Miniserie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Miniserie ist die Bezeichnung für eine Serie mit abgeschlossener Handlung, die meist 10 Folgen oder Ausgaben nicht überschreitet. Hat die Serie einen größeren Umfang, ist aber dennoch abgeschlossen, wird von einer Maxiserie gesprochen.

Begriff[Bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Es handelt sich um die deutsche Übersetzung des englischsprachigen Begriffs miniseries, mit dem insbesondere in Nordamerika bestimmte mehrteilig ausgestrahlte Fernsehproduktionen bezeichnet werden. Aufgekommen ist der Begriff miniseries in den USA spätestens in den 1960er Jahren im Zusammenhang mit der vom Sender ABC ausgestrahlten Fernsehdokumentation The Rise and Fall of the Third Reich, die als miniseries beworben wurde. Populärer ist dieser Begriff anschließend durch die Produktion Rich Man, Poor Man (Reich und Arm) geworden. Als erfolgreichster Fernsehmehrteiler aus den ersten Jahren des Miniserien-Booms gilt die Fernsehserie Roots.

Bislang ist nicht eindeutig definiert worden, was eine miniseries ausmacht und welche Spezifika sie von einer Fernsehserie (tv series) nach traditionellem Verständnis unterscheiden. Halliwell’s Television Companion versteht darunter einen Fernsehmehrteiler mit vier bis sechs Folgen. Laut der Definition des Museum of Broadcast Communications[1] ist darunter hingegen eine Fernsehproduktion zu verstehen, die aus mehr als zwei und weniger als 13 bzw. 6 oder 7 Teilen besteht. Dabei wird Bezug genommen auf die übliche Anzahl der Folgen pro Staffel einer Fernsehserie.

Wenig gebräuchlich ist der Begriff miniseries in Großbritannien.

Nachdem sich der englischsprachige Begriff in den USA durchgesetzt hatte, wird er in der Übersetzung Miniserie auch teilweise im deutschsprachigen Raum verwendet. Auch für diese Adaption existiert bislang keine eindeutige Definition. Insbesondere ist unklar, ob ein sich über alle Folgen erstreckender Handlungsablauf ein besonderes Charakteristikum darstellt. Dessen ungeachtet wird die Bezeichnung – ähnlich wie im US-Raum – zumeist für mehrteilige Fernsehproduktionen verwendet, die in einer Anzahl von Folgen ausgestrahlt werden, die geringer ist als bei einer Fernsehserie nach herkömmlichem Verständnis. Geläufiger ist jedoch trotzdem noch die Bezeichnung (Fernseh-)Mehrteiler (siehe auch: Mehrteiler #Mehrteiler im Fernsehen).

Auch bei Comicserien wird der Begriff für in wenigen Ausgaben abgeschlossene Geschichten eingesetzt, u. a. bei den amerikanischen Superhelden. So ist etwa Batman – Die Rückkehr des Dunklen Ritters eine Miniserie mit vier Ausgaben.

Beispiele[Bearbeiten]

Als Beispiele für dieses Sendeformat seit der Frühzeit des Deutschen Fernsehens gelten unter anderen:

In jüngerer Zeit sind im deutschsprachigen Raum insbesondere die Mehrteiler unter der Regie von Dieter Wedel von großer Bekanntheit:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Definition des Museum of Broadcast Communications