Milotice u Kyjova

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Milotice
Wappen von Milotice
Milotice u Kyjova (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Jihomoravský kraj
Bezirk: Hodonín
Fläche: 1260 ha
Geographische Lage: 48° 57′ N, 17° 9′ O48.95333333333317.144166666667184Koordinaten: 48° 57′ 12″ N, 17° 8′ 39″ O
Höhe: 184 m n.m.
Einwohner: 1.903 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 696 05
Kfz-Kennzeichen: B
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Alena Presová (Stand: 2006)
Adresse: Milotice 72
696 05 Milotice u Kyjova
Gemeindenummer: 586382
Website: www.milotice.cz
Schloss Milotice

Milotice (deutsch: Milotitz) ist eine Gemeinde in der Mährischen Slowakei, im Okres Hodonín, Jihomoravský kraj, in Tschechien.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Burg Milotitz wurde 1341 erstmals urkundlich erwähnt. In ihrer Umgebung entstand die gleichnamige Siedlung. 1412 erwarb Johann von Landstein und Morawan (z Moravan)[2] Milotitz und verkaufte den mütterlichen Familienbesitz Morawan seinem Stiefbruder Protivec von Zástřizl. Johanns Sohn Smil von Landstein und Morawan († 1438) war einer der bedeutendsten mährischen Heerführer. Der Katholik wechselte 1430 auf die Seite der Hussiten und begab sich später in ungarische Dienste. In Milotitz bestand im 16. Jahrhundert auch ein hutterischer Bruderhof [3].

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde die Burganlage umgebaut und erhielt in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ihre heutige barocke Gestalt. Damals befand sich das Schloss im Besitz der Grafen Serényi. 1848 starb der Grundherr Franz von Hardegg unter mysteriösen Umständen in Wien. Zu dieser Zeit umfasste die Herrschaft die Orte Milotice, Vacenovice, Skoronice, Vlkoš, Čeložnice, Nětčice, Svatobořice, Mistřín, Sobůlky und Stavěšice.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • A. Bartušek: Milotice. Státní zámek a okolí. 1954
  • Miroslava Bočková a Veronika Selucká: Milotice 1341–1945, 2003

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Milotice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)
  2. http://genealogy.euweb.cz/bohemia/landstein2.html
  3. Paul Dedic: Milotitz (Morava, Tschechische Republik). In: Global Anabaptist Mennonite Encyclopedia Online (englisch)