Mole Listening Pearls

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Mole Listening Pearls
frameless Logo des Labels
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Aktive Jahre seit 1996
Gründer Haluk Soyoglu
Sitz Mannheim, Deutschland
Website http://www.mole.de/
Labelcode 06082
Genre(s) Elektronische Musik

Mole Listening Pearls ist ein deutsches Plattenlabel mit Sitz in Mannheim. Von 1996 bis 2003 gehörte es zu UCMG, 2004 wurde es von Daredo übernommen. Der Name Mole stammt aus dem Buch Neuromancer und bezeichnet dort eine Art von Computervirus. Das Label veröffentlicht seit 1996 Künstler aus dem Bereich der elektronischen Musik wie Alphawezen, Barbara Lahr, Bassface Sascha, De-Phazz, Lemongrass, moodorama, Žagar, Märtini Brös und Yonderboi.

Labelgeschichte[Bearbeiten]

Gründer von "Mole" war Haluk Soyoglu. Von ihm stammt die Namensgebung und das Labelkonzept. Von ihm stammen auch die ersten Compilation-Serien wie "Living Some Dreams" und "Breaking the Ice" (in Anlehnung an Ideen aus der Cyberpunk-Trilogie von William Gibson (u.a. "Neuromancer"), woran auch der Name des Labels angelehnt ist). Haluk Soyoglu war es auch, der verschiedene Bandprojekte unter Vertrag nahm, wie z.B. De-Phazz.

Die ersten Platten waren Compilations. Auf Science Fiction Jazz Vol. 1, zusammengestellt von dem Zürcher DJ Minus 8, waren Künstler wie Nightmares on Wax, LTJ Bukem und Lamb vertreten, auf Breaking the Ice unter anderem Kruder & Dorfmeister und Red Snapper. Ab 1997 wurden auch einzelne Bands unter Vertrag genommen. Erfolgreiche Debütalben waren beispielsweise Detunized Gravity (1997) von De-Phazz und Shallow and Profound (2000) von Yonderboi, von dem mehr als 30.000 Stück verkauft wurden. Bis August 2008 erschienen insgesamt 84 Alben von 31 Bands. Nach wie vor werden auch Compilations veröffentlicht. Diese dienen zum einen dazu, einen Überblick über das Schaffen der Künstler des Labels zu geben, zum anderen gibt es Reihen mit programmatischem Anspruch für bestimmte Musikstile. So enthält Batacuda, von der zwischen 2000 und 2007 drei Folgen erschienen sind, afro-perkussiv beeinflusste Tracks, während Science Fiction Jazz, mit 12 Folgen von 1996 bis 2011 umfangreichste Reihe des Labels, „elementare Beiträge zur Evolution des NuJazz[1] leistet.

Acts[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zwischen retro und future, Jazzzeitung 2003/04

Weblinks[Bearbeiten]