Mittelamerikanische Springlanzenotter

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Mittelamerikanische Springlanzenotter
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Mittelamerikanische Springlanzenotter (Atropoides mexicanus)

Systematik
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Überfamilie: Nattern- und Vipernartige (Colubroidea)
Familie: Vipern (Viperidae)
Unterfamilie: Grubenottern (Crotalinae)
Gattung: Springende Lanzenottern (Atropoides)
Art: Mittelamerikanische Springlanzenotter
Wissenschaftlicher Name
Atropoides mexicanus
(Duméril, Bibron & Duméril, 1854)

Die Mittelamerikanische Springlanzenotter (Atropoides mexicanus) ist eine Giftschlange der Gattung Atropoides (Springlanzenottern) und gehört im weiteren Sinne zu den Grubenottern.

Merkmale[Bearbeiten]

Die Mittelamerikanische Springlanzenotter wird etwa 50 bis 80, selten auch 90 Zentimeter lang. Die Weibchen werden deutlich größer als die Männchen. Die Schlange ist hell rotbraun gefärbt und zeigt auf ihrem Körper eine dunkle, braune Dreiecks- und Fleckenzeichnung. Auf dem Kopf führt ein dunkelbrauner Streifen von Auge zu Nacken. Der Kopf ist deutlich vom kräftig gebauten Körper abgesetzt. Das Auge besitzt eine senkrechte Pupille.

Verbreitung[Bearbeiten]

Die Art ist in Mittelamerika vom südlichen Mexiko bis Panama verbreitet. Der Lebensraum dieser Art ist recht vielfältig und besteht aus tropischen Wälder und Nebelwald sowie baumbestandenen Savannen. Die Art kommt vorwiegend in Höhen um oder über 1000m vor.

Ernährung[Bearbeiten]

Die Art ernährt sich vor allem von Nagetieren und Echsen, aber auch große Heuschrecken werden nicht verschmäht. Die Art tötet ihre Beute mit ihrem Gift. Wie alle anderen Schlangenarten verschlingt sie ihre Beute im Ganzen.

Fortpflanzung[Bearbeiten]

Diese Art ist lebendgebärend (ovovivipar) und bringt 13 bis 35 Junge zur Welt.

Gift[Bearbeiten]

Das Gift dieser Art besteht aus Pro- und Antikoagulantien und möglicherweise auch aus Hämorrhaginen. Beim Menschen führt es zu kurz anhaltenden Schmerzen und leichten Schwellungen, ist aber meist nicht lebensbedrohlich. Bisher sind nur wenige Bissunfälle bekannt geworden.

Literatur[Bearbeiten]

  • Mark O´Shea: Giftschlangen, alle Arten der Welt in ihren Lebensräumen, KOSMOS, ISBN 3-440-10619-5´, Seite 43.

Weblinks[Bearbeiten]