Mina Caputo

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Als Keith Caputo
Als Mina Caputo beim Elbriot 2014

Mina Caputo (* 4. Dezember 1973) ist eine US-amerikanische Musikerin und wurde bekannt als Sänger Keith Caputo der Rockband Life of Agony.[1] Zudem veröffentlichte sie solo in den Jahren 1999 bis 2013 sechs Studioalben, ein Livealbum und eine Sammlung von Raritäten und Demos.

Karriere[Bearbeiten]

Caputo (damals noch Keith Caputo) gründete 1989 zusammen mit Joey Z und Alan Robert die Band Life of Agony,[2] die in den 1990er-Jahren in der Metal- und Rock-Szene große Bekanntheit erlangte.[1] Bestimmend für den Klang und den Erfolg der Band war die markante Bariton-Stimme Keith Caputos.[1]

Im Jahr 1997 verließ Caputo die Band zugunsten anderer musikalischer Projekte, darunter eine Solo-Karriere und die nur wenige Monate bestehenden Band Absolut Bloom.[1] Anfang des Jahres 2000 erschien Keith Caputos Solodebüt Died Laughing. Die Solo-Karriere Caputos lag im Erfolg weit hinter dem von Life of Agony zurück.[3]

Zusammen mit der brasilianischen Band Freax brachte Caputo im Jahre 2002 das Debütalbum der seit 1983 bestehenden Band heraus. 2003 wiedervereinigte sich Life of Agony. Parallel dazu widmete Caputo sich weiterhin der Solokarriere und brachte 2002 das Album Perfect Little Monsters sowie 2004 das Live-Album Live Monsters heraus.

Im Jahre 2005 war Caputo am Roadrunner United-Projekt zum 25-jährigen Bestehen des Plattenlabels Roadrunner Records beteiligt, schrieb den Text und übernahm den Gesang bei Tired 'N Lonely. Die Musik schrieb Joey Jordison von Slipknot.

In den weiteren Jahren folgten zwei weitere Solo-Alben Hearts Blood On Your Dawn (2006) und A Fondness for Hometown Scars (2008).

Zusammen mit Michael Alago schrieb Caputo das Buch „Night Blooming Jasmine Will Never Smell The Same“, eine Textsammlung an Gedichten, Kurzgeschichten, Dialogen und Beobachtungen.[4]

Am 15. Juli 2011 outete sich Caputo bei Twitter als transsexuelle Frau.[5] Seit dem Coming-out benutzt sie auf ihrer Website weibliche Personalpronomen.[6] Caputo hat zusätzlich zum Vornamen Keith den zweiten Vornamen Mina angenommen.[7]

Ihr erstes Album unter neuem Namen, As Much Truth as One Can Bear, erschien 2013.

Diskographie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Solo[Bearbeiten]

Als Keith Caputo:

  • Died Laughing (2000)
  • Died Laughing Pure (2000; Akustikversionen)
  • Perfect Little Monsters (2002)
  • Live Monsters (2004; Livealbum)
  • Hearts Blood On Your Dawn (2006)
  • A Fondness for Hometown Scars (2008)
  • Dass-Berdache / Essential Rarities and Demo Cuts (2008; Raritäten und Demos)
  • Cheat (2009; EP)

Als Mina Caputo:

  • As Much Truth as One Can Bear (2013)

mit Freax[Bearbeiten]

  • Freax (2002)

sonstige Beiträge[Bearbeiten]

  • What have you done (2007) (zusammen mit Within Temptation)
  • Roadrunner United: The All-Star Sessions (2005) (Gesang beim Lied Tired ’N Lonely)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mina Caputo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Keith Caputo bei laut.de
  2. Munzinger Biographie – Life Of Agony
  3. Life of Agony bei laut.de
  4. Buch „Night Blooming Jasmine“
  5. Twitter-Eintrag vom 15. Juli, abgerufen am 17. Juli 2011
  6. Mina, Website, abgerufen am 17. Juli 2011.
  7.  News. In: Rock Hard. Nr. 292, September 2011.