusmeilen. Sammelt ein Kunde in zwei Jahren 600.000 HON-Meilen, so erhält er den HON-Status als höchsten Vielflieger-Status der Lufthansa. Seit 1. September 2012 können diese HON-Meilen lediglich in der Business- und First-Class erworben werden.[7]
Prämienmeilen[Bearbeiten]
Prämienmeilen können gegen Flug- und Sachprämien eingelöst werden. Der Erwerb von Statusmeilen führt zu einer Gutschrift von Prämienmeilen in gleicher Höhe. Daneben können Meilen auch z. B. bei Hotels, Mietwagenunternehmen, Travel Value und Duty Free Shops oder dem Lufthansa eigenen WorldShop (Insgesamt weltweit über 200 Kooperationspartnern, Stand Juli 2008) gesammelt und eingelöst werden. Sie verfallen in der Regel nach drei Jahren zum Ende des Quartals. Prämienmeilen von Statuskunden (Frequent Traveller, Senator, HON) oder Besitzern einer Lufthansa-Miles-&-More-Kreditkarte verfallen nicht.
Erwerb von Meilen[Bearbeiten]
Die Höhe der Meilen-Gutschrift hängt sehr stark von der Buchungsklasse ab. So werden in höheren Klassen grundsätzlich mehr Meilen gutgeschrieben als in niedrigeren. Ebenso wird zwischen einzelnen Tarifen unterschieden. Als Grundlage für die Berechnung dienen meist festgelegte Meilenwerte ohne Bezug zu der tatsächlich zurückgelegten Entfernung. Bei Flügen mit Partner-Fluglinien werden bisweilen - je nach Buchungsklasse - auch gar keine Meilen gutgeschrieben.[8]
Auf europäischen Flügen erhält man pro Flug pauschal je nach Buchungsklasse zwischen 125 und 2.000 Meilen. Auf interkontinentalen Flügen erhält man je Buchungsklasse das 0,5- bis 3-fache der Großkreis-Entfernung in Landmeilen. Als Mindestmenge werden bei diesen Flügen zwischen 500 und 1.500 Meilen gutgeschrieben.
Meilen einlösen[Bearbeiten]
Mit den Prämienmeilen können z. B. Sitzklassen-Upgrades (Economy → Business oder Business → First Class) oder Prämienflüge gebucht werden. Ursprünglich waren dies die einzigen Verwendungsmöglichkeiten. Ein Upgrade ist immer nur um eine Klasse möglich.
Die Eignung für ein Upgrade ist von der Buchungsklasse abhängig, wofür es bei den teilnehmenden Fluggesellschaften eigene Regelwerke gibt. In einigen „günstigen“ Buchungsklassen ist ein Upgrade ausgeschlossen.
Mit dem wachsenden Angebot an „Meilen-Einnahmequellen“ wuchsen auch sukzessive die Verwendungsmöglichkeiten. So kann man heute, genügend Meilen vorausgesetzt, auch ganze Reisen bezahlen, Wagen anmieten, im Lufthansa-Worldshop oder in den Travel Value und Duty Free Shops an vielen Flughäfen einkaufen. Darüber hinaus kann man Meilen auch an Hilfsorganisationen spenden, allerdings sind diese Spenden auf 10.000, 20.000 oder 50.000 Meilen festgelegt.[9]
Seit Mai 2008 ist das Einlösen auch für Flughafensteuern und -gebühren bei innereuropäischen Flügen möglich, was zum erneuten Gewinn des goldenen „Freddie" bei den Freddie Awards für Vielfliegerprogramme beitrug.
Steuern und Gebühren bei Freiflügen[Bearbeiten]
Flugprämien sind keine echten Freiflüge, da neben den entsprechenden Prämienmeilen auch noch die normalen Steuern und Gebühren zu zahlen sind. Lediglich die Buchungsgebühr entfällt. Beispielsweise kostet eine Flugprämie Frankfurt-London (Direktflug inklusive Rückflug) 15.000 Prämienmeilen im Tarif Fly Smart, sowie Steuern und Gebühren in Höhe von rund 127 Euro (Stand: Februar 2011). Internationale Flüge haben Steuern und Gebühren von bis zu 400 Euro, weil Lufthansa den Treibstoffzuschlag in diesen Gebühren versteckt und auch für Prämienflüge anwendet.
US Carrier der Star Alliance (US Airways bzw. United Airlines) verlangen i.d.R. diesen Treibstoffzuschlag für Prämienflüge nicht. Dabei spielt es keine Rolle ob auf Lufthansa-Flugzeugen geflogen wird oder nicht. Entsprechend liegen die Steuern und Gebühren für einen Prämienflug der US Star Alliance Partner USA-Deutschland-USA bei weniger als 100 EUR im Vergleich zu bis zu 500 EUR bei Lufthansa (bei exakt denselben Teilstrecken).
Monetärer Wert von Meilen[Bearbeiten]
Der monetäre Gegenwert einer Meile für einen Kunden lässt sich aufgrund unterschiedlicher dafür einzulösender Prämien pauschal nicht exakt beziffern. Er beträgt, nimmt man etwa die Prämien „Einkaufsgutscheine“[10] oder „Finanzdienstleistungen“[11] als Maßstab, ca. 0,3 Cent pro Meile[12]. Nimmt man dagegen Flugprämien als Maßstab, so ergibt sich mit ca. 3 Cent/Meile ein zehnfach so hoher Wert.[13] Prämienmeilen können auch direkt gekauft werden. Hierbei liegen die Preise zwischen 2,42 und 3,5 Cent pro Meile.[14] Betriebsintern stellte die Lufthansa 2008 pro Meile 0,73 Cent als Rückstellung in ihre Bilanz ein.[15] In einem Verfahren vor dem Landgericht Köln (Az: 14 O 245/11) setzte die Lufthansa 2011 den Meilenwert mit 2,77 Cent an.
Meilen-Entwertung[Bearbeiten]
Anfang Dezember 2010 informierte Lufthansa online über Änderungen des Flugprämienkatalogs zum 3. Januar 2011. Dabei wurden die erforderlichen Meilen für interkontinentale Business-Class-Flüge um durchschnittlich 15% und für interkontinentale First-Class- Flüge um durchschnittlich 20 % angehoben. Die Flugprämienreife für kontinentale und europäische Inlandsflüge sowie interkontinentale Flüge in der Economy Class blieben unverändert.[16] Dies hatte umgekehrt zur Folge, dass der Wert der einzelnen Meilen entsprechend sank.
Ein Vielflieger klagte 2011 vor dem Landgericht Köln gegen die Entwertung seines Meilenkontos. Das Landgericht entschied zu Gunsten des Vielfliegers. Das Unternehmen hätte seine neuen Bedingungen mit einem Vorlauf von vier Monaten ankündigen müssen, um eine Benachteiligung zu vermeiden. Die Lufthansa hätte für alle vom Kläger vor der Umstellung erworbenen Meilen weiterhin die alten Prämienstufen anwenden müssen.[16]
Gegen dieses Urteil legte Lufthansa Berufung beim Oberlandesgericht Köln ein. Dieses hob das Urteil des Landgerichts auf und entschied zu Gunsten der Lufthansa.[17] Unmittelbar vor Ablauf der Revisionsfrist einigte sich Lufthansa und der Kläger. Lufthansa verpflichtete sich demnach, zukünftige Änderungen im Miles&More-Bonusprogramms mindestens 3 Monate im Voraus anzukündigen. Im Gegenzug verzichtete der Kläger auf weitere rechtliche Schritte gegen Lufthansa.[18]
Was aus der zwischenzeitlich durch den Kläger bei der Staatsanwaltschaft Köln erstatteten Anzeige wegen gewerbsmäßigen Betrugs in 21 Millionen Fällen (der geschätzten Zahl der Miles&More-Kunden)[19] wird, ist noch unklar.
Verfall der Prämienmeilen[Bearbeiten]
Lufthansa Prämienmeilen verfallen nach 36 Monaten, es sei denn man besitzt einen Status oder eine (kostenpflichtige) Lufthansa Kreditkarte. Die bei Star Alliance Partnern (United Airlines bzw. US Airways) und vielen anderen Fluglinien übliche Praxis, nach der Meilen ihre Gültigkeit durch eine Bewegung auf dem Meilenkonto behalten, findet keine Anwendung. D.h. gerade für Gelegenheitsflieger besteht bei Lufthansa die Gefahr, dass die Meilen verfallen bevor genügend Meilen für einen Freiflug oder eine andere Prämie gesammelt wurden.
Vielfliegerstatus[Bearbeiten]
Miles & More kennt fünf Kategorien für Teilnehmer:
- Vorläufige Mitglieder bekommen bei der Anmeldung per Papierformular eine blaue „Miles & More“-Papierkarte.
- Basismitglieder, ab der ersten Meile (blaue Karte bzw. alte graue Karte)
- Frequent Traveller, ab 35.000 Statusmeilen pro Jahr. Gültig für zwei Kalenderjahre. Die 35.000 Statusmeilen müssen für den Fortbestand des Status in einem der beiden Kalenderjahre vor Ablauf des Status wieder erworben werden. Daneben gibt es seit 2010 noch die Möglichkeit, über 30 sogenannte Segmente (Flugsegmente bzw. statusrelevante Flüge) bei bestimmten Fluggesellschaften den Status zu erreichen bzw. zu verlängern (silberne Karte/silver card).
- Frequent Traveller haben Zutritt zu den Business Lounges bestimmter Fluggesellschaften bzw. der Deutschen Bahn, gesammelte Prämienmeilen bleiben während der Statuslaufzeit unbegrenzt gültig, Check-in am Business Class Counter, Wartelistenpriorität, 25 % Aufschlag auf alle Entfernungsmeilen bzw. festen Meilenwert (Executive Bonus), Frequent Traveller Hotline und Freigepäckmenge von 40 kg bei Gewichtskonzept bei bestimmten Fluggesellschaften.
- Senator, ab 100.000 Statusmeilen. Gültig für zwei Kalenderjahre. Die 100.000 Statusmeilen müssen für den Fortbestand des Status in einem der beiden Kalenderjahre vor Ablauf des Status wieder erworben werden. Es besteht die Möglichkeit, auch ohne Erreichen der Statusmeilen den Senator-Status gegen eine Gebühr von 2.000 Euro für ein Jahr zu verlängern. Ab dem 1. September 2012 erreichen auch in Deutschland Wohnende einen Senator-Status bereits ab 100.000 Statusmeilen.[7] (goldene Karte)
- Senatoren haben, zusätzlich zu den Möglichkeiten des Frequent Travellers, Zutritt zu den Lufthansa Senator Lounges sowie zu den Star Alliance Gold Lounges, First Class Check-in, hohe Wartelistenpriorität, Buchungsgarantie bis zu 48 Stunden vor Abflug in der Business Class, erhöhte Flugprämienverfügbarkeit, Senator Hotline, bevorzugte Gepäckbeförderung, zusätzliche Freigepäckgrenze auf allen von der Star Alliance durchgeführten Flügen, zwei elektronische Upgrade Voucher bei Ernennung zum Senator und Verlängerung des Status'.
- HON Circle Member, ab 600.000 HON-Circle-Meilen in zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren (schwarze Karte).
- HON Circle Member erhalten zusätzlich zu den vorgenannten Möglichkeiten Zugang zum Lufthansa First Class Terminal in Frankfurt inklusive Limousinen-Service von und zum Flugzeug, Zugang zu den First Class Lounges in Frankfurt und München, sechs elektronische Upgrade Voucher bei Ernennung zum HON Circle Member und Verlängerung des Status, Senatorkarte für den Ehe- oder Lebenspartner, höchste Flugprämienverfügbarkeit, Buchungsgarantie bis 24 Stunden vor Abflug in der Business Class, höchste Wartelistenpriorität, Lufthansa HON Circle Credit Card ohne Jahresgebühr und andere Vorteile bei ausgewählten Partnern.
Vielfliegerstatus bei Star Alliance[Bearbeiten]
Der Miles-&-More-Status erstreckt sich auch auf Gesellschaften der Star Alliance, in der Lufthansa Mitglied ist. Der Frequent-Traveller-Status wird hier dem Star-Alliance-Silver-Status (*S) zugeordnet. Der Senator- und HON-Circle-Status wird als Star-Alliance Gold-Status (*G) anerkannt.
Meilen können in der Regel auf Flügen der Star Alliance gesammelt werden; hiervon sind einzelne Buchungsklassen mancher Fluglinien ausgeschlossen. Das Erwerben von Prämienflügen ist bei allen Star Alliance-Mitgliedern möglich − nicht jedoch bei allen Partner-Airlines. Ein Upgrade der Reiseklasse mittels Prämienmeilen kann bei vielen Star Alliance Fluggesellschaften durchgeführt werden.
Rechtliche Belange[Bearbeiten]
Steuern auf Meilen[Bearbeiten]
Bei den auf Dienstreisen erworbenen Bonusmeilen und den dafür erhaltenen Prämien handelt es sich um einen steuerpflichtigen Sachbezug. Zunächst übernahm die Lufthansa die hierfür anfallenden Ertragssteuern. Diese betrugen 2002 pauschal 2 %. 2008 regelte das Bundesministerium für Finanzen erstmals in den Lohnsteuerrichtlinien den Umgang mit Bonusmeilen. Darin wurde ein Pauschalsteuersatz von 1,5 % bestimmt. Im Jahr 2012 beträgt der Pauschalsteuersatz nach § 37a EStG für Bonusmeilen 2,25 %. Bemessungsgrundlage ist der Wert der Prämien.
Bonusmeilen-Affäre[Bearbeiten]
Die Bonusmeilen-Affäre wurde 2002 bekannt. Hierbei wurde zum einen das Verhalten diverser Bundestagsabgeordneter kritisiert, die auf Dienstreisen erworbene Bonusmeilen entgegen den Vorschriften für Privatflüge nutzten. Zum anderen wurde der Datenschutz im Umgang mit der Bonusmeilenauswertung kritisiert.
Private Nutzung dienstlich erworbener Meilen[Bearbeiten]
In der Frage, ob auf Dienstreisen im Miles&More-Programm erworbene Meilen privat genutzt werden dürfen oder nicht, entschied das Bundesarbeitsgericht in einer Entscheidung im April 2006 zugunsten des Arbeitgebers. Hiernach kann der Arbeitgeber verlangen, die auf Dienstreisen erworbenen Meilen herauszugeben und sie insbesondere auch im Interesse des Arbeitgebers einzusetzen.[20]
Zulässigkeit von Prämien[Bearbeiten]
Der Verein gegen das Unwesen in Handel und Gewerbe klagte im Jahr 2001 gegen ihrer Meinung nach unzulässige Prämien abseits des Kerngeschäftes der Lufthansa. Das Landgericht Köln gab dieser Klage zunächst in erster Instanz recht, das Oberlandesgericht verwarf dagegen in zweiter Instanz diese Klagen.[21]
Kooperationen mit Bahnunternehmen[Bearbeiten]
- Deutsche Bahn
Anfang 2000 liefen Gespräche zwischen Deutscher Bahn und Lufthansa, Bahnfahrten sammelfähig zu machen.[22] Ab 1. März 2001 konnten im Rahmen eines Pilotprojekts auch für ausgewählte Züge der Deutschen Bahn (ICE Sprinter, Metropolitan, AIRail-Züge) Bonusmeilen gesammelt werden.[23] Vor allem das organisierte Abfahren von Bahnstrecken galt auch längere Zeit als Möglichkeit, relativ schnell und günstig Bonus- und Statusmeilen zu erwerben. Die Lufthansa stoppte jedoch durch eine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen dieses Verfahren.[24]
- WESTbahn
Seit 11. Dezember 2011 kooperiert die österreichische Privatbahn Westbahn mit dem Miles&More-Programm. Pro Euro Fahrkartenumsatz erhält der Kunde zwei Prämienmeilen.[25]
- CAT
Fluggäste, die mit dem City Airport Train zum Flughafen Wien anreisen, können pro Euro Umsatz bei Onlinebuchungen drei Prämienmeilen erhalten.[26]
Literatur[Bearbeiten]
- Rüdiger Sterzenbach, Roland Conrady, Frank Fichert: Luftverkehr – Betriebswirtschaftliches Lehr- und Handbuch. 4. Auflage. Oldenbourg Verlag, München 2009, ISBN 978-3-486-58537-7.
Weblinks[Bearbeiten]
- Webpräsenz von Miles & More
- Payback Kooperation Miles & More und Payback
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Lufthansa AG - Geschäftsbericht 2010 S. 220: „Wesentliche Beteiligungsgesellschaften“ (PDF-Datei; 5,1 MB)
- ↑ Rekord bei Miles and More: 20 Millionen Teilnehmer. In: Lufthansa Pressemeldung. 11. Februar 2011, abgerufen am 13. Februar 2011.
- ↑ a b 20 Minuten 12. Januar 2012: „Die Flugmeilen Junkies“
- ↑ Miles&More International: Mediendaten 2011 S.4: „Miles&More:Porträt und Zielgruppe“
- ↑ airliner.de:„Musterprozess zwischen Vielflieger und Lufthansa beginnt“
- ↑ o. A., Meilensammeln für die Umwelt, Der Spiegel 12/2007, S. 89.
- ↑ a b Lufthansa erschwert Vielfliegern Zugang zum Premium-Status. Spiegel online, 22. März 2012.
- ↑ So sammeln Sie Meilen bei Singapore Airlines. Abgerufen am 18. September 2011.
- ↑ Miles to Help. Abgerufen am 21. August 2009.
- ↑ Miles&More: „330 Meilen für 1 Euro am Flughafen München“
- ↑ Miles&More: „Finanzen&Kreditkarten“
- ↑ Brand eins: Gute Frage: Das Meilenrätsel
- ↑ Financal Times Deutschland: „Miles & Murren bei der Lufthansa“
- ↑ Miles & More: „Jetzt fehlende Prämienmeilen zukaufen und schneller zur Flugprämie!“
- ↑ Lufthansa Geschäftsbericht 2008 S. 136 (PDF-Datei; 3,8 MB)
- ↑ a b LG Köln · Urteil vom 16. März 2012 · Az. 32 O 317/11. openjur.de.
- ↑ OLG Köln · Urteil vom 8. Januar 2013 · Az. 15 U 45/12.
- ↑ Handelsblatt: Klage gegen Lufthansa: Vielflieger-Streit endet mit einem Kompromiss. Handelsblatt online, 11. Februar 2013.
- ↑ Miles&More-Streit geht weiter. In: Handelsblatt, Nr. 74, 16. April 2012, S. 4.
- ↑ BAG, Urteil vom 11. April 2006 - 9 AZR 500/05
- ↑ OLG Köln · Urteil vom 30. November 2001 · 6 U 103/01
- ↑ Der Bahn-Chef sagt: Kein Zug weniger wird in Mannheim fahren? In: Mannheimer Morgen. Nr. 71, 25. März 2000, S. 10.
- ↑ Meldung „Miles & More“ auf der Schiene. In: Eisenbahn-Revue International. Heft 2/2001, ISSN 1421-2811, S. 52.
- ↑ Martin U. Müller: Der Weg ist das Ziel. In: Der Spiegel. Nr. 02, 2012 (online).
- ↑ Miles & More Zwei Meilen pro Euro Fahrpreis
- ↑ Miles & More: Partner CAT City Airport Train
| Tochtergesellschaften (100,0 %) |
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