Militärakademie der Fernmeldetruppe, S. M. Budjonny

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Militärakademie der Fernmeldetruppe, S. M. Budjonny
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Motto keine Angaben (k.A.)
Gründung 1919
Trägerschaft Verteidigungsministerium, militärische Hochschule,

Russischen Föderation

Ort RusslandRussland Sankt Petersburg
Chef der Militärakademie S.W. Kostarew, (GenMaj)
Studenten mehr als 32.000 seit 1919
Mitarbeiter k.A.
davon Professoren k.A.
Jahresetat k.A.
Website vas-spb.ru
Campus der Militärakademie Tichorezki Prospekt

Die Militärakademie der Fernmeldetruppe „S. M. Budjonny (russisch Военная академия связи им. С. М. Будённого) ist eine militärische Universität in Sankt Petersburg, Russische Föderation, die im Jahre 1919 gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Gebäudekomplex[Bearbeiten]

Die Militärakademie der Fernmeldetruppe wurde im Bereich Paradnaja Uliza untergebracht, in dem seit Mitte des 18. Jahrhunderts das Preobraschensker Garderegiment einquartiert war. Weiterhin wurde der benachbarte Gebäudekomplex Suworowski Prospekt genutzt, in dem sich vorher die Generalstabsakademie Zar Nikolaus II. (Nikolaus-Generalstabsakademie in St. Petersburg) befunden hatte. Der heute denkmalgeschützte Gebäudekomplex war hauptsächlich durch den Baumeister und Architekt A.I. Gogen 1900 bis 1901 errichtet worden.

Seit den 1950er Jahren befindet sich im Bereich Paradnaja Uliza das Studentenwohnheim für die ausländischen Offiziershörer und die Mensa. In dieser Zeit wurde auch ein weiterer Gebäudekomplex im Bereich Tichorezki Prospekt aufgebaut und ständig erweitert.

Zeittafel[Bearbeiten]

  • 8. November 1919: Gründung der Akademie. Ursprüngliche Namensgebung Elektrotechnische Militärhochschule für Kommandeure der Roten Arbeiter- und Bauernarmee (russisch Высшая военная электротехническая школа комсостава Рабоче-крестьянской Красной Армии (РККА)).
  • 21. Januar 1941: Auf Befehl des Volkskommissars für Verteidigung der UdSSR wurde diese militärische Hochschule umbenannt in Militärakademie für Nachrichtentechnik (russisch Военная электротехническая академиа связи).
  • 5. Juli 1946 erhielt die Militärakademie den Ehrennamen S. M. Budjonny.
  • Bis zur Auflösung der UdSSR im Jahre 1991 wurde das oben stehende Absolventenabzeichen nach erfolgreichem Studienabschluss verliehen.
  • 29. August 1998: Gemäß Erlass der Regierung der Russischen Föderation (Nr. 1009) erhielt die Militärakademie den Status einer Universität.

Studieninhalte[Bearbeiten]

Es wird ein Vollstudium für Offiziere in Spezialverwendungen angeboten. Die Studiendauer beträgt 5 Jahre.

Fachrichtungen

  • 210401 — Physik und optoelektronische Nachrichtentechnik
  • 210404 — Mehrkanal / hochkanalige Telekommunikationssysteme
  • 210405 — Funktechnik, Hörrundfunk und Fernsehen
  • 210406 — Fernmeldenetze und Vermittlungstechnik
  • 230101 — Computertechnik, Anlagen, Systeme und Netzwerke
  • 230102 — Automatisierte IT- und Führungssysteme
  • 230105 — Programmierung von DV-Anlagen und automatisierten Führungssystemen

Auszeichnungen

Leitungen der Militärakademie[Bearbeiten]

  • 1919—1921 — A.W. Babinski (ru: А.В. Бабински)
  • 1921—1922 — E.A. Bernardelli (ru: E.A. Бернарделли)
  • 1922—1927 — A.A. Owtschinikow (ru: A.A Овчиников)
  • 1928—1932 — Professor E.A. Swiriskij (ru: E.A. Свирский)
  • 1932—1937 — K.E. Polischtschuk (ru: K.E. Полищук)
  • 1937—1938 — M.I. Dratwin (ru: M.И. Дратвин)
  • 1938—1938 — N.N. Andreew (ru: H.H. Андреев)
  • 1938—1942 — GenLt W.M. Gowjadkin (ru: B.M. Говядкин)
  • 1942—1944 — GenMaj A.G. Lapkin (ru: A.Г. Лапкин)
  • 1944—1949 — GenLt K.Ch. Murawew (ru: К.Х. Муравьев)
  • 1949—1951 — GenLt P.D. Miroschnikow (ru: П.Д. Мирошников)
  • 1953—1961 — GenLt P.D. Miroschnikow (ru: П.Д. Мирошников)
  • 1951—1957 — GenLt W.W. Senigodskij (ru: B.B. Зенигодский)
  • 1961—1978 — Generaloberst A.A. Frolow (ru: А.А. Фролов)
  • 1957—1978 — GenLt A.P. Borisow (ru: А.П. Борисов)
  • 1978—1988 — GenLt N.G. Popow (ru: Н.Г. Попов)
  • 1988—1991 — GenLt P.N. Baraschkow (ru: П.Н.Барашков)
  • 1991—1995 — GenLt G.G. Sawin (ru: Г.Г. Савин)
  • 1995—1998 — GenLt S.P. Liguta (ru: С.Р. Лигута)
  • 1998—2003 — GenLt E.A. Karpow (ru: Е.А. Карпов)
  • 2003—2009 — GenLt A.L. Krementschuzkii (ru: А.Л. Кременчуцкий)
  • 2009—2011 — GenMaj S.A. Budilkin (ru: С.А. Будилкин)
  • 2011—.... — GenMaj S.W. Kostarew (ru: С.В. Костарев)

Bekannte Absolventen und Lehrer[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

60.011930.37505Koordinaten: 60° 0′ 42,84″ N, 30° 22′ 30,18″ O