Minilab

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Digitale oder analoge Minilabs, auch MiniLabs, stellen auf geringstem Raum den kompletten Prozess der Bilderentwicklung zur Verfügung. Analoge Minilabs enthalten einen Filmscanner für Kleinbild- und/oder Rollfilmnegative, eine Belichtungseinheit (Durchleuchtung des Negativs) und einen Prozessor für Fotopapier. Digitale Minilabs belichten das Fotopapier im Gegensatz zum analogen Minilab mittels Laser- oder LCD/LED-Belichtung. Diese Minilabs können je nach Hersteller einen Filmscanner für Negative und Dias beinhalten. Es ist auch eine optionale Aufrüstung möglich. Ein sogenannter Front-End-PC (im Minilab integriert oder extern angeschlossen) ergänzt weitere Funktionen: Bild-vom-Bild (Flachbett-Scanner), Prints von Speicherkarten (Kartenleser), Templates (Passbilder, Kalenderblätter, Grußkarten), Netzwerkdienste für Order-Stationen oder Web-Aufträge (SimplePrintSoftware) etc.

Die Geräte können Fotopapier von 10 cm bis 30 cm Breite belichten, damit sind sämtliche Formate bis A3 möglich. Im Format 10 cm x 15 cm können bis zu 1.800 Prints/Stunde gefertigt werden.

Zurzeit werden auf dem deutschen Markt vier Kategorien von digitalen Minilabs angeboten. Geräte bis zu einem Bildformat von A5, weiter über A4 und A3 zu Formaten bis 60 cm x 90 cm.

Seit der Einführung digitaler Minilabs im Jahr 1996 hat sich der Anteil der analogen Technik extrem verringert. Sie erfahren v. a. Verwendung in Drogerien als SB-Angebot.

Frontier ist eine Produktreihe der Firma Fujifilm. DL ist die Bezeichnung für digitale Minilabs der Firma Doli. Neben Fujifilm und Doli bieten weitere Hersteller MiniLabs an, z.B. KIS, Noritsu und Minilab factory GmbH (ehemals zu AGFA).

Weblinks[Bearbeiten]