Mladen Petrić
| Mladen Petrić | ||
Mladen Petrić, 2009 |
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| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 1. Januar 1981 | |
| Geburtsort | Dubrave, SFR Jugoslawien | |
| Größe | 185 cm | |
| Position | Sturm | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1988–1996 1996–1998 |
FC Neuenhof FC Baden |
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| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1998–1999 1999–2004 2004–2007 2007–2008 2008–2012 2012– |
FC Baden Grasshopper Club Zürich FC Basel Borussia Dortmund Hamburger SV FC Fulham |
22 (4) 114 (30) 72 (39) 29 (13) 99 (38) 22 (5) |
| Nationalmannschaft2 | ||
| 2002–2004 2001– |
Kroatien U-21 Kroatien |
7 (1) 44 (12) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: 6. Mai 2013 2 Stand: 6. Februar 2013 |
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Mladen Petrić [ˈmladɛn ˈpɛːtritɕ] (* 1. Januar 1981 in Dubrave, Jugoslawien, heute Bosnien und Herzegowina) ist ein kroatischer Fußballspieler. Seit 2012 steht er beim englischen Erstligisten FC Fulham unter Vertrag.
Inhaltsverzeichnis |
Karriere [Bearbeiten]
Verein [Bearbeiten]
Petrićs Karriere als Profi begann beim FC Baden, für den er bereits in der Jugend gespielt hatte. Jedoch trainierte er zuvor in Neuenhof, wo er auch aufgewachsen ist. Zur Saison 1999/2000 wechselte er zu Grasshopper Club Zürich, wo er 2001 und 2003 die Schweizer Meisterschaft gewann. Ab der Saison 2004/05 spielte Petrić beim FC Basel und wurde auch hier 2005 Meister. Im Mai 2007 holte er mit dem FC Basel in Bern auch den Schweizer Pokal. Trotz einer langwierigen Knöchelverletzung gilt die Saison 2006/07 als die beste in seiner Karriere: Er errang den Titel des besten Torjägers in der Schweiz mit 19 Treffern, obwohl er nur 25 Ligaspiele bestreiten konnte, und wurde zum besten Spieler der Saison gewählt. Zudem gelang es ihm, im UEFA-Pokal-Spiel gegen AS Nancy beim Stand von 2:2 in der zweiten Minute der Nachspielzeit einen Elfmeter zu halten, als er nach einer roten Karte gegen Torhüter Franco Costanzo für die letzten Sekunden der Partie ins Tor gehen musste.
Zur Saison 2007/08 wechselte er in die deutsche Fußball-Bundesliga zu Borussia Dortmund; an der Ablösesumme partizipierte auch der Grasshopper Club Zürich, der sich bei Petrićs Wechsel nach Basel einen Anteil der Ablösesumme bei Weiterverkauf sicherte. Die Ablösesumme wurde auf etwa 3,5 Millionen € geschätzt. Mit dem BVB erreichte er in seiner ersten Saison das DFB-Pokal-Finale gegen den FC Bayern München, wo er den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich in der Nachspielzeit der zweiten Spielhälfte erzielte. Das Spiel verlor Borussia Dortmund letztlich in der Verlängerung mit 1:2.
Unmittelbar zu Beginn der Saison 2008/09 wechselte Petrić innerhalb der Bundesliga zum Hamburger SV. Im Gegenzug wechselte Mohamed Zidan zum BVB; zudem floss eine zusätzliche Ablösesumme in Höhe von geschätzten 4,5 Millionen € nach Dortmund. [1] In Hamburg wurde Petrić Stammspieler und Leistungsträger. 2009 und 2010 erreichte er mit der Mannschaft das Halbfinale des UEFA-Pokals bzw. der UEFA Europaliga. Seinen ersten Bundesliga-Dreierpack schoss Petrić beim 6:2-Sieg gegen den 1. FC Köln. [2]
Der zum Saisonende auslaufende Vertrag mit Petrić wurde vom Hamburger SV nicht verlängert. Petrić habe in seiner Zeit beim HSV "hervorragende Leistungen gebracht" und "viele Tore" geschossen, so Sportdirektor Frank Arnesen. Allerdings wolle der Verein in Zukunft "verstärkt auf junge Spieler setzen" und die "Gehaltsstrukturen verschlanken".[3] Am 33. Spieltag wurde Petrić nach Erreichen des Klassenerhalts nach seinem letzten Heimspiel offiziell verabschiedet.[4]
Zur Saison 2012/13 verpflichtete der englische Erstligist FC Fulham Petrić mit einer Vertragslaufzeit über ein Jahr.[5] Er arbeitet dort mit Trainer Martin Jol, der ihn schon ein Jahr in Hamburg trainierte. Sein Debüt in der Premier League gab Petrić am 18. August 2012 (1. Spieltag). Mit einem Doppelpack konnte er zum 5:0-Heimsieg gegen Norwich City beitragen.[6]
Nationalmannschaft [Bearbeiten]
Sein erstes Länderspiel für die kroatische Nationalmannschaft bestritt er im November 2001. Jedoch gehörte er bis zum Amtsantritt des derzeitigen Trainers Slaven Bilić im Sommer 2006 nicht zur engeren Auswahl. Mit sieben erzielten Treffern für sein Land war er einer der besten Torschützen während der Qualifikationsrunde zur Fußball-Europameisterschaft 2008. Er schoss unter anderem das entscheidende 3:2 gegen England, wodurch das englische Team sich nicht für die Endrunde qualifizieren konnte.
Er war ebenfalls für die schweizerische[7] und die kroatische U-21-Auswahl aktiv und nahm an der U-21-Europameisterschaft 2004 in Deutschland teil.
Titel und Erfolge [Bearbeiten]
Titel
- Schweizer Meister: 2001, 2003, 2005
- Schweizer Pokal-Sieger: 2007
- Uhren Cup-Sieger: 2006
- DFB-Pokal-Finalist: 2008
Auszeichnungen
- Schweizer Torschützenkönig Axpo Super League: 2007
Soziales Engagement [Bearbeiten]
Petrić engagiert sich für World Vision Deutschland, beispielsweise als Pate für ein Kind aus Bolivien oder durch Aktionen wie die Versteigerung seiner Schuhe.[8][9][10]
Familie [Bearbeiten]
Mladen Petrić ist mit einer Griechin verheiratet und Vater einer Tochter.
Weblinks [Bearbeiten]
-
Commons: Mladen Petrić – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Mladen Petrić, offizielle Homepage (deutsch und englisch)
- Mladen Petrić in der Datenbank von Weltfussball.de
- Mladen Petrić in der Datenbank von fussballdaten.de
- Mladen Petrić in der Datenbank von soccerbase.com (englisch)
- Mladen Petrić, Profil auf der Homepage des kroatischen Fußballverbands (kroatisch)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Tausch Petric gegen Zidan ist perfekt. FOCUS Online. 17. August 2008. Abgerufen am 14. November 2008.
- ↑ Der HSV zeigt Reaktion: 6:2-Sieg gegen Köln
- ↑ Der HSV und Mladen Petric gehen am Saisonende getrennte Wege, hsv.de vom 5. März 2012
- ↑ Petric verzaubert – Emotionaler Abschied einer Tormaschine, hsv.de vom 29. April 2012
- ↑ Petric Signs, Mitteilung auf der Homepage des FC Fulham vom 28. Juni 2012 (abgerufen am 28. Juni 2012).
- ↑ Doppelpack! Ex-HSV-Stürmer Petric erobert England, Bericht auf der Homepage der Hamburger Morgenpost vom 18. August 2012 (abgerufen am 18. August 2012).
- ↑ Seite nicht mehr abrufbar, Suche im Webarchiv: Statistik des U-21-Länderspiels Türkei–Schweiz vom 15. November 2000 auf der Homepage des Schweizerischen Fussballverbands, abgerufen am 28. September 2010
- ↑ Stürmerstar setzt sich für World Vision ein. Archiviert vom Original am 12. Oktober 2008, abgerufen am 9. Juli 2010.
- ↑ Borussia Dortmund
- ↑ Mladen Petrić: B : Bolivien.
1 Schwarzer | 3 Riise | 4 Senderos | 5 Hangeland
| 6 Baird | 7 Sidwell | 8 Kasami | 9 Berbatow | 10 Petrić | 11 Ruiz | 12 Frimpong | 13 Stockdale | 14 Karagounis | 15 Richardson | 16 Duff | 17 Briggs | 18 Hughes | 19 Diarra | 20 Rodallega | 21 Frei | 22 Somogyi | 24 Dejagah | 25 Manolew | 27 Riether | 28 Emanuelson | 29 Davies | 33 Enoh | 38 Etheridge
Trainer: Martin Jol
1986: Thychosen | 1987: Eriksen | 1988: Eriksen | 1989: Rummenigge | 1990: Zamorano | 1991: Zuffi | 1992: Molnar | 1993: Anderson | 1994: Élber | 1995: Aleksandrov | 1996: Aleksandrov / Moldovan | 1997: Moldovan | 1998: Nonda | 1999: Rey | 2000: Amoah | 2001: Chapuisat / Giménez | 2002: Giménez / Núñez | 2003: Núñez | 2004: Chapuisat | 2005: Giménez | 2006: Keita | 2007: Petrić | 2008: Yakin | 2009: Doumbia | 2010: Doumbia | 2011: Frei | 2012: Frei
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Petrić, Mladen |
| KURZBESCHREIBUNG | kroatischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 1. Januar 1981 |
| GEBURTSORT | Dubrave, SFR Jugoslawien |