Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

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Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, kurz Kultusministerium oder KM, ist eines von elf Ministerien in der Verwaltung des Landes Baden-Württemberg. Bis 1978 hieß es offiziell nur „Kultusministerium“, dann bis 1996 „Ministerium für Jugend und Sport“. Seither führt es seine heutige Bezeichnung.

Inhaltsverzeichnis

Geschäftsbereich [Bearbeiten]

Zum Geschäftsbereich des Kultusministeriums gehören:

  1. Schulische Bildung und Erziehung, insbesondere
    1. allgemein bildende Schulen;
    2. berufliche Schulen;
    3. Elementarerziehung;
    4. Privatschulwesen;
    5. Lehrerausbildung in der 2. Phase, Pädagogische Fachseminare, Lehrerfortbildung;
    6. Ausbildungs- und Prüfungsordnungen für die Lehrerausbildung und Durchführung der Lehramtsprüfungen;
    7. Bildungsforschung;
    8. Bildungsinformation und Bildungsberatung;
    9. Fernunterricht;
    10. überregionale und internationale kulturelle Angelegenheiten;
  2. Angelegenheiten des Sports, Wandern;
  3. Jugendpflege;
  4. Weiterbildung;
  5. Heimatpflege, Volksmusik und Laienkunst;
  6. Zentrale Anlaufstelle für das Ehrenamt;
  7. Landeskuratorium für Bürgerarbeit;
  8. Beziehungen des Staates zu den Kirchen und sonstigen Religionsgemeinschaften, Staatsleistungen, Kirchensteuerrecht;
  9. sonstige Angelegenheiten im Bereich von Kultus, Jugend und Sport, soweit nicht ein anderes Ministerium zuständig ist.

Amtsleiter des Kultusministeriums ist der Kultusminister, dem ein Staatssekretär zur Seite steht. Leiter der Verwaltung ist der Ministerialdirektor.

Sitz [Bearbeiten]

BW

Die Behörde hat ihren Sitz in Stuttgart. Seit 2012 ist sie im ehemaligen Postquartier in der Thouretstraße untergebracht. Zuvor waren die 400 Mitarbeiter über sechs Gebäude verteilt, unter anderem im Neuen Schloss.[1]

Kultusminister [Bearbeiten]

Land Württemberg-Baden 1945 bis 1952:

Land Baden (Südbaden) 1947 bis 1952:

  • 1947–1952: Leo Wohleb (zugleich Staatspräsident)

Land Württemberg-Hohenzollern 1947 bis 1952:

Land Baden-Württemberg seit 1952:

Nachgeordnete Dienststellen [Bearbeiten]

Dem Kultusministerium Baden-Württemberg sind unter anderem folgende Dienststellen, Behörden und Einrichtungen unterstellt beziehungsweise zugeordnet beziehungsweise werden von diesem direkt oder indirekt beaufsichtigt:

  • Landesinstitut für Schulentwicklung (LS) mit Sitz in Stuttgart (früher Landesinstitut für Erziehung und Unterricht (LEU))
  • Landesinstitut für Schulsport mit Sitz in Ludwigsburg
  • Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen mit mehreren Standorten (früher staatliche Akademien für Lehrerfortbildung)
  • mehrere Staatliche Seminare für Schulpädagogik beziehungsweise Seminare für schulpraktische Ausbildung
  • Staatliche Seminare für Didaktik und Lehrerbildung, Pädagogische Fachseminare in Baden-Württemberg
  • Landesakademie für Schulkunst in Schloss Rotenfels
  • Internationales Institut für Berufsbildung in Mannheim
  • Landesmedienzentrum Baden-Württemberg mit Sitz in Karlsruhe und Stuttgart

Quellen [Bearbeiten]

  1. Ministerium für Kultus, Jugend und Sport

Weblinks [Bearbeiten]


Siehe auch Landesregierung von Baden-Württemberg

48.7813569.179174Koordinaten: 48° 46′ 53″ N, 9° 10′ 45″ O