Regional- und Minderheitensprachen in Europa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Minderheitensprachen in Europa)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die verschiedenen Regional- und Minderheitensprachen in Europa lassen sich in vier große Kategorien unterteilen:

  • Die Sprachen von Gemeinschaften in einem einzigen Staat, ohne dort die Mehrheit darzustellen, beispielsweise das Bretonische in Frankreich oder das Walisische im Vereinigten Königreich.
  • Die Sprachen von Gemeinschaften in zwei oder mehreren Staaten, ohne in einem davon die Mehrheit darzustellen, beispielsweise das Baskische in Frankreich und Spanien oder das Samische (Lappische) in Finnland, Norwegen und Schweden.
  • Die Sprachen von Gemeinschaften, die in einem Staat eine Minderheit, in einem anderen jedoch eine Mehrheit darstellen; beispielsweise Dänisch in Deutschland, oder Finnisch in Schweden und Schwedisch in Finnland.
  • Nicht territorial gebundene Sprachen, die traditionsgemäß in einem oder mehreren Staaten gesprochen, jedoch nicht einem bestimmten Gebiet zugewiesen werden können, zum Beispiel die Sprachen der Sinti und Roma (Romani), der Juden (Jiddisch), der Jenischen (Jenisch) oder auch der Russland-Mennoniten (Plautdietsch).

Dialekte und Sprachen von Einwanderern werden nicht hinzugerechnet.

Die Europäische Union rechnet auch den Kulturdialekt Luxemburgisch zu den Minderheitssprachen, da er keine offizielle Amtssprache der EU ist. Bis zum 13. Juni 2005 besaß auch Irisch diesen Status.

Seit mehreren Jahren haben in verschiedenen Ländern der europäischen Union ebenso die nationalen Gebärdensprachen den Status von Minderheitensprache erhalten. Diese werden hier jedoch nicht gesondert aufgeführt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Länder mit sprachlichen Minderheiten

[Bearbeiten] Albanien

[Bearbeiten] Andorra

[Bearbeiten] Belgien

[Bearbeiten] Bosnien und Herzegowina

[Bearbeiten] Bulgarien

[Bearbeiten] Dänemark

[Bearbeiten] Deutschland

[Bearbeiten] Estland

[Bearbeiten] Finnland

[Bearbeiten] Frankreich

[Bearbeiten] Griechenland

[Bearbeiten] Irland

[Bearbeiten] Italien

[Bearbeiten] Kroatien

[Bearbeiten] Kosovo

[1]Makedonisch (Gorani)

[Bearbeiten] Lettland

[Bearbeiten] Litauen

[Bearbeiten] Mazedonien

[Bearbeiten] Montenegro

[Bearbeiten] Moldawien

[Bearbeiten] Niederlande

[Bearbeiten] Norwegen

[Bearbeiten] Österreich

Minderheitensprachen in Österreich

[Bearbeiten] Polen

[Bearbeiten] Portugal

[Bearbeiten] Rumänien

[Bearbeiten] Schweden

[Bearbeiten] Schweiz

[Bearbeiten] Serbien

[Bearbeiten] Slowakei

[Bearbeiten] Slowenien

[Bearbeiten] Spanien

[Bearbeiten] Tschechien

[Bearbeiten] Türkei

weitere Turksprachen wie:

[Bearbeiten] Ukraine

[Bearbeiten] Ungarn

[Bearbeiten] Vereinigtes Königreich

[Bearbeiten] Kronbesitzungen der britischen Krone

[Bearbeiten] Weißrussland (Belarus)

[Bearbeiten] Zypern

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Joachim Born, Sylvia Dickgießer: Deutschsprachige Minderheiten. Ein Überblick über den Stand der Forschung für 27 Länder. Institut für deutsche Sprache im Auftrag des Auswärtigen Amtes, Mannheim 1989. ISBN 3-922641-39-3. (Forschungsbericht über Deutsch als Minderheitensprache)
  • Jan Wirrer: Minderheiten- und Regionalsprachen in Europa. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2000.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. UNMIK
  2. Europäischer Bericht zu Regional- und Minderheitensprachen Abschnitt 1.3.28 S. 7; Abschnitt 2.2.5 S. 107

[Bearbeiten] Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Minderheitensprache – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary Wiktionary: Minderheitssprache – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen