Mochi

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Dieser Artikel behandelt die japanischen Reiskuchen Mochi, zum gleichnamigen italienischen Bildhauer siehe Francesco Mochi.
Mochizubereitung

Mochi (jap. , auch mit Honorativpräfix: O-Mochi oder Omochi) ist die Bezeichnung für japanische Reiskuchen, die traditionell vor allem zu Neujahr gegessen werden.

Bei der in Japan üblichen Zubereitung wird der verwendete Klebreis zunächst gedämpft. Traditionell wird er dann in Holzbottichen mit großen Holzhämmern geschlagen, wobei ein Helfer nach jedem Schlag den Reisklumpen wendet. Diese traditionelle Zubereitungsart wird heute jedoch fast nur noch auf Volksfesten oder bei öffentlichen Vorführungen von Sumoringern gezeigt. Normalerweise übernehmen Maschinen diesen Schritt aufgrund des enormen Kraftaufwandes, der dabei erforderlich ist.

Mochi gefüllt mit Anko

Mochi können frisch zubereitet als weiche Kuchen oder in getrockneter Form gegessen werden. Oft werden sie geröstet und mit Zucker, Sojasauce oder Nori serviert. Zu Neujahr werden sie als Beilage zu Zōni, einer speziellen Neujahrssuppe, gegessen.

Wegen ihrer Klebrigkeit und der Tradition, möglichst viele Mochis zur Feier des neuen Jahres zu essen, kommt es jedes Jahr zu Todesfällen durch Ersticken, was von japanischen Zeitungen in Form von „Neujahrs-Todesstatistiken“ berichtet und häufig auch von westlichen Massenmedien aufgegriffen wird.

Quellen[Bearbeiten]

  • Alan Davidson: The Oxford Companion to Food, 2nd. ed. Oxford 2006, Artikel Mochi, S. 512.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mochi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien