Moa Martinson

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Moa Martinson (1957)

Moa Martinson (Geburtsname: Helga Svarts) (* 2. November 1890 in Östergötland; † 5. August 1964 in Södermanland) war eine schwedische Schriftstellerin.

Biografie[Bearbeiten]

Statue von Moa Martinson in Norrköping

Die Tochter einer armen Textilarbeiterin verbrachte ihre Jugend zunächst in Norrköping und dann als Küchenhilfe in Stockholm. Nach ihrer ersten Ehe mit Harry Johansson, einem Arbeiter in einer Zementfabrik, war sie Landarbeiterin und verlor ihren Ehemann durch Selbstmord sowie zwei der fünf aus dieser Ehe hervorgegangenen Söhne durch einen Unglücksfall.

1929 heiratete sie den Schriftsteller Harry Martinson, der gerade mit der Gedichtesammlung „Spökskeppet“ (Das Geisterschiff) sein literarisches Debüt gab. Inspiriert durch die Lektüre der Werke von Fjodor Michailowitsch Dostojewski, Maxim Gorki sowie vor allem von Martin Andersen Nexø begann sie selbst eine schriftstellerische Tätigkeit und gab 1933 mit dem Roman „Frauen und Apfelbäume“ (Kvinnor och äppelträd) ihr literarisches Debüt.

Breitere Aufmerksamkeit erreichte sie insbesondere durch eine autobiografische Tetralogie, die ihr eigenes frühes Elend und Leben im Proletariat darstellte. Zu dieser Tetralogie gehörte die Romane

  • „Mutter verheiratet sich“, 1936 (Mor gifter sig)
  • „Kirchenhochzeit“, 1938 (Kyrkbröllop)
  • „Rosen des Königs“, 1939 (Kungens rosor)
  • „Begegnung mit einem Dichter“, 1950 (Jag möter en diktare)

Die Ehe mit Harry Martinson wurde 1941 geschieden.

Zu ihren weiteren Romanen und Erzählungen, in denen sie auch den harten Alltag von Fabrikarbeiterinnen beschrieb, gehören:

  • „Roggenwacht“, 1935 (Rågvakt)
  • „Die Frauen von Kolmaarden“
  • „Weg unter den Sternen“, 1940 (Vägen under stjärnorna)
  • „Brandlilien“, 1941 (Brandliljor)
  • „Das Heer am Horizont“, 1942 (Armén vid horisonten)
  • „Der unsichtbare Liebhaber“, 1943 (Den osynliga älskaren)

Daneben veröffentlichte sie auch Artikel, Gedichte, Glossen, Novellen in Frauenzeitschriften.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]