Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung Schleswig-Holstein

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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung Schleswig-Holstein
Wappen Schleswig-Holsteins
Staatliche Ebene Land
Stellung Oberste Landesbehörde
Gründung 1946
Hauptsitz Kiel, Schleswig-Holstein
Behördenleitung Kristin Alheit, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung
Website http://www.schleswig-holstein.de/MSGWG/DE/MSGWG_node.html
Das Ministerium von der Gablenzbrücke aus gesehen (im Hintergrund der Kieler Fernmeldeturm)

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung Schleswig-Holstein ist das Landessozialministerium von Schleswig-Holstein. Ministerin ist Kristin Alheit, SPD, mit Wirkung vom 12. Juni 2012. Staatssekretärin ist seit dem 13. Juni 2012 Anette Langner, SPD. Im Rahmen eines neuen Ressortzuschnitts kam am 16. September 2014 der Bereich Hochschule und Wissenschaft neu in das Ministerium. Der für diesen Bereich zuständige Staatssekretär Rolf Fischer (Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD) wechselte zu diesem Zeitpunkt aus dem bisherigen Bildungsministerium ebenfalls in das neu strukturierte Wissenschafts- und Sozialministerium.[1]

Das Ministerium ist zuständig für die Themengebiete:[2]

  • Kinder, Jugend und Familie
  • Sozial- und Behindertenpolitik
  • Gesundheit
  • Senioren
  • Sozialsysteme und Arbeitsschutz
  • Frauenpolitik und Förderung gleicher Teilhabe von Frauen und Männern
  • Unterstützung der Kommunen im Bereich Kindertagesbetreuung
  • Hochschule und Wissenschaft

Organisation[Bearbeiten]

Im Ministerium sind ca. 330 Mitarbeiter beschäftigt. Das Ministerium teilt sich auf in den Stabsbereich und 4 Abteilungen.

  • Die Abteilung 1 (Allgemeine Abteilung) ist für Organisation, Haushalt, Personal, Informationstechnik und Justitiariat zuständig.
  • Die Abteilung 2 (Sozialversicherungssystem, Prävention) verantwortet die Themen Sozialversicherungssysteme: Rente, gesetzliche Krankenversicherung, Pflegeversicherung. Prävention, Arbeits- und Verbraucherschutz.
  • In der Abteilung 3 (Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung / Landesjugendamt) ist neben den genannten Themen die Aufgabe des Landesjugendamtes als oberste Landesjugendbehörde angesiedelt.
  • Abteilung 4 (Gesundheit) beschäftigt sich mit Gesundheitspolitik, Gesundheitsinitiative, Gesundheitsberufe, Krankenhauswesen, Umweltbezogener Gesundheitsschutz und Maßregelvollzug.
  • Abteilung 5 (Wissenschaft) ist zuständig für die Hochschulen, die Hochschulmedizin und die Forschung. Sie ist seit 16. September 2014 neuer Bestandteil des umstrukturierten Sozial- und Wissenschaftsministeriums.

Die Abteilung Reaktorsicherheit und Strahlenschutz hatte die Atomaufsicht inne. Heute unterliegt sie dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume.[3]

Minister[Bearbeiten]

GESA – Gesundheit am Arbeitsplatz[Bearbeiten]

Initiiert durch das Sozialministerium arbeitet das schleswig-holsteinische Netzwerk[4] zur betrieblichen Gesundheitsförderung GESA (Akronym für Gesundheit am Arbeitsplatz) daran, mehr Betriebe und Behörden für die betriebliche Gesundheitsförderung zu gewinnen. GESA vernetzt schleswig-holsteinische Fachleute der betrieblichen Gesundheitsförderung und erleichtert deren Kooperation, Informations- und Erfahrungsaustausch. Ferner soll Betrieben die Kontaktaufnahme zu den Fachleuten erleichtert werden.[5]

In dem Netzwerk haben sich Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Unternehmensverbände, Gewerkschaften, Arbeitsschutzbehörden, Hochschulen, Berufs- und Fachverbände, Betriebsärztinnen und -ärzte sowie Beraterinnen und Berater als Kooperationspartner zusammengeschlossen. Seit 2002 verfolgen sie ihr gemeinsames Ziel, mehr Betriebe in Schleswig-Holstein für die betriebliche Gesundheitsförderung gewinnen zu wollen.[6][7]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bereich Wissenschaft neu im Sozialministerium. Abgerufen am 12. Oktober 2014.
  2. Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes SH - Aufgaben
  3. http://www.schleswig-holstein.de/UmweltLandwirtschaft/DE/ReaktorsicherheitStrahlenschutz/ReaktorsicherheitStrahlenschutz.html
  4. Deutsches Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung
  5. GESA – Gesundheit am Arbeitsplatz
  6. gesa - Ein schleswig-holsteinisches Netzwerk zur betrieblichen Gesundheitsförderung
  7. Gesundheit beginnt am Arbeitsplatz. In: Kieler Nachrichten Online, 12. Januar 2009.

54.308210.13307Koordinaten: 54° 18′ 29,5″ N, 10° 7′ 59,1″ O