Mohammad Dschawad Bahonar

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Mohammed Dschawad Bahonar[1] (persisch ‏محمد جواد باهنر‎‎, auch Mohammed Javad Bahonar;[2] * 1933 in Kerman; † 30. August 1981 in Teheran) war schiitischer Geistlicher mit dem Titel Hodschatoleslam und nach der iranischen Revolution Ministerpräsident des Iran.

Bereits am 5. Februar 1979 als Schüler Chomeinis von diesem zum Mitglied im Revolutionsrat berufen, gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Islamisch-Republikanischen Partei. Nach dem Tode Mohammed Beheschtis am 28. Juni 1981 wurde Bahonar dessen Nachfolger als Vorsitzender der Partei. Am 5. August 1981 wurde er zum Ministerpräsidenten ernannt.

Bahonar starb zusammen mit Staatspräsident Mohammad Alī Radschāʾī durch einen Bombenanschlag der Volksmodschahedin am 30. August 1981. Dem Attentäter gelang es, eine Bombe in Bahonars Arbeitszimmer zu deponieren.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. DER SPIEGEL 37/1981 - Iran: Die Eltern müssen ihre Kinder anzeigen, 7. September 1981, abgerufen am 19. April 2015.
  2. Wahied Wahdat-Hagh: Die islamische Republik Iran. Berlin 2003, ISBN 3-8258-6781-1, S. 331.