Mittelramstadt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

49.322510.431388888889445Koordinaten: 49° 19′ 21″ N, 10° 25′ 53″ O

Mittelramstadt
Höhe: 445 m ü. NN
Fläche: 472 hadep1
Einwohner: 70 (1987)
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 91578
Vorwahl: 09823

Mittelramstadt (umgangssprachlich: Midlrámschdad[1]) ist ein Ortsteil der Stadt Leutershausen im Landkreis Ansbach, Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten]

Durch den Ort fließt der Kümmelbach, ein linker Zufluss der Altmühl.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals namentlich erwähnt wurde das Dorf 1471 als Mitteln Ramßhart. Es ist davon auszugehen, dass es eine Tochtersiedlung von Oberramstadt war, das bereits 1000 als Ramesgarden bezeugt ist.

Mit dem Gemeindeedikt von Bayern (17. August 1818) gehörte Mittelramstadt zunächst zur politischen Gemeinde Oberramstadt, wurde aber bald eine eigenständige Gemeinde mit Froschmühle, Rammersdorf und Winden. Bis 1880 gehörte sie zum Bezirksamt Leutershausen. Nach dessen Auflösung unterstand die Gemeinde dem Bezirksamt Ansbach. Am 1. Januar 1972 wurde Mittelramstadt im Zuge der Gebietsreform nach Leutershausen eingemeindet.[2]

Baudenkmal[Bearbeiten]

  • Mittelalterliches Steinkreuz am westlichen Ortsausgang an der Weggabelung nach Auerbach und Bauzenweiler

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Gemeinde Mittelramstadt

  • 1910: 223[3]
  • 1933: 196[4]
  • 1939: 201[4]
  • 1961: 218[5]
  • 1963: 204
  • 1970: 192[5]

Ortsteil Mittelramstadt

Verkehr[Bearbeiten]

Durch den Ort verläuft die Kreisstraße AN 23, die nach Winden bzw. nach Oberramstadt führt. Eine Gemeindeverbindungsstraße führen nach Auerbach auf die AN 20.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 3. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1801, Sp. 626, DNB 790364301.
  •  Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 133f., DNB 480570132.
  •  Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach. In: Bayerische Kunstdenkmale, Bd. 2. Deutscher Kunstverlag, München 1958, S. 117, DNB 451224701.
  •  Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1964, S. 172f., DNB 450093387.

Weblink[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. E. Fechter, S. 134.
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 421.
  3. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/ansbach.htm
  4. a b http://geschichte-on-demand.de/bay_ansbach.html
  5. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 703.
  6. http://gov.genealogy.net/ShowObjectSimple.do?id=MITADT_W8801