Milmersdorf
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Uckermark | |
| Amt: | Gerswalde | |
| Höhe: | 60 m ü. NN | |
| Fläche: | 62,86 km² | |
| Einwohner: |
1.626 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 26 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 17268 | |
| Vorwahl: | 039886 | |
| Kfz-Kennzeichen: | UM | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 73 396 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Dorfmitte 14a 17268 Gerswalde |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Klaus-Christian Arndt (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Milmersdorf im Landkreis Uckermark | ||
Milmersdorf ist eine Gemeinde im Landkreis Uckermark in Brandenburg (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Gerswalde mit Sitz in der gleichnamigen Gemeinde verwaltet.
Am 31. Dezember 2001 wurde die vormals selbständige Gemeinde Groß-Kölpin in die Gemeinde Milmersdorf eingegliedert.[2]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die uckermärkische Gemeinde liegt in einem wald- und seenreichen Gebiet zwischen den Städten Prenzlau, Joachimsthal und Templin. Das Gemeindegebiet reicht im Süden bis in die Schorfheide und hat Anteile am Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Die hügelige Umgebung erreicht nahe dem Ortsteil Hohenwalde eine Höhe von 109 m ü. NN. Der größte See im Gemeindegebiet ist der Kölpinsee.
[Bearbeiten] Gemeindeteile
Die Gemeinde besteht aus folgenden Gemeindeteilen und Wohnplätzen
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[Bearbeiten] Geschichte
Im Jahr 1320 taucht der Name Mildebraderstorp erstmals urkundlich auf. Über Melmersdorp entwickelte sich langsam der Name Milmersdorf.
Zum 1. Mai des Jahres 1849 wurden die Milmersdorfer Postexpedition und Station infolge der Vollendung der Chaussee von Templin bis zu ihrer Einmündung in die Berlin-Prenzlauer-Chaussee aufgehoben. Die Tour der Berlin-Prenzlauer-Personenpost zwischen Templin und Prenzlau wurde auf die neue direkte Chaussee verlegt.
Milmersdorf in der ländlichen Region Uckermark besitzt keinen typischen Ortskern und keine gewachsenen Dorfstrukturen. In den 1960er Jahren wurden hier Arbeitskräfte für ein großes Betonwerk - im Ortsteil Götschendorf - angesiedelt (heute Betonwerk Milmersdorf GmbH). Für die Menschen wurde damals Wohnraum in Form der so genannten „Plattenbauten" geschaffen.
Vom 1. Januar 1957 bis zum 30. September 1961 gehörte Ahrensdorf zur Gemeinde Milmersdorf.[3]
[Bearbeiten] Verkehr
Über die Gemeinde Flieth-Stegelitz ist Milmersdorf an das Autobahnnetz angebunden (A 11 Berlin - Stettin, Anschlussstelle Pfingstberg). Durch Milmersdorf führt die Verbindungsstraße von Templin nach Eberswalde. Bis zu deren Verlegung führte die Bundesstraße 109 (Berlin - Prenzlau) durch die Gemeinde. Der Bahnhof Milmersdorf liegt an der Bahnstrecke Britz–Fürstenberg, die - zum Regionalnetz Ostbrandenburg der DB Netz AG gehörig - nach der DB Regio AG zuletzt im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) von der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) bedient wurde. Der SPNV wurde ab Fahrplan 2007 vom Land abbestellt. Die Strecke wird seitdem zwischen Templin und Joachimsthal nur noch gelegentlich für den Güterverkehr genutzt.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
In der Liste der Baudenkmale in Milmersdorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2010 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2010. (Hilfe dazu)
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
[Bearbeiten] Weblinks
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