Molbergen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Molbergen
Molbergen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Molbergen hervorgehoben
52.8666666666677.933333333333335Koordinaten: 52° 52′ N, 7° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cloppenburg
Höhe: 35 m ü. NN
Fläche: 102,52 km²
Einwohner:

7.672 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 75 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49696
Vorwahlen: 04475, 04479
Kfz-Kennzeichen: CLP
Gemeindeschlüssel: 03 4 53 012
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Cloppenburger Straße 22
49696 Molbergen
Webpräsenz: www.molbergen.de
Bürgermeister: Ludger Möller (CDU)
Lage der Gemeinde Molbergen im Landkreis Cloppenburg
Landkreis Ammerland Landkreis Diepholz Landkreis Emsland Landkreis Leer Landkreis Oldenburg Landkreis Osnabrück Landkreis Osnabrück Landkreis Vechta Landkreis Wesermarsch Oldenburg (Oldenburg) Barßel Bösel Cappeln (Oldenburg) Cloppenburg Emstek Essen (Oldenburg) Friesoythe Garrel Lastrup Lindern (Oldenburg) Löningen Molbergen SaterlandKarte
Über dieses Bild

Die Gemeinde Molbergen liegt relativ zentral im Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Dwergte, Ermke, Grönheim, Peheim, Resthausen und Stalförden.

Die Gemeinde ist ländlich geprägt, allerdings nimmt der Anteil der Einwohner, die in geschlossenen Siedlungen - vielfach in neuen Baugebieten - im Hauptort Molbergen leben, zu. Dementsprechend ist die Einwohnerzahl in den letzten Jahren auch stetig gestiegen. Das wirtschaftliche Standbein der Gemeinde bilden daher zunehmend kleine und mittelständische Unternehmen, die vielfach Produkte der traditionell dominierenden Landwirtschaft verarbeiten.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bevölkerung

Nach aktuellen Daten des statistischen Landesamtes Niedersachsen und der Stiftung Demographischer Wandel ist Molbergen mit einer Fertilität von etwa 2,460 die einzige Gemeinde in ganz Deutschland, die genug Geburten verzeichnet um die Bevölkerung ohne Zuwanderung stetig wachsen zu lassen. Bei der gegenwärtigen Fertilität wird dauerhaft eine Wachstumsrate von 0,52% erreicht, die Bevölkerung verdoppelt sich also alle 131 Jahre (bei angenommenem Generationsabstand von 30 Jahren). Hintergrund ist der hohe Zuzug von Russlanddeutschen nach Molbergen seit 1990. Jedes zweite Gemeindemitglied in Molbergen kommt aus einer Spätaussiedlerfamilie. [2]

Blick auf die Molberger Dose vom Moorlehrpfad aus

[Bearbeiten] Tourismus

Touristisch ist die Gemeinde Molbergen insbesondere wegen des Erholungsgebiets Thülsfelder Talsperre interessant. Im Ortsteil Dwergte werden im „Dwergter Sand“ diverse Ferienwohnungen zur Vermietung angeboten. Hier, wie auch in der gesamten Gemeinde, stehen den Feriengästen gut ausgeschilderte Radwanderwege zur Verfügung um die Gegend zu erkunden. In Resthausen steht geführten Jugendgruppen ein großer naturbelassener Zeltplatz zur Verfügung.

Im Naturschutzgebiet „Molberger Dose“ zwischen Molbergen und Peheim ist ein 2,5 km langer Moorlehrpfad eingerichtet worden.[3]

[Bearbeiten] Sport

Sport wird in der Gemeinde ebenfalls gerne und vielfältig betrieben.

  • Fußball: Der große Breitensport wird beim SV Molbergen betrieben, aber auch in den kleineren Orten beim BC BW Ermke und dem SV Peheim-Grönheim - und das auch recht erfolgreich.
  • Tischtennis: Mannschaften vom SV Molbergen und SV Peheim-Grönheim.
  • Tennis: In Ermke steht eine Anlage mit 3 Sandplätzen (Schlackeplätze) zur Verfügung.
  • Pferdesport: Reitsport wird im Ortsteil Dwergte vom Reit- und Fahrverein Dwergte e.V. angeboten.
  • Golf: Golfanlage Thülsfelder Talsperre in Resthausen

[Bearbeiten] Ortsteile

Neben dem Hauptort Molbergen hat die Gemeinde sechs Ortsteile, von denen die meisten Bauernschaften sind: Dwergte, Ermke, Grönheim, Peheim, Resthausen und Stalförden. Resthausen und Stalförden kamen erst 1933 durch die Auflösung der Gemeinde Krapendorf zur Gemeinde Molbergen.

[Bearbeiten] Bauwerke

[Bearbeiten] Geschichte

Obwohl Molbergen, wie das ganze Oldenburger Münsterland, eine Hochburg des Zentrum war, wurde bereits am 12. Februar 1928 eine Ortsgruppe der NSDAP gegründet. Es war die erste NSDAP-Ortsgruppe im Oldenburger Münsterland. Vertreter der NSDAP, u. a. der spätere Gauleiter Carl Röver, traten hier zum ersten Mal öffentlich im Oldenburger Münsterland auf. Die politische Bedeutung der Molberger Ortsgruppe für die Oldenburgische Landespolitik blieb allerdings in der Folgezeit ebenso marginal wie ihr Einfluss auf die Kommunalpolitik vor 1933.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Bürgermeister

Sitzverteilung 2011
Sitzverteilung 2006
Gemeinderatswahl 2011
(in %) [4]
 %
90
80
70
60
50
40
30
20
10
0
86,0
10,9
3,1
Gewinne und Verluste
Im Vergleich zu 2006
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
-3,6
+0,5
+3,1

Bei der Bürgermeisterwahl vom 10. September 2011 setzte sich Ludger Möller von der CDU als einziger Kandidat mit 3.053 Ja-Stimmen durch.[5]

Ludger Möller (CDU) prozentual absolut
Ja-Stimmen 86,63% 3.053
Nein-Stimmen 13,37% 471
Wahlbeteiligung 62,39 %

[Bearbeiten] Gemeinderat

Bei den Wahlen zum Gemeinderat vom 10. September 2011 kam es zu folgenden Ergebnissen:

Partei 11. Sept. 2006 10. Sept. 2011
CDU 89,6 % 8.131 18 Sitze 86 % 8.883 17 Sitze
SPD 10,4 % 947 2 Sitze 10,9 % 1.123 2 Sitze
Grüne - - - 3,1 % 320 1 Sitze
Wahlbeteiligung 57,9 % 62,25 %

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
  2. Deutschlandradio:Russen auf dem platten Land
  3. Nordwest-Reisemagazin: Moorlehrpfad Molberger Dose. Naturschutzgebiet
  4. [1]
  5. http://www.molbergen.de/index.php?option=com_content&task=view&id=297&Itemid=81

http://www.pfarrei-molbergen.de/ Internetpräsenz der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist Molbergen

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Molbergen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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