Mohammad Reza Rahimi

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Mohammad Reza Rahimi (* 11. Januar 1949 in Qorveh) ist ein iranischer Politiker und seit 2009 der Erste Vizepräsident des Iran.

Leben[Bearbeiten]

Rahimi wurde 1949 (1327 nach islamischer Zeitrechnung) im iranischen Qorveh (Kordestān) geboren. Er ist seit 1970 verheiratet und hat zwei Kinder. Er erwarb einen akademischen Abschluss an der Azad Universität in Teheran. 1980 wurde Rahimi als Mitglied der Islamisch-Republikanischen Partei ins iranische Parlament gewählt, wo er unter anderem dem Ausschuss für Außenpolitik angehörte. Im August 1993 wurde er vom damaligen Präsidenten Ali Rafsandschani zum Gouverneur der Provinz Kurdistan ernannt. Rahimi besetzte dieses Amt bis August 1997, als Mohammad Chatami, der bei den Präsidentschaftswahlen 1997 zu Rafsandschanis Nachfolger gewählt wurde, neue Gouverneure ernannte.

Seine Absetzung als Gouverneur nahm Rahimi zum Anlass, vorübergehend aus der Politik auszusteigen und für mehrere Jahre in der Wirtschaft tätig zu sein. 2005 wirkte er an der Wahlkampagne von Mahmud Ahmadinedschad mit, die bei den Präsidentschaftswahlen 2005 zum Wahlerfolg führte. Ahmadinedschad machte ihn daraufhin zum "Vizepräsident für Recht und parlamentarische Angelegenheiten". Im September 2009 ernannte ihn Ahmadinedschad zum "Ersten Vizepräsidenten" der Islamischen Republik Iran. In diesem Amt folgte er Esfandiar Rahim Maschaie, der nach einer Auseinandersetzung zwischen dem Obersten Rechtsgelehrten Ali Chamene'i und Präsident Ahmadinedschad entlassen wurde.