Mini-CD

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Bisher sind keinerlei Quellen angegeben. --DF5GO • 23:44, 10. Jan. 2013 (CET)
Speichermedium
Mini-CD
Small cdisk ubt.jpeg
Allgemeines
Typ Optisches Speichermedium
Kapazität 20–210 MB
Größe 8 cm

Die Mini-CD ist ein kleineres Format der handelsüblichen CD und auch in deren verschiedenen Standards (CD-R/CD-RW) erhältlich. Sie hat einen Durchmesser von 8 cm. Übliche Kapazitäten sind 210 MB (23 Minuten), 185 MB (21 Minuten) oder darunter. In den meisten CD-Spielern sind heute Vertiefungen zum Abspielen vorgesehen. Früher gab es im Handel Adapterringe für diese CDs. Mini-CDs und ihre Sonderformate können von den meisten CD-Wechslern und Slot-In-Laufwerken nicht abgespielt werden.

Spezielle MiniDisc-Player (MD-Player) konnten als besonders leicht tragbare Geräte (Masse typisch: 8,5x9,5x1,7 cm, 145 g - Werte von CyberHome MP 8010 aus 2003) nur optische Datenträger bis zum Durchmesser (8 cm) der Mini-CD abspielen. 20 Minuten Musikspielzeit von einer MD wurden ergänzt durch typisch 3 h Kapazität vom eingebauten Festspeicher für MP3-files (von MD oder PC), MDLP bedeutet Longplay-Funktion. Solche Player benötigten einen Anti-Shock-Speicher (typisch 2 Minuten) um Lesepausen nach Stoss überbrücken zu können.[1][2]

Vermarktung[Bearbeiten]

Ende der 1980er Jahre ging die Musikindustrie dazu über, auch Singles auf CD zu veröffentlichen. Einige Plattenfirmen setzten dabei eine Zeitlang auf die Mini-CD, die in etwa die Spielzeit einer mit 45/min abgespielten 12"-Vinyl-Single hat. Zielgruppe waren auch Anwender von CD-Walkman (Discman).

Zuletzt gab es einen Versuch, Singles im Mini-CD-Format zu vermarkten, auf dem deutschen Markt in den Jahren 2003 bis 2005 unter der Bezeichnung Pock it. Die Veröffentlichung dieser CDs war ein Joint Venture der beiden Major Labels Sony Music und Universal Music. Nahezu alle kommerziell erfolgreichen Singles, die in dieser Zeit in Deutschland erschienen, wurden als Pock-It-Version veröffentlicht. Diese Versionen enthielten immer nur zwei Tracks. Von den Käufern wurden diese CDs jedoch nur mäßig angenommen, so dass sie ab 2005 weitestgehend wieder vom Markt verschwanden.

Sonderformate[Bearbeiten]

Eine Sonderform ist die Visitenkarten-CD (oder Businesscard-CD), die an zwei oder vier Seiten auf die Größe einer Visitenkarte beschnitten ist. Sie wird oft für Werbezwecke verwendet. Eine solche CD hat je nach Hersteller eine Kapazität von 20 bis 50 MB. Es gibt auch Sonderformate mit 100 MB. Im Gegensatz dazu wird die sogenannte „card.21“ mit 30 MB schon im Spritzgussverfahren ohne Fräsen hergestellt.

Eine andere Sonderform sind die Freiform-CDs oder Shape-CDs. Dabei wird die CD durch entsprechendes Zuschneiden in eine nahezu beliebige Form gebracht. Solche CDs sollten nicht in schnellen CD-Playern abgespielt werden, da sie häufig nicht „rund“, d. h. mit Unwucht laufen und daher zu Beschädigungen führen können.

Siehe auch[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. http://www.chip.de/artikel/10-tragbare-MP3-CD-Player-im-Test-11_12867692.html CyberHome MP 8010, chip.de vom 22. Juni 2003, abgerufen am 9. Juni 2014
  2. http://www.amazon.de/dp/B00008IM7X/ Sony: Recording MD Walkman MZ-N510 Type-R (NetMD, MDLP4: 4CDs auf einer MiniDisc, 32x Recording Geschwindigkeit vom PC), amazon.de 89 €, abgerufen am 9. Juni 2014