Mole-Nationalpark

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Mole-Nationalpark

IUCN-Kategorie II − National Park

BWf1

Lage Ghana
Fläche 4840 km²dep1
Geographische Lage 9° 42′ N, 1° 50′ W9.7-1.8333333333333Koordinaten: 9° 42′ 0″ N, 1° 50′ 0″ W
Markierung
ungefähre Lage des Parks in Ghana
Einrichtungsdatum 1971
Elefant im Mole-Nationalpark
Elefanten an der Wasserstelle
Affenmutter
Krokodil an der Wasserstelle

Der Mole-Nationalpark (englisch Mole National Park) ist ein Nationalpark in Ghana, der 1971 als erstes Tierreservat des Landes gegründet wurde. Mit 4840 km² ist er vor dem Digya-Nationalpark der größte Nationalpark Ghanas.[1] Trotz seiner Lage im Nordwesten Ghanas in der Northern Region, die im Vergleich zu den Küstengebieten Ghanas touristisch etwas schlechter erschlossen ist, hat sich der Mole-Nationalpark eine wichtige Stellung im Tourismus erarbeitet. Neben einer Hotelanlage bietet er auch Geländewagen und Führer für Foto-Safaris an.

Bei einer Meereshöhe von 100 bis 500 m sind Baumsavanne und Galeriewälder entlang der Flüsse typisch. Der Jahresniederschlag beträgt 1000 mm, Wasser ist während des ganzen Jahres – auch in den heißen Monaten März und April – verfügbar.

Der Mole-Nationalpark beheimatet 93 Tierarten, unter denen sich Reptilien (33 Arten) und Amphibien (9 Arten), aber auch einige Affenarten und wenige Elefanten befinden. Auffällig artenreich ist die Raubtierbesiedlung mit Löwen, Leoparden, Streifenschakalen, Hyänenhunden und Hyänen. Neben Büffeln, Kobantilopen, Busch- und Wasserböcken gibt es Pferdeantilopen und Riedböcke. Daneben sind etwa 300 verschiedene Vogelarten im Park zu finden, die zu etwas mehr als der Hälfte aus Zugvögeln bestehen. So finden sich hier beispielsweise in der trockenen Jahreszeit in größerer Zahl Graukopfsperlinge ein.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wally und Horst Hagen: Die afrikanischen Nationalparks als Lebensräume der Elefanten. In: Vitus B. Dröscher (1990): Rettet die Elefanten Afrikas (S.213-214)

Einzelbelege[Bearbeiten]

  1. UNESCO World Heritage Centre: Mole National Park, abgerufen am 30. Juli 2013.
  2. C. Hilary Fry und Stuart Keith (Hrsg): The Birds of Africa – Volume VII., Christopher Helm, London 2004, ISBN 0-7136-6531-9, S. 4