Mohamed Kallon
| Mohamed Kallon | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Mohamed Ajay Kallon | |
| Geburtstag | 6. Oktober 1979 | |
| Geburtsort | Kenema, Sierra Leone | |
| Größe | 177 cm | |
| Position | Stürmer | |
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1994 1994–1995 1995 1995–2004 1995–1997 1997 1997–1998 1998–1999 1999–2000 2000–2001 2004–2007 2005–2006 2008 2008–2009 2009–2010 2010–2011 2012– |
Old Edwardians Tadamon Sur Club Spånga IS Inter Mailand → FC Lugano (Leihe) → FC Bologna (Leihe) → CFC Genua (Leihe) → Cagliari Calcio (Leihe) → Reggina Calcio (Leihe) → Vicenza Calcio (Leihe) AS Monaco → Al-Ittihad Jeddah (Leihe) AEK Athen Al Shabab Kallon FC Shaanxi Chanba Kallon FC |
27 (12) 24 (15) 16 (6) 42 (14) 33 (6) 2 (0) 26 (10) 26 (6) 30 (11) 25 (8) 48 (13) 26 (12) 8 (2) 11 (2) 21 (7) |
| Nationalmannschaft | ||
| 1995– | Sierra Leone | 26 (9) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: 30. Mai 2010 |
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Mohamed Ajay Kallon (* 6. Oktober 1979 in Kenema) ist ein sierra-leonischer Fußballspieler. Er spielt auf der Position eines Stürmers.
Karriere [Bearbeiten]
Mohamed Kallon startete seine Karriere beim sierraleonischer Verein Old Edwardians, bevor er schon als Jugendlicher in den Libanon zu Tadamon Sur Club und nach Schweden zu Spånga IS wechselte. Zur Saison 1995/96 wechselte Kallon leihweise in die Schweiz zum FC Lugano in die Nationalliga A. Zuvor unterzeichnete er als 16-Jähriger einen 7-Jahres-Vertrag mit Inter Mailand.[1] Der Klub lieh ihn in den folgenden Jahres an sechs verschiedene Vereine aus, bevor er es in den Kader von Inter schaffte. So wechselte Kallon zur Saison 1997/98 zum FC Bologna in die italienische Serie A, hier vermochte er sich jedoch nicht durchzusetzen. Deshalb wechselte er noch in der gleichen Saison in die Serie B zum CFC Genua. In Genua schaffte er den Sprung in die Stammformation und erzielte insgesamt zehn Treffer.
Am Ende der Saison kehrte Kallon in die Serie A zu Cagliari Calcio zurück. Hier vermochte er sich erstmals in der höchsten italienischen Liga zu behaupten. In den folgenden zwei Spielzeiten, spielte er dann für Reggina Calcio und Vicenza Calcio, wo er jeweils zur Stammformation gehörte und sich regelmäßig in die Torschützenliste eintragen konnte. Aufgrund seiner Toren empfahl sich Kallon für seinen eigentlichen Klub Inter Mailand. Hier profitierte er von einer Verletzung des Starstürmers Ronaldo und kam er in seiner ersten Spielzeit regelmäßig zum Einsatz. In den zwei folgenden Spielzeiten spielte er jedoch nur noch kaum, der aufstrebende Obafemi Martins erhielt meistens den Vorzug. Am 27. September 2003 wurde Kallon positiv auf das Dopingmittel Nandrolon getestet, woraufhin er für sechs Monate gesperrt wurde.
Zur Saison 2004/05 wechselte er dann zum AS Monaco. In seiner ersten Saison in Monaco war er Stammspieler und erzielte elf Treffer. Trotzdem wurde Kallon für die Saison 2005/06 an den saudischen Verein Al-Ittihad ausgeliehen. Al-Ittihad verhalf er mit seinen Treffern zum Gewinn der AFC Champions League. Zur Saison 2006/07 kehrte Kallon in den Kader von Monaco zurück. Im August 2007 wurde sein Vertrag in Monaco aufgelöst. Im November 2007 unterzeichnete er einen vorläufigen Vertrag beim saudi-arabischen Verein Al-Hilal, der Transfer wurde jedoch nicht vollzogen. Im Januar 2008 wechselte er zum griechischen Spitzenklub AEK Athen, wurde aber bereits zum Saisonende wieder entlassen und wechselte in die Vereinigten Arabischen Emirate zu Al Shabab. Nach einem kurzen Gastspiel in seiner Heimat Sierra Leone bei Kallon FC spielte er ab 2010 beim chinesischen Klub Shaanxi Chanba. Im Frühjahr 2012 kehrte zu Kallon FC zurück und spielte mit seinem Team im März als Mannschaftskapitän den CAF Confederation Cup.[2]
Weblinks [Bearbeiten]
- Mohamed Kallon in der Datenbank von Weltfussball.de
Einzelnachweise [Bearbeiten]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kallon, Mohamed |
| ALTERNATIVNAMEN | Kallon, Mohamed Ajay (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | sierra-leonischer Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 6. Oktober 1979 |
| GEBURTSORT | Kenema |