Moisés Naím

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Moisés Naím.

Moisés Naím (* 1952 in Libyen) ist ein Journalist und Politiker. Er ist seit 2000 Chefredakteur der Zeitschrift Foreign Policy. Er war Handels- und Industrieminister von Venezuela und von 1992 bis 1994 Geschäftsführender Direktor der Weltbank.

Biografie[Bearbeiten]

Naím wurde 1952 in Libyen geboren. Nach sechs Generationen wanderte 1956 seine jüdische Familie nach Venezuela aus. Er studierte in Caracas und am MIT in den USA. Er schloss mit dem PhD und einem Mastertitel ab. Nach seinem Studium war er Professor und Dekan am IESA, einer Wirtschaftsschule und Forschungszentrum in Caracas. Anfang der 90er Jahre war er Handels- und Industrieminister von Venezuela. Von 1992 bis 1994 wurde er für das Amt des Geschäftsführenden Direktors der Weltbank bestellt. Er leitete Studien über ökonomische Reformen am Carnegie Endowment for International Peace. Seit 2000 ist er Chefredakteur der Zeitschrift Foreign Policy. Im Jahr 2005 erlangte er mit seinem Buch Das Schwarzbuch des globalisierten Verbrechens eine etwas größere Bekanntheit.

Naím schreibt regelmäßig Kolumnen unter anderem für die Financial Times, El País, Newsweek, Corriere della Sera. Er einer von sechs Mitgliedern der Gruppe der internationalen Ökonomen des Time Magazines und Vorsitzender der Group of Fifty, einer Organisation der Geschäftsführer von Lateinamerikas größten Unternehmen.

Werke[Bearbeiten]

  • Moisés Naím: Das Schwarzbuch des globalisierten Verbrechens – Drogen, Waffen, Menschenhandel, Geldwäsche, Markenpiraterie. Piper Verlag GmbH, München Oktober 2005, ISBN 3492047904 – Originaltitel: Illicit, übersetzt von Thomas Pfeiffer, Helmut Dierlamm

Weblinks[Bearbeiten]