Missen-Wilhams

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Missen-Wilhams
Missen-Wilhams
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Missen-Wilhams hervorgehoben
47.610.116666666667860Koordinaten: 47° 36′ N, 10° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Oberallgäu
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Weitnau
Höhe: 860 m ü. NHN
Fläche: 34,96 km²
Einwohner: 1403 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 40 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87547
Vorwahl: 08320
Kfz-Kennzeichen: OA
Gemeindeschlüssel: 09 7 80 127
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 45
87547 Missen
Webpräsenz: www.missen-wilhams.de
Bürgermeister: Hans-Ulrich von Laer (CSU/Unabhängige Bürger)
Lage der Gemeinde Missen-Wilhams im Landkreis Oberallgäu
Österreich Baden-Württemberg Landkreis Lindau (Bodensee) Kempten (Allgäu) Landkreis Unterallgäu Landkreis Ostallgäu Kempter Wald Wildpoldsried Wiggensbach Wertach Weitnau Waltenhofen Sulzberg (Oberallgäu) Sonthofen Rettenberg Ofterschwang Oberstdorf Oberstaufen Obermaiselstein Oy-Mittelberg Missen-Wilhams Lauben (Oberallgäu) Immenstadt im Allgäu Bad Hindelang Haldenwang (Allgäu) Fischen im Allgäu Durach Dietmannsried Burgberg im Allgäu Buchenberg Bolsterlang Blaichach Betzigau Balderschwang AltusriedKarte
Über dieses Bild

Missen-Wilhams ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Oberallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Weitnau.

Geografie[Bearbeiten]

Missen-Wilhams liegt im Landkreis Oberallgäu.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Missen und Wilhams. Zu Missen-Wilhams gehören die Orte

  • Aigis
  • Berg
  • Börlas
  • Geratsried
  • Missen
  • Wiederhofen
  • Wilhams
  • Unterwilhams
  • Bei der Schmiede

Geschichte[Bearbeiten]

Wilhams war ein Teil der österreichischen Herrschaft Bregenz-Hohenegg. Missen fiel mit der Grafschaft Königsegg-Rothenfels durch Tausch 1804 an Österreich. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Pressburg 1805 gehören die Orte zu Bayern.

Am 1. Januar 1959 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Missen und Wilhams zur neuen Gemeinde Missen-Wilhams zusammengeschlossen.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1970: 1139
  • 1987: 1135
  • 2000: 1385
  • 2011: 1447
  • 2012: 1409

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Gold ein schwarzer Grenzstein, diesem aufgelegt übereinander zwei Schilde; im oberen silbernen eine dreilatzige rote Fahne, im unteren roten ein silberner Balken.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]

Freizeit[Bearbeiten]

80 km markierte Wanderwege, Radwege, Freibad Missen mit Erlebnisrutsche, 9 Skilifte, 45 km Langlaufloipen, Bücherei, Campingplatz, Sauna im Haus des Gastes, Grillplätze, Reitmöglichkeiten, Kutschfahrten, Fahrradverleih, bewirtete Hütten, Winterwanderweg

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 13, im produzierenden Gewerbe 91 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 409. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 28 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 75 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1682 ha.

Bildung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Missen-Wilhalms unterhält einen Kindergarten und eine Volks-/ Grundschule

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Heinz Dröge (* 1936), Altbürgermeister [5]

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Ulrike Müller (* 1962), Landtagsabgeordnete und künftiges Mitglied des Europaparlaments, lebt in der Gemeinde.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 571.
  3. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 165
  4. Kurzporträt von Auguste Städele
  5. Allgäuer Anzeigeblatt, 6. Juli 2011 - Ein Original mit Ecken und Kanten

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Missen-Wilhams – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien