Mittleres Korpuskuläres Hämoglobin

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Das Mittlere Korpuskuläre Hämoglobin (engl. mean corpuscular/cellular hemoglobin, MCH, HbE) bezeichnet den mittleren Hämoglobingehalt im Erythrozyten. Beim Gesunden liegt dieser Wert zwischen 28 und 33 Pikogramm. Er lässt sich berechnen, indem der Gesamthämoglobingehalt des Blutes durch die Anzahl der Erythrozyten geteilt wird:

MCH\ (pg) = \frac{Hb\ (g/L)}{\text{Erythrozytenzahl }(10^{12}/L)}

Das MCH wird bei einem kleinen Blutbild mitbestimmt. Der Wert verändert sich weitgehend mit dem MCV.

<28 hypochrome Anämien (Eisenmangel, Vitamin-B6-Mangel, sideroachrestische Anämie, Thalassämie)
28-33 ev. normozytäre Anämien (ACD, Nieren- und Lebererkrankungen, hämolytische Anämien, aplastische Anämien)
>33 hyperchrome Anämien (perniziöse Anämie, megaloblastäre Anämien, Alkoholabusus)

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