Moldava
| Moldava | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | Tschechien | |||
| Region: | Ústecký kraj | |||
| Bezirk: | Teplice | |||
| Fläche: | 3242 ha | |||
| Geographische Lage: | 50° 43′ N, 13° 39′ O50.71972222222213.656944444444725Koordinaten: 50° 43′ 11″ N, 13° 39′ 25″ O | |||
| Höhe: | 725 m n.m. | |||
| Einwohner: | 207 (1. Jan. 2012) [1] | |||
| Postleitzahl: | 417 81 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | U | |||
| Struktur | ||||
| Status: | Gemeinde | |||
| Ortsteile: | 2 | |||
| Verwaltung | ||||
| Bürgermeister: | Josef Houdek (Stand: 2007) | |||
| Adresse: | Moldava 113 417 81 Moldava |
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| Gemeindenummer: | 567728 | |||
| Website: | www.moldava.cz | |||
| Lageplan | ||||
| Lage von Moldava im Bezirk Teplice | ||||
Moldava (deutsch Moldau) ist eine Gemeinde an der Freiberger Mulde in Tschechien.
Inhaltsverzeichnis |
Lage [Bearbeiten]
Moldava befindet sich im Osterzgebirge etwa 25 km nordwestlich von Teplice auf 785 m ü.M. Die Gemeinde gehört dem Okres Teplice, Ústecký kraj an. Im Südosten befindet sich mit 909 m der zweithöchste Berg des Osterzgebirges, der Pramenáč (Bornhauberg) und im Süden der 869 m hohe Bouřňák (Stürmer). Zwischen Moldava und seinem Ortsteil Nové Město liegen die Quellen von Freiberger Mulde, Flöha und Wilder Weißeritz. Der nächstliegende tschechische Ort ist Mikulov v Krušných horách (Niklasberg) am Steilabhang des Gebirges. Ein Grenzübergang, der für LKW gesperrt ist, führt nach Neurehefeld, einen Ortsteil der Stadt Altenberg in Sachsen.
Geschichte [Bearbeiten]
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1346 als Glasmachersiedlung mit einer Kirche. Während des Dreißigjährigen Krieges gingen die Glashütten ein, die Menschen widmeten sich der Viehzucht, der Waldwirtschaft und der Fluorit-Förderung. Die Alte Freiberg-Teplitzer Poststraße aus dem 18. Jahrhundert führte über Moldava und Nové Město (Neustadt) hinunter ins Nordböhmische Becken. Im Jahre 1884 entstand in Moldau der Grenzbahnhof an der Eisenbahnstrecke von Brüx nach Freiberg. Die Strecke Freiberg–Moldau ist von Holzhau an stillgelegt, von Most (Brüx) aus verkehren noch Züge. Diese früher Teplitzer Semmeringbahn genannte Strecke wurde zur Beförderung der Braunkohle aus dem Brüxer Becken nach Sachsen erbaut. Bis 1946 lebten in Moldau hauptsächlich Deutschböhmen. Heute leben hier hauptsächlich Tschechen, deren Familien nach Ende des Zweiten Weltkrieges aus dem Landesinneren hierher gezogen sind.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Zur Gemeinde Moldava gehört der Ortsteil Nové Město (Neustadt auch Newenstat oder Nova Civitas). Auf den Fluren von Moldava liegen die nach 1945 aufgelassenen Orte Oldřiš (Ullersdorf) und Pastviny (Grünwald).
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2012 (PDF; 471 KiB)
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