Mitsubishi Motors

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Mitsubishi Motors Corporation
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Rechtsform Kabushiki-gaisha (Aktiengesellschaft)
ISIN JP3899800001
Gründung 22. April 1970
Sitz 5-33-8, Shiba, Minato-ku
Tōkyō 108-8410
Japan
Leitung Takashi Nishioka (Vorsitzender)
Osamu Masuko (Präsident)
Heki Kasugai (Vizepräsident)
Mitarbeiter 33.202 (am 31. März 2008)
Umsatz ¥ 2.682,1 Mrd. (2007)[1]
Branche Automobilbau
Website www.mitsubishi-motors.com
www.mitsubishi-motors.de
www.mitsubishi-motors.at

Die Mitsubishi Motors Corporation (jap. 三菱自動車工業株式会社, Mitsubishi Jidōsha Kōgyō Kabushiki-gaisha) ist ein japanischer Automobilhersteller mit Sitz in Tokio. Sie entstammt dem Mitsubishi-Konzern, der 1870 von dem Samurai Yatarō Iwasaki gegründet wurde. Mitsubishi baute bereits 1917 die ersten Automobile, die Mitsubishi Motors Corporation wurde jedoch erst 1970 als eigenständiges Unternehmen gegründet, zuvor war es eine Division von Mitsubishi Heavy Industries. Gemessen an der Fahrzeugproduktion war Mitsubishi 2006 (hinter Toyota, Honda, Nissan, Suzuki und Mazda) der sechstgrößte Automobilhersteller Japans.[2] 2002 belegte Mitsubishi noch den vierten Platz.

Iwasaki Yatarō, der Gründer von Mitsubishi

Geschichte[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

Mitsubishi PX33, Prototyp mit Allradantrieb

Bereits 1917 brachte Mitsubishi Heavy Industries (damals unter dem Namen Mitsubishi Shipyard) das erste Serienautomobil Japans auf den Markt, das Modell A.[3]

Nachdem Mitsubishi 1931 den ersten Dieselmotor mit Direkteinspritzung präsentiert hatte, wurden 1934 mit dem PX33 vier Prototypen eines allradgetriebenen Personenkraftwagens hergestellt und erprobt. Eine Variante mit Dieselmotor war ebenfalls in Entwicklung, das Projekt wurde jedoch 1937 eingestellt.[4] Während des Zweiten Weltkriegs musste Mitsubishi die Produktion vorübergehend einstellen.

Aufstieg[Bearbeiten]

Mitsubishi Lancer von 1973

Nach dem Krieg produzierte Mitsubishi zunächst den Nachkriegs-Pkw aus der Modellreihe A10/500. Er war klein aber familientauglich. 5023 Personenwagen wurden um 1960 produziert. Bekannt wurde die Marke Mitsubishi dann durch Modelle wie den Colt 600 ab 1962 und den Minica ab 1964. Die Oberklassenlimousine Debonair wurde ab 1964 auf dem japanischen Markt verkauft. 1967 betrug die Jahresproduktion über 100.000 Pkw. Die Modelle Galant und Lancer erschienen erstmals 1969 beziehungsweise 1973.

Am 22. April 1970 wurde die Fahrzeugsparte von Mitsubishi Heavy Industries aus dem Unternehmen ausgegliedert und in das neugegründete Unternehmen Mitsubishi Motors Corporation umgewandelt. Am 5. Dezember 1988 ging das Unternehmen an die Börse.

Unternehmenskrise[Bearbeiten]

Der Colt führte Mitsubishi 2004 in Europa aus der Krise.

Ab 1997 sanken die Verkaufszahlen, bedingt durch die Asienkrise, drastisch. Dazu kamen Vertuschungsskandale, die das Image der Marke weiter beschädigten. Auch die Übernahme Mitsubishis von dem ebenfalls angeschlagenen DaimlerChrysler-Konzern im Jahr 2001 brachte keine Besserung. Im April 2004 verkündete DaimlerChrysler, Mitsubishi keine weitere finanzielle Hilfe mehr zukommen zu lassen und verkaufte nunmehr alle seine Anteile. Dadurch stand die Marke kurz vor dem Bankrott. Zudem waren die Modelle veraltet und ließen sich nur noch schwer verkaufen. Einzig in Europa ging es ab der Einführung des neuen Colt im Mai 2004 wieder bergauf. Mit der Einführung der zweiten Generation des Outlander im Herbst 2005 stiegen auch die Verkaufszahlen in Japan wieder.

Entwicklung nach 2000[Bearbeiten]

2003 wurde die Nutzfahrzeugsparte von Mitsubishi Motors ausgegliedert und bildet seitdem das eigenständige Unternehmen Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation.

Im Oktober 2005 wurde zusammen mit den Automobilherstellern DaimlerChrysler und Hyundai das Joint-Venture Global Engine Manufacturing Alliance gegründet, das Motoren für die beteiligten Firmen herstellt.

Anfang 2005 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen Mitsubishi Motors und dem französischen PSA-Konzern geschlossen. Das unterzeichnete Memorandum sah eine jährliche Produktion ab 2007 von 30.000 SUV-Fahrzeugen für Peugeot und Citroën in Japan vor. Die Fahrzeuge basieren auf einer derzeit vom Mitsubishi Outlander entwickelten Plattform und erhalten eine eigenständige Optik für jede Marke. Die Kooperation verbessert die Auslastung der Produktion bei Mitsubishi.

Mitsubishi in Deutschland[Bearbeiten]

Der Space Wagon war 1983 die erste Großraumlimousine auf dem deutschen Markt.

1977 gründete der Automobil-Importeur Hanns Trapp-Dries die MMC Auto Deutschland GmbH in Rüsselsheim. Der erste nach Deutschland importierte Wagen war der Galant. Das Coupé Celeste und der erste Lancer wurden noch im selben Jahr in Deutschland eingeführt. 1978 folgten das Sapporo Coupé und der erste Colt. 1983 brachte Mitsubishi den Geländewagen Pajero auf den Markt. Im selben Jahr wurde der Space Wagon, die erste Großraumlimousine auf dem deutschen Markt, eingeführt. 1986 erschien mit dem Lancer Kombi 4WD der erste Mitsubishi-Serien-Pkw mit permanentem Allradantrieb.

1992 entwickelte Mitsubishi, in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Automobilhersteller Chrysler, ein Sportcoupé namens Eclipse. Noch im selben Jahr wurde ein weiterer Sportwagen, der 3000 GT, präsentiert. Außerdem wurde 1992 der Grundstein für die Lancer-Evolution-Modellreihe gelegt. Der Zusatz Evolution wurde eingeführt, als Mitsubishi auf Basis des Serienmodells Lancer RS 2500 Einheiten zum Erhalt der Homologation nach Gruppe-A-Reglement für die Teilnahme an der Rallye-Weltmeisterschaft baute.

1993 brachte Mitsubishi Motors das erste Serienauto aus australischer Produktion nach Deutschland, den Sigma Kombi. Es handelte sich dabei um einen sehr voluminösen Kombi der oberen Mittelklasse, der von einem 3,0-Liter-V6-Benziner angetrieben wurde.

Unter dem Namen HSR-V wurde 1995 in Japan ein direkteinspritzender Ottomotor entwickelt. Ab 1997 wurde er unter dem Namen GDI vermarktet.

Am 2. April 2002 übernahm die Mitsubishi Motors Deutschland GmbH nach der Zustimmung durch die zuständige Kartellbehörde den Vertrieb von Mitsubishi-Fahrzeugen in Deutschland. Ihren Sitz hat das Unternehmen im hessischen Rüsselsheim in der Nähe von Frankfurt am Main.

Im Mai 2003 erweiterte der Outlander die Modellpalette von Mitsubishi Motors um ein Sport Utility Vehicle. Die Technik des Allradantriebs, der ein Mitteldifferenzial mit Viscosperre beinhaltet, stammt im Wesentlichen vom Lancer Evolution, mit dem er sich die Bodengruppe teilt.

26 Jahre nach der Einführung der ersten Colt-Generation auf dem deutschen Markt wurde 2004 die sechste Generation des Kleinwagens lanciert. Außerdem brachte Mitsubishi 2004 die Großraumlimousine Grandis, die bis zu sieben Personen Platz bietet, auf den deutschen Markt. Beeinträchtigt wurden diese deutschen Markteinführungen allerdings durch das negative Stimmungsbild, das durch die gescheiterte Kooperation mit DaimlerChrysler entstand. Die Verkaufszahlen von Mitsubishi Motors fielen damit wieder deutlich.

Im Februar 2007 kamen sowohl die zweite Generation des Outlander, als auch der nun in der vierten Generation erhältliche Pajero auf den Markt. Im Herbst erschien zudem der neue Lancer auf dem deutschen Markt.

Ende Juli 2009 wurde das Elektrofahrzeug i-MiEV in Japan eingeführt. Im Dezember 2010 wurde die Linkslenker-Version auf dem europäischen Markt eingeführt.

Im Jahr 2012 feierte Mitsubishi 35-jähriges Bestehen in Deutschland, zu diesem Anlass gab es die Sondermodellreihe 35-Jahre..[5] Auf dem Genfer Auto-Salon im März 2012 wurde die dritte Generation des erfolgreichen SUVs Outlander vorgestellt,[6] welche ab Oktober desselben Jahres auf den deutschen Markt erhältlich wurde..[7] Mitsubishi stellte auf dem Pariser Automobilsalon 2012 mit dem Outlander PHEV (PlugIn Hybrid Electric Vehicle) den weltweit ersten Allrad-PKW mit Hybridantrieb vor, welcher ab Herbst 2013 erhältlich sein wird.[8] Das erfolgreiche Crossover-Modell ASX erhielt im November 2012 ein umfangreiches Facelift,[9] während die Einstellung des am längsten erhältlichen Mitsubishi Modells Colt bekannt wurde.

Das Jahr 2013 startete mit einem Führungswechsel in der Deutschlandzentrale. Geschäftsführer Hiroshi Taguchi wurde nach vier Jahren im Amt von Takuro Miki abgelöst.[10] Im Januar wurde der offizielle Namen des neuen Kleinwagens Space Star bekannt, die Preise wurden Anfang März publiziert.[11] Auf dem Genfer Auto-Salon im März 2013 wurden zwei Weltpremieren vorgestellt, die die führende Rolle von Mitsubishi Motors bei der Entwicklung von umweltfreundlichen Antrieben weiter ausprägt. Die Elektromodelle GR-HEV, ein Pick-Up mit Hybridantrieb und CA-MiEV, ein Kompaktwagen mit Elektroantrieb, wurden vorgestellt.[12] Weiterhin wurde im März der letzte Colt verkauft[13] und Fabian Hambüchen als neuer Markenbotschafter vorgestellt.[14]

PKW-Neuzulassungen und Marktanteile in Deutschland[Bearbeiten]

Jahr Einheiten Marktanteil
2012 23.565 0,76%
2011 30.050 0,90 %
2010 24.873 0,85 %
2009 30.409 0,80 %
2008 25.558 0,83 %
2007 31.449 1,00 %
2006 33.760 0,97 %
2005 36.767 1,10 %
2004 33.536 1,03 %
2003 36.191 1,12 %
2002 34.100 1,06 %
2001 34.531 1,02 %

Quelle: Kraftfahrtbundesamt (KBA)

Produktion in Europa[Bearbeiten]

Der Carisma wurde von 1995 bis 2004 als erster Mitsubishi in den Niederlanden produziert.

1995 wurde der erste in und für Europa produzierte Mitsubishi, der Carisma, vorgestellt. Dieser wurde bei NedCar in den Niederlanden, unweit der deutschen Grenze, zusammen mit dem Volvo S40/V40 hergestellt. Es folgten 1999 der Pajero Pinin aus Italien und der Space Star aus den Niederlanden. Dort wurde ab 2004 auch die sechste Generation des Colt und ab 2007 die zweite Generation des Outlander hergestellt. Ab 2011 sollen außerdem in Kooperation mit dem PSA-Konzern der Outlander sowie die baugleichen SUVs von Peugeot und Citroen in Russland produziert werden. Der Grundstein für das neue Werk wurde im Juni 2008 gelegt.

Am 6. Februar 2012 gab Mitsubishi bekannt, das Werk in den Niederlanden zum Ende des Jahres schließen zu wollen.

Motorsport[Bearbeiten]

Nach anfänglichen Straßenrennen in den frühen 1960ern beteiligte sich das Unternehmen mit der Zeit immer stärker an Offroad-Rennen. 1983 nahm Mitsubishi zum ersten Mal – zunächst noch inoffiziell – bei der Rallye Dakar teil. Bis 2007 erzielte Mitsubishi zwölf Dakar-Siege, der Sieg 2007 war zugleich der siebte in Folge. Mitsubishi ist damit der erfolgreichste Automobilhersteller bei der Rallye Dakar. Ab 2008 wechselte das Team von Mitsubishi auf Dieselmotoren und errang bei der Rallye Transibérico erstmals einen Sieg mit diesem Triebwerk.

Mit dem Lancer Evolution gewann Mitsubishi zwischen 1996 und 1999 vier Mal die Rallye-WM.

Mit dem Lancer Evolution stieg Mitsubishi auch in die Rallye-Weltmeisterschaft ein. Nach einzelnen Laufsiegen in den Jahren 1994 und 1995 konnte Ralliart, das Werksteam der Japaner, mit Tommi Mäkinen von 1996 bis 1999 vier mal in Folge den WM-Titel erringen. 1998 konnte der WM-Titel zudem in der Herstellerwertung errungen werden. Mit insgesamt fünf Rallye-WM-Erfolgen ist Mitsubishi eine der erfolgreichsten Automarken der Rallye-WM-Geschichte.

In der Weltmeisterschaft der seriennahen Produktionswagen ist Mitsubishi zusammen mit Subaru seit Mitte der 1990er Jahre eine der dominierenden Automarken. Zudem gelangen mehrere Meisterschaftserfolge in nationalen Rallye-Meisterschaften.

Aus der Rallye-Weltmeisterschaft stieg Mitsubishi bereits 2007 werksseitig aus, nachdem die Weiterentwicklungen des Lancer WRC nicht mehr an die Erfolge der vorherigen Modelle anknüpfen konnten. Die globale Wirtschaftskrise und das schwache Abschneiden der Dieselfahrzeuge bei der Rallye Dakar führten 2009 auch zum Ausstieg aus dem Marathon-Rallyesport.

[Bearbeiten]

Mitsubishi ist eine Kombination aus den Worten Mitsu und Hishi. Mitsu meint drei und Hishi Wasserkastanie. Dieses Wort wird meistens benutzt, um eine Diamantenform zu beschreiben. Hishi wird üblicherweise bishi ausgesprochen, wenn es den letzten Teil eines Wortes bildet, sodass die Kombination beider Wörter Mitsubishi ergibt. Yatoro Iwasaki, der Gründer von Mitsubishi, kombinierte zwei Familienwappen – einerseits das Wappen der Yamauchi-Familie, die Herrscher der Provinz Tosa, wo Yatoro geboren wurde (welches drei Eichenblätter zeigt), und anderseits das dreigestaffelte Wasserkastanien-Wappen seiner Familie – und gestaltete so das aktuelle Mitsubishi-Logo.[15]

Modellgeschichte[Bearbeiten]

Bauzeit Baureihe Verkauf in Deutschland Anmerkung Bild

Kleinstwagen[Bearbeiten]

seit 2006 Mitsubishi i in Deutschland nicht erhältlich Der viersitzige Kleinstwagen ist in Japan eines der Volumenmodelle von Mitsubishi. Bis 2007 wurde er fast 40.000 mal verkauft und zum „Auto des Jahres“ gewählt. Mitsubishi i 1.jpg
seit 2009 Mitsubishi i-MiEV seit 2010 erhältlich Das auf dem Mitsubishi i basierende Elektroauto i-MiEV(MiEV = Mitsubishi innovative Electric Vehicle) ist seit Ende Juli 2009 in Japan erhältlich. Seit Dezember 2010 ist das erste in Großserie gefertigte Elektrofahrzeug, auch als Linkslenker-Variante für den europäischen Markt erhältlich. IMiev aussen 010.jpg
seit 1962 Mitsubishi Minica in Deutschland nicht erhältlich 2005 erschien ein neues Modell ausschließlich für den japanischen Markt. Mitsubishi Minica LA Front JPN.jpg

Kleinwagen[Bearbeiten]

1962–2012 Mitsubishi Colt 1978–2012 Er ist das am längsten hergestellte Modell von Mitsubishi. Seit 1978 war der Colt auch auf dem deutschen Markt erhältlich (Bild). Im November 2008 kam die siebte und vorerst letzte Generation auf den deutschen Markt. Mitsubishi Colt (Z30) Facelift front 20100731.jpg
seit 2012 Mitsubishi Space Star (2012) seit 2013 Außerhalb Europas wird der Wagen als Mirage bezeichnet, der in einigen asiatischen Ländern bereits 2012 eingeführt worden ist. Gebaut wird der Space Star im neuen Unternehmenswerk in Thailand. Mitsubishi Mirage (front quarter) green.JPG

Untere Mittelklasse[Bearbeiten]

seit 1973 Mitsubishi Lancer seit 1977 Verlängerter Bruder des Colt, war schon als Schräg- und Stufenheck, Coupé (Celeste) und als Kombi erhältlich. Aktuell: Stufen- und Schrägheck (bezeichnet als Sportback). 2008 Mitsubishi Lancer ES.jpg
1995–2004 Mitsubishi Carisma 1995–2004 Der Carisma ist das erste in den Niederlanden produzierte Fahrzeug von Mitsubishi Motors.

Varianten: Schräg- und Stufenheck.

Mitsubishi Carisma front 20071205.jpg

Mittelklasse[Bearbeiten]

1982–1990 Mitsubishi Tredia 1982–1986 Stufenhecklimousine und Schwestermodell des Coupés Cordia. Der Tredia sollte die Lücke zwischen dem Lancer und dem sich immer weiter in Richtung obere Mittelklasse entfernenden Galant schließen. Bis 1986 auch in Deutschland erhältlich gewesen. Tredia83.jpg
seit 1969 Mitsubishi Galant 1977–2003 Erfolgreiches Mittelklassemodell. Der Galant wurde bis zum Jahr 2004 in der 8. Generation in Deutschland angeboten, seitdem ist er nur noch in Japan und den USA im Angebot. Mitsubishi Galant 7.jpg
2005–2008 Mitsubishi 380 in Deutschland nicht erhältlich Ähnlich dem Galant, wurde in Australien produziert und angeboten. 2005 380DB.jpg

Obere Mittelklasse[Bearbeiten]

1975–1990 Mitsubishi Sapporo 1978–1990 In anderen Ländern bekannt unter den Namen Mitsubishi Scorpion und Colt Sapporo. Coupé- (oder später Edel-)version des Galant. Mitsubishi Sapporo rear 20080301.jpg
seit 1991 Mitsubishi Sigma 1991–1996 In Amerika unter dem Namen Mitsubishi Diamante verkauft, ist auch als Kombi erhältlich gewesen. Mitsubishi Sigma Kombi front 20071112.jpg

Oberklasse[Bearbeiten]

1964–1999 Mitsubishi Debonair in Deutschland nicht erhältlich Lange Jahre das Spitzenmodell von Mitsubishi, die erste Generation wurde 22 Jahre lang bis 1986 produziert. MITSUBISHI DEBONAIR 1ST.jpg
1999–2001 Mitsubishi Proudia in Deutschland nicht erhältlich Dieses Modell wurde ausschließlich auf dem japanischen Markt angeboten. Mitsubishi Proudia
1999–2001 Mitsubishi Dignity in Deutschland nicht erhältlich Ebenfalls ausschließlich für den japanischen Markt. Proudia mit langem Radstand.

Coupés[Bearbeiten]

1975–1981 Mitsubishi Celeste 1977–1981 Ein Coupé auf Basis des ersten Lancer. Mitsubishi Celeste Rotterdam 1976.jpg
1982–1990 Mitsubishi Cordia 1982–1987 Ein Coupé auf Basis der Limousine Tredia. 1985-1989 Mitsubishi Cordia (AC) GSL hatchback 01.jpg

Sportwagen & Roadster[Bearbeiten]

1990–2000 Mitsubishi 3000 GT 1992–2000 Ein aufwendig konstruierter Sportwagen, der auch Allradlenkung besaß. In Amerika wurde er unter dem Dodge-Label mit dem Namen Stealth verkauft. 3000gtlev.jpg
seit 1990 Mitsubishi Eclipse 1992–2000 Ein Sportcoupé, das bis zum Jahr 2000 auch in Deutschland verkauft wurde. Seit 2000 wird es hauptsächlich in den USA gebaut und vertrieben. 2005 erschien dort die vierte Generation des Eclipse. Mitsubishi Eclipse GT V6 (2006).jpg
1994–2000 Mitsubishi FTO in Deutschland nicht erhältlich gewesen wurde fast ausschließlich in Japan verkauft, später in begrenzten Stückzahlen auch in Großbritannien und Australien erhältlich. 1994 fto gpx mivec.jpg
seit 1992 Mitsubishi Lancer Evolution seit 1992 Power-Version des zivilen Lancer. Seit Frühjahr 2008 ist die neue EVO-Baureihe vom Concept X abgeleitete Version erhältlich. 2008 Mitsubishi Lancer Evolution X.jpg
1982–1990 Mitsubishi Starion 1982–1990 Der Starion gilt als Begründer der japanischen Turbolader-Ära, obwohl er nicht das erste Turbolader-Fahrzeug auf dem Markt war. WidebodyStarion.jpg

Cabrios[Bearbeiten]

2006-2009 Mitsubishi Colt CZC 2006–2009 Klappdach-Cabrio auf Colt-Basis, das bei Pininfarina gebaut wurde. Mitsubishi Colt CZC black vl 2006 EMS.jpg
seit 1992 Mitsubishi Eclipse Spyder in Deutschland nicht erhältlich Die Cabrio-Variante des Eclipse Coupés. Mitsubishi Eclipse Międzyzdroje4.JPG
1994-1996 Mitsubishi 3000GT Spyder exklusiv für den US-Markt gefertigt, mit Stahlklappdach Seltene Cabrio-Version des 3000GT, von der weniger als 2000 Fahrzeuge produziert worden sind.

Geländewagen, SUVs und Pickups[Bearbeiten]

seit 2004 Mitsubishi Endeavor in Europa nicht erhältlich Der Endeavor ist in den USA und in Kanada erhältlich, baut auf der gleichen Plattform auf wie der Mitsubishi Galant. Mitsu-Endeavor.jpg
seit 2010 Mitsubishi ASX seit 2010 Das Crossover-Modell ASX orientiert sich an dem Konzeptfahrzeug Mitsubishi Concept-cX, das auf der Frankfurter IAA 2007 vorgestellt wurde. Ende 2012 wurde ein umfangreiches Facelift durchgeführt. Mitsubishi - ASX - Mondial de l'Automobile de Paris 2012 - 201.jpg
seit 1952 Mitsubishi Jeep Lizenzbau des Willys Jeep, nur Japan Blieb bis 1990-Jahre im japanischen Angebot, seitdem wird es nur noch in geringen Stückzahlen für das japanische Militär gebaut. Mitsubishi Jeep J24H 001.JPG
seit 1978 Mitsubishi L200 seit 1993 Ein Pick-up, auch bekannt unter dem Namen Mitsubishi Triton. Mitsubishi L200 front 20080722.jpg
seit 2001 Mitsubishi Outlander seit 2003 Ein SUV, der seit 2003 auch in Deutschland erhältlich ist. 2012 wurde die dritte Generation in Deutschland eingeführt. 2012-03-07 Motorshow Geneva 4654.JPG
seit 1982 Mitsubishi Pajero seit 1983 Der Pajero wird auf spanisch-sprachigen Märkten auch als Mitsubishi Montero und in britischen Ländern als Mitsubishi Shogun angeboten. Mittlerweile wird die 4.Generation des erfolgreichen Geländewagens angeboten. Mitsubishi Pajero (V80) front.jpg
seit 1998 Mitsubishi Pajero Pinin 1999–2005 Von Pininfarina gefertigte Variante des Geländewagens. Uk pinin.jpg
seit 1998 Mitsubishi Pajero Sport 1998–2005 Er ist auch bekannt als Pajero Challenger. Mitsubishi-MonteroSport.jpg
seit 2006 Mitsubishi Raider in Deutschland nicht erhältlich Wird hauptsächlich in den USA angeboten. Mitsubishi-Raider.jpg

Vans[Bearbeiten]

1998–2003 Mitsubishi Dingo in Deutschland nicht erhältlich Wurde auf dem europäischen Markt nicht angeboten; basiert auf Colt-Plattform. 2000 mk2 mitsu dingo.jpg
2000–2005 Mitsubishi Dion In Deutschland nicht erhältlich Der Dion wurde auch auf dem europäischen Markt nicht angeboten. 2000 mitsu dion.jpg
seit 1980 Mitsubishi L300/Delica 1980–1999 Dieser Van wurde später mit dem heutigen Namen bezeichnet, während der Name Delica auf einen Personentransporter mit eigenständigem Design überging. Der damaligen Kleinbus-Bauweise entsprechend ist er auf einem robusten, aber dem Fahrkomfort jedoch nachteiligen Leiterrahmen aufgebaut. Der L300 wurde als Transporter, Bus und Fahrgestell mit Fahrerkabine für Sonderaufbauten (z. B. für Wohnmobile) angeboten. Auch sein Allradantrieb (ab 1983) stammte vom Pajero. Mitsubishi L300 front 20081009.jpg
seit 1994 Mitsubishi Space Gear 1996–2003 Der Mitsubishi Space Gear ist ein optional mit Allradantrieb ausgestatteter Van mit bis zu neun Sitzen. Er basiert auf dem Chassis des Geländewagens Pajero. Mitsubishi 2006.JPG
1991–2002 Mitsubishi Space Runner 1991–2002 Ähnlich dem Space Wagon, jedoch kürzer und nur mit einer Schiebetür. Mitsubishi Space Runner front 20080131.jpg
1998–2005 Mitsubishi Space Star 1998–2005 Minivan auf Basis des Carisma. Mitsubishi Space Star front 20071026.jpg
1983–2004 Mitsubishi Space Wagon 1983–2004 1983 kam die erste Generation auf den Markt und begründete damit die neue Fahrzeugbauart der Großraumlimousinen. Er war damit Vorbild für die ein Jahr später erschienenen Vans Renault Espace oder Chrysler Voyager. Nach der dritten Generation wurde die Baureihe gegen Ende 2004 vom Mitsubishi Grandis abgelöst. Mitsubishi Space Wagon front 20071009.jpg
2003–2010 Mitsubishi Grandis 2004–2010 Nachfolger der Space-Reihe, der hauptsächlich den Space Wagon ersetzte. 2005 grandis d.JPG

Kleintransporter und Lieferwagen[Bearbeiten]

seit 1982 Mitsubishi Fuso Canter seit 1982 Kleinlaster von 1,5–7,5 Tonnen, vielseitiges Aufbautenprogramm. Canter07.jpg
seit 1996 Mitsubishi L400 Die meist geschlossene Transporter-Variante des Space Gear.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Unternehmensdaten (engl.)
  2. Fahrzeugproduktion 2006 (engl.) (PDF; 69 kB) sortiert nach Herstellern
  3. Firmengeschichte (engl.)
  4. PX33 (engl.)
  5. 35 Jahre Mitsubishi in Deutschland
  6. Pressemitteilung - Neuer Outlander
  7. Verkaufsstart Outlander in Deutschland
  8. Weltpremiere Outlander PHEV
  9. Pressemitteilung ASX Facelift
  10. Führungswechsel bei Mitsubishi Deutschland
  11. Preise neuer Space Star
  12. Weltpremiere GR-HEV & CA-MiEV
  13. Verkauf letzter Colt
  14. Neuer Markenbotschafter Fabian Hambüchen neuer Markenbotschafter von Mitsubishi
  15. mitsubishi.com

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mitsubishi-Fahrzeuge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien