Mitteldeutscher Basketball Club

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Mitteldeutscher Basketball Club
Logo
Spitzname Wölfe
Gegründet 1958 (als SSV Einheit Weißenfels)
Halle Stadthalle Weißenfels
(3000 Plätze)
Homepage www.mitteldeutscherbc.de
Geschäftsführer Jörg Hexel, Martin Geissler
Manager Martin Geissler
Trainer Silvano Poropat
Liga Beko Basketball Bundesliga

2013/14: 9. Platz

Farben Orange / Blau
Trikotfarben
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
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Auswärts
Erfolge
FIBA Europe Cup Men Champion: 2004
Meister 2. Basketball Bundesliga ProA: 2009, 2012
Stadthalle in Weißenfels: Heimspielstätte des MBC

Mitteldeutscher Basketball Club (MBC) ist ein deutscher Basketballverein.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Verein, der aus dem Weißenfelser Sportverein SSV Einheit Weißenfels hervorging, spielte von 1999 bis 2004 in der ersten deutschen Basketball-Liga (BBL), im ersten Jahr noch unter dem Namen SSV hagebau Weißenfels.

Während der Saison 2003/2004 stellte der Verein einen Insolvenzantrag. Die BBL entzog der Mannschaft aus diesem Grund die Starterlaubnis. Der MBC konnte sein Startrecht bis zum Ende der Saison jedoch gerichtlich durchsetzen. Sportlich wurde der Klassenerhalt geschafft, und international gewann der MBC 2004 als bisher einziger deutscher Verein neben Alba Berlin (1995) und der BG 74 Göttingen (2010) einen Europapokalwettbewerb, die FIBA EuroCup Challenge. Durch den Lizenzentzug wurde die Mannschaft jedoch als Absteiger gewertet, und da der MBC zudem nicht einmal eine Lizenz für die zweite Bundesliga erhielt, wurde der MBC in die 1. Regionalliga Nord zurückgestuft.

Es stieg ein Jahr später wieder in die 2. Bundesliga Nord auf, wo es zweimal nacheinander in den Spielzeiten 2005/06 und 2006/07 Vizemeister wurde. Seit der Saison 2007/08 spielten die sogenannten „Wölfe“ in der 2. Bundesliga (ProA). In der Saison 2008/2009 konnte man schon einen Spieltag vor Saisonende die Meisterschaft der ProA feiern und schaffte den sportlichen Aufstieg ins Oberhaus des deutschen Basketballs.

Dort konnte der MBC in der Saison 2009/2010 frühzeitig den Klassenerhalt sicherstellen und war zeitweise sogar in Reichweite eines Play-off-Platzes. Die Folgesaison 2010/2011 konnte der MBC nach einer schwachen Rückrunde nur auf Platz 17 der Tabelle abschließen. Damit stieg der MBC erneut in die ProA ab.

Die folgende Saison verbrachte der MBC komplett in der Spitzengruppe der ProA und zog am Ende der Hauptrunde auf Platz 1 mit 23 Siegen und 5 Niederlagen in die Play-offs ein. Dort gelang der Einzug ins Finale und damit die sofortige Rückkehr in die Beko BBL. Im Finale besiegte der MBC die Kirchheim Knights und sicherte sich somit die Meisterschaft der 2. Basketball-Bundesliga. Der MBC schloss die Saison 2012/2013 mit dem 16. Tabellenplatz in der Beko BBL ab und konnte so den Klassenerhalt sichern. Die Saison 2013/2014 schloss man mit dem 9. Platz ab, der besten Platzierung seit 13 Jahren. Am 28. Spieltag rückte man sogar bis auf Platz 8 vor, der für die Playoffs qualifiziert. Den 8. Platz konnte man aber knapp nicht halten. Dennoch war die Saison eine der erfolgreichsten der Clubgeschichte.

Die Heimspiele trägt der Mitteldeutsche Basketball Club in der Stadthalle Weißenfels aus. Die Stadthalle hat eine Kapazität von 2300 Sitzplätzen und 700 Stehplätzen. Sie wird bei Heimspielen des Mitteldeutschen BC unter den Anhängern gern als Wolfsbau bezeichnet.

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Kader des Mitteldeutschen Basketball Clubs in der Saison 2014/2015
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
6 DeutschlandDeutschland Malte Schwarz 30.03.1989 1,88 m (C)Kapitän der Mannschaft Phoenix Hagen
8 DeutschlandDeutschland Robert Zinn 22.02.1995 1,95 m DL Brose Baskets
10 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Frantz Massenat 17.01.1992 1,93 m Drexel University Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
13 IslandIsland Hörður Vilhjálmsson 18.12.1988 1,94 m CB Valladolid SpanienSpanien
24 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Patrick Richard 25.01.1990 1,96 m Matrixx Magixx Wijchen NiederlandeNiederlande
Forwards (SF, PF)
7 LitauenLitauen Simonas Serapinas 24.02.1982 1,97 m Azovmash Mariupol UkraineUkraine
9 DeutschlandDeutschland Marc Liyanage 09.02.1990 1,98 m BG Göttingen
11 DeutschlandDeutschland Christian Standhardinger 04.07.1989 2,03 m University of Hawaii Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
20 DeutschlandDeutschland Phillip Daubner 09.04.1994 2,05 m DL BSW Sixers
32 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Nicholas 20.08.1991 2,01 m University of Portland Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
Center (C)
12 SerbienSerbien Djordje Pantelic 05.07.1984 2,04 m Falco-Szova KC-Szombathely UngarnUngarn
25 DeutschlandDeutschland Oliver Clay 28.08.1987 2,05 m s.Oliver Baskets
35 DeutschlandDeutschland Kristian Kuhn 25.08.1987 2,08 m Science City Jena
Trainer
Nat. Name Position
KroatienKroatien Silvano Poropat Cheftrainer
DeutschlandDeutschland Dirk Dittrich Assistent
Legende
Abk. Bedeutung
(C)Kapitän der Mannschaft Mannschaftskapitän
DL Doppellizenz mit BSW Sixers
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 18. September 2014


Zugänge: Hörður Vilhjálmsson (CB Valladolid, Spanien), Patrick Richard (Matrixx Magixx Wijchen, Niederlande), Johannes Lischka (WALTER Tigers Tübingen - Nicht mehr im Kader), Ryan Nicholas (University of Portland, USA), Marc Liyanage (BG Göttingen), Robert Zinn (Brose Baskets), Phillip Daubner (BSW Sixers), Frantz Massenat (Drexel University, USA), Kristian Kuhn (Science City Jena), Christian Standhardinger (University of Hawaii/USA)

Abgänge: Sascha Leutloff (Science City Jena), Hrvoje Kovačević (Ziel unbekannt), Michael Cuffee (Walter Tigers Tübingen), Josh Parker (Gediz Univeristesi, Türkei), Walter Simon (BV Chemnitz 99, ausgeliehen), Marcus Hatten (CSM Oradea, Rumänien), Angelo Caloiaro (Telekom Baskets Bonn), Mārtiņš Meiers (BK Ventspils, Lettland), Daniel Hain (Hamburg Towers), Johannes Lischka (Gießen 46ers)

Kadertiefe[Bearbeiten]

Pos. Starter Bank Bank
PG Hörður Vilhjálmsson Frantz Massenat Robert Zinn
SG Patrick Richard Malte Schwarz (C)Kapitän der Mannschaft 0
SF Simonas Serapinas Marc Liyanage Phillip Daubner
PF Christian Standhardinger Ryan Nicholas 0
C Djordje Pantelic Oliver Clay Kristian Kuhn

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Nicht mehr vergebene Trikotnummer[Bearbeiten]

  • 14 TschechienTschechien Tomáš Grepl, 2004–2008, 123 Pflichtspiele
  • 16 DeutschlandDeutschland Sascha Leutloff , 2007–2014, 224 Pflichtspiele, 4361 Minuten

Vergangene Spielzeiten (Seit 1999)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]